Gobi Forschungsprojekt über Wildpferde, Wildesel und andere Wildtiere

Przewalski Pferde (Takhi) im mongolischen Herbst
Foto von Przewalski Pferded im mongolischen Herbst [Link 1]
 
Prof.Dr. Chris Walzer mit mongolischen Kollegen
Gruppenfoto von Prof.Dr. Chris Walzer mit mongolischen Kollegen [Link 2]
Freilassung von Przewalski Pferden in der Gobi
Foto von Freilassung von Przewalski Pferden in der Gobi [Link 3]
Wildhüter im Great Gobi B Schutzgbiet
Foto von Wildhütern im Great Gobi B Schutzgbiet [Link 4]
Przewalski Pferde in der Mongolei
Foto von Przewalski Pferden in der Mongolei [Link 5]
Asiatischer Wildesel (Khulan)
Foto von Asiatischem Wildesel [Link 6]
Die Tafel am Nationalpark- haus
Foto von der Tafel am Nationalparkhaus [Link 7]
Przewalskipferde
Foto von Przewalskipferden in der Steppe [Link 8]
Wilde Baktrische Kamele
Foto von zwei wilden baktrischen Kamelen [Link 9]
Baktrisches Kamel mit Sender
Foto von baktrischem Kamel mit Sender [Link 10]

Forschung als Grundlage zur Wiederansiedlung von Wildpferden

Im Great Gobi B Schutzgebiet in der Mongolei hat der Bereich Forschung mittlerweile einen beträchtlichen Umfang erreicht.  In einer ursprünglich 1992 errichteten Forschungsstation in Takhin Tal am Rande des Great Gobi B Schutzgebietes werden mannigfaltige Untersuchungen zu Verhalten, Bedürfnisse und Lebensraum der Wildpferde und Wildesel (Khulane) und anderer Tiere, insbesondere auch der baktrischen Kamele oder Trampeltiere, der Gobi durchgeführt.

Die Forschung wird durch das Institut unter der Leitung von Prof. Dr. Chris Walzer und Dr. Petra Kaczensky und in Zusammenarbeit mit der Internationalen Takhi Gruppe [Link 11], der Nationalparkverwaltung, und der Nationaluniversität der Mongolei in Ulaan Bataar (NUM ) [Link 12] koordiniert.  Dadurch will man die wissenschaftlichen Grundlagen für eine langfristige, erfolgreiche Wiederansiedelung von mongolischen Wildpferden schaffen.  2005 wurde mit Mitteln des Österreichischen Lebensministeriums [Link 13] und der Internationalen Takhi Gruppe [Link ] das neue Nationalparkhaus erbaut.

In den letzten 10 Jahren haben zahlreiche junge Forscher aus dem In- und Ausland wissenschaftliche Arbeiten im Great Gobi B Schutzgbiet durchgeführt. Die lokalen Wildhüter (Ranger) stellen dagegen das kontinuierliche Monitoring der Wildpferdepopulation sicher und sorgen dafür, dass die Regeln des Schutzgebietes eingehalten werden.

Der Wissens- und Technologietransfer soll es den mongolischen Wissenschaftlern langfristig ermöglichen, das Projekt in Eigenverantwortung weiter zu betreiben. So ist einer der mongolischen Forscher, Oyunsaikhan Ganbaatar, heute der Direktor der Wildpferde-Station und des Nationalparks Great Gobi B.

Mehr über das Save the Wild Horse Projekt [Link 14]

Info zum Takhi Monitoring per GPS [Link 15]

Noch mehr Fotos:  ARKive Bilder [Link 16]

 

Forschung über baktrische Kamele

Abgesehen von der Forschung und Betreuung von Wildpferden und Wildeseln arbeiten unsere WissenschafterInnen auch am Monitoring von Populationen von wilden baktrischen Kamelen (Trampeltieren), die im Great Gobi A Schutzgebiet in der Mongolei und in den Wüsten von Lop Nuur und Taklamakan in China leben.  Über die Lebensraumnutzung der Kamele ist noch relativ wenig bekannt, für ihre Erhaltung ist es aber wichtig, zu wissen wo die Tiere herumstreifen. Deshalb besendern die Wissenschafter immer wieder wilde Kamele und sammeln so wertvolle geografische Daten, die zum Schutz ihres Lebensraumes gebraucht werden.  Außerdem tragen genetische Analysen dazu bei, die Artverwandtschaft von Wildtieren mit domestizierten Kamelen und den Grad der Hybridisierung der Wildpopulationen festzustellen.

Mehr über die Besenderung von wilden Kamelen in der Wüste Gobi [Link 17]

 
Forschungscamp im Great Gobi B Schutzgebiet
 

Wissenschaftliche Förderung durch

  • FWF [Link 18], Projekte 14992 & 18624
  • OeNB Projekte 8977  [Link 19]& 10301 [Link 20]

 

Wissenschaftlicher Kontakt

Uni.-Prof.Dr.med.vet. Christian Walzer, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

T. +43 (1) 25077-7180

Email an Chris Walzer senden [Link 21]

oder

Dr.rer.silv. Petra Kaczensky, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

T. +43 (1)25077-7181

Email an Petra Kaczensky senden
 [Link 22]


 

Allgemeiner Kontakt

Sekretariat

Savoyenstraße 1
A-1160 Wien

T +43 1 25077-7900
F +43 1 25077-7941

E-Mail an FIWI senden [Link 23]


 

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