3Lynx - Populationsbasiertes (transnationales) Monitoring, Management und Stakeholder-Beteiligung für den Eurasischen Luchs in Mitteleuropa

Der eurasische Luchs ist eine gefährdete Tierart und ist unter EU und nationalen Gesetzen streng geschützt. (Foto P. Kaczensky)
Foto von einem Luchs an einer Straße [Link 1]
 
Interreg Logo für 3Lynx Projekt [Link 2]
 

Internationaler Luchs-Tag am 11.6.

Logo Internationaler Luchstag 2018 [Link 3]

2018 wird der erste internationale Luchstag gefeiert. Verschiedene Aktivitäten von Projektpartnern des Europäischen 3Lynx Projekts [Link ] und darüber hinaus werden am 11. Juni im Herzen Europas stattfinden.  Die Abteilung Conservation Medicine des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie nimmt am Luchsmonitoring in diesem Projekt teil.   Mit diesem Tag möchten die Projektpartner das Bewusstsein für eine faszinierende Spezies erhöhen, die in unseren Wäldern lebt, aber sehr selten gesehen wird. Jeder ist eingeladen, an den verschiedenen Aktivitäten teilzunehmen und eigene zu organisieren.
Konservierung durch Engagement

Auf einer Karte können Sie nachsehen, welche Aktivitäten an diesem Tag in Ihrer Nähe stattfinden.

Mehr Info [Link ]

(Web-Redaktion, 25.5.2018)

 

Über das Projekt

Der Eurasische Luchs wurde über viele Jahrzehnte stark verfolgt. Nachdem die Art durch gezielte Ausrottung aus Westeuropa verschwunden war, wanderte sie ab etwa 1950 aus angrenzenden Siedlungsgebieten wieder ein und wurde auch gezielt wieder angesiedelt. (Foto P. Kaczensky)
Foto von einem Luchs im Schnee [Link 4]
Der Eurasische Luchs bevorzugt als Lebensraum grundsätzlich große Waldareale mit dichtem Unterholz und nutzt offene Landschaften und menschliche Siedlungen nur am Rande und temporär. (Foto P. Kaczensky)
Foto von einem herumstreifenden Luchs auf braunem Boden [Link 5]

Die wichtigsten Bedrohungen für das Überleben des eurasischen Luchs (Lynx lynx) sind illegale Tötung, wegen des Mangels an Akzeptanz durch die wichtigsten Akteure, und Habitatfragmentierung die seine Migration erschwert.

Darüber hinaus wird der notwendige koordinierte Managementansatz durch einen Mangel and harmonisierten nationalen Monitoring und Managementmethoden behindert.  Die Herausforderung ist, Luchs Monitoring, Schutz und Konfliktmanagement mit verschiedenen Akteuren zu integrieren.  Dafür ist eine gemeinsame transnationale Strategie auf Populationsebene, die von verantwortlichen Behörden und Organisationen durchgeführt werden soll, notwendig. 

Die Hauptziele des Projekts sind:

a) Die Kapazitäten zum Schutz des Luches durch verantwortliche Akteure durch einen Austausch von Erfahrungen, Daten und Werkzeugen zu verbessern;

b) gewonnenen Daten auf Populationsebene und transnationaler Ebene gemeinsam zu analysieren;

c) ein harmonisiertes Luchs-Monitoring auf Populationsebene zu implementieren und dies auch als Instrument zu verwenden, um die wichtigsten Beteiligten, nämlich Jäger und Förster, für Luchs-Erhaltungsmaßnahmen zu mobilisieren (zur Verbesserung der Akzeptanz);

d) Verstärkte Sensibilisierung über das Problem unter anderen Stakeholdergruppen, und Einbindung der Aktivitäten in makroregionale / multinationale Strategien.

Das wichtigste Ergebnis soll eine transnationale Strategie betreffend drei Luchs Populationen  sein, welche unterstützt wird durch Absichtserklärungen, eine integrierte Tool-Box und eine solide Bestätigung des Ansatzes von EUSALP, EUSDR und der Alpenkonvention und Karpatenkonvention.

Das Projekt-Konsortium wird vom tschechischen  Umweltministerium [Link 6]  koordiniert und hat Projektpartner [Link 7] aus fünf mitteleuropäischen Ländern.

 

Laufzeit:  1.7.2017 - 30.06.2020

 

Zur offiziellen Website des Projekts [Link ]

 

 

 

Projektteam am FIWI

Portrait Robert Behnke

Dipl.Ing. (FH) Robert Behnke, MSc , Abteilung Conservation Medicine, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

Scientific Coordinator

T. +43 (1) 25077-7181

E-Mail an Robert Behnke senden [Link 8]

 
Portraitfoto von Karin Svadlenak

Karin Svadlenak-Gomez, M.Sc. Biodiversity Conservation, M.B.A., M.A.L.S., Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

Communications

T. +43 (1) 25077-7104

E-Mail an Karin Svadlenak-Gomez senden [Link 9]
 [Link 10]

 

Finanzierung

Interreg CENTRAL EUROPE Programme
Interreg Central Europe Logo

Budget: 2.318.783 €

Unser Budget-Anteil: 137.671,20


 

Work Package Leitung

Univ.Prof. Dr. Chris Walzer, Leiter

Abteilung Conservation Medicine

T. +43 (1) 25077-7180

Email an Chris Walzer [Link 11]


 

Allgemeiner Kontakt

Sekretariat

Savoyenstraße 1
A-1160 Wien

T +43 1 25077-7900
F +43 1 25077-7941

E-Mail an FIWI senden [Link 12]


 

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