3Lynx - Populationsbasiertes (transnationales) Monitoring, Management und Stakeholder-Beteiligung für den Eurasischen Luchs in Mitteleuropa

Der eurasische Luchs ist eine gefährdete Tierart und ist unter EU und nationalen Gesetzen streng geschützt. (Foto P. Kaczensky)
Foto von einem Luchs an einer Straße [Link 1]
 
Interreg Logo für 3Lynx Projekt [Link 2]
 
Der Eurasische Luchs wurde über viele Jahrzehnte stark verfolgt. Nachdem die Art durch gezielte Ausrottung aus Westeuropa verschwunden war, wanderte sie ab etwa 1950 aus angrenzenden Siedlungsgebieten wieder ein und wurde auch gezielt wieder angesiedelt. (Foto P. Kaczensky)
Foto von einem Luchs im Schnee [Link 3]
Der Eurasische Luchs bevorzugt als Lebensraum grundsätzlich große Waldareale mit dichtem Unterholz und nutzt offene Landschaften und menschliche Siedlungen nur am Rande und temporär. (Foto P. Kaczensky)
Foto von einem herumstreifenden Luchs auf braunem Boden [Link 4]

Die wichtigsten Bedrohungen für das Überleben des eurasischen Luchs (Lynx lynx) sind illegale Tötung, wegen des Mangels an Akzeptanz durch die wichtigsten Akteure, und Habitatfragmentierung die seine Migration erschwert.

Darüber hinaus wird der notwendige koordinierte Managementansatz durch einen Mangel and harmonisierten nationalen Monitoring und Managementmethoden behindert.  Die Herausforderung ist, Luchs Monitoring, Schutz und Konfliktmanagement mit verschiedenen Akteuren zu integrieren.  Dafür ist eine gemeinsame transnationale Strategie auf Populationsebene, die von verantwortlichen Behörden und Organisationen durchgeführt werden soll, notwendig. 

Die Hauptziele des Projekts sind:

a) Die Kapazitäten zum Schutz des Luches durch verantwortliche Akteure durch einen Austausch von Erfahrungen, Daten und Werkzeugen zu verbessern;

b) gewonnenen Daten auf Populationsebene und transnationaler Ebene gemeinsam zu analysieren;

c) ein harmonisiertes Luchs-Monitoring auf Populationsebene zu implementieren und dies auch als Instrument zu verwenden, um die wichtigsten Beteiligten, nämlich Jäger und Förster, für Luchs-Erhaltungsmaßnahmen zu mobilisieren (zur Verbesserung der Akzeptanz);

d) Verstärkte Sensibilisierung über das Problem unter anderen Stakeholdergruppen, und Einbindung der Aktivitäten in makroregionale / multinationale Strategien.

Das wichtigste Ergebnis soll eine transnationale Strategie betreffend drei Luchs Populationen  sein, welche unterstützt wird durch Absichtserklärungen, eine integrierte Tool-Box und eine solide Bestätigung des Ansatzes von EUSALP, EUSDR und der Alpenkonvention und Karpatenkonvention.

Das Projekt-Konsortium wird vom tschechischen  Umweltministerium [Link 5]  koordiniert und hat Teilnehmer aus sechs mitteleuropäischen Ländern.

 

Laufzeit:  1.7.2017 - 30.06.2020

 

Zur offiziellen Website des Projekts [Link ]

 

 

 

STELLENAUSSCHREIBUNG

"Scientific coordinator" gesucht [Link 6] - Bewerbungsfrist 22.11.2017


 

Finanzierung

Interreg CENTRAL EUROPE Programme
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Wissenschaftlicher Kontakt am FIWI

Univ.Prof. Dr. Chris Walzer, Leiter

Abteilung Conservation Medicine

Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna,

T. +43 (1) 25077-7180

Email an Chris Walzer
 [Link 7]


 

Allgemeiner Kontakt

Sekretariat

Savoyenstraße 1
A-1160 Wien

T +43 1 25077-7900
F +43 1 25077-7941

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