Abteilung Conservation Medicine

Die Narkose eines Hippopotamus ist eine sensible Sache.
Foto von Narkose eines Hippopotamus [Link 1]
Mikroskopfoto einer Lunge, die histologisch untersucht wurde
Mikroskopfoto einer Lunge, die histologisch untersucht wurde [Link 2]
Operation an einem Wildpferd im NP Hortobagy
Foto von Operation an einem Wildpferd im NP Hortobagy [Link 3]
Betäubung eines Wasserschweines (Capybara) mittels Narkosepfeil
Foto von Betäubung eines Wasserschweines (Capybara) mittels Narkosepfeil [Link 4]

Abteilungsleiter:  Univ.-Prof.Dr.med.vet. Christian Walzer, Dipl. ECZM (wild. pop. health)

Die Abteilung für Wildtiermedizin („Conservation Medicine“) befasst sich mit allen Aspekten der Wildtiergesundheit im Verhältnis zu Umwelt, Umweltveränderungen, landwirtschaftlichen Nutztieren und menschlicher Gesundheit. Die Wild- und Zootiermedizin ist eine Disziplin, die u.a. Prinzipien aus Biologie, Ökologie, Physiologie, Naturschutz und Veterinärmedizin integriert und auf Wildtiere in natürlichen und künstlichen Umgebungen anwendet.

Neben epidemiologischen Untersuchungen zur Ursache, Verbreitung und Ökologie von Wildtierkrankheiten bearbeiten unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch alle Aspekte der prophylaktischen, diagnostischen und therapeutischen Wild- und Zootiermedizin. Wir entwickeln neue Techniken und verbessern kontinuierlich Methoden für sichere und artgerechte Anästhesie und den Fang von Wildtieren.

Pathologische Untersuchungen [Link 5] von Wild- und Zootieren bieten die Möglichkeit, Krankheiten zu erkennen und zu verstehen.  Wir beschäftigen uns  sowohl mit bekannten als auch neu aufkommenden Krankheiten („emerging diseases“). In Zeiten erhöhter Mobilität und immer kleiner werdender Rückzugsgebiete für Wildtiere hat dieser Aspekt besondere Bedeutung gewonnen.  Wir verwenden modernste Technologien (z.B. molekulare Methoden) und gut etablierte internationale Kooperationen um die Schärfe der Diagnostik zu erhöhen.

Wir wenden unsere Expertise für verschiedene Arten- und Naturschutzprojekte weltweit an.  Darüber hinaus bieten wir Schulungen für interessierte Kolleginnen und Kollegen, Biologen und Jäger an, die sich über Wildtierkrankheiten, Wildtierhandling, sowie Fang,- und Anästhesiemethoden informieren wollen.

Forschungsschwerpunkte

Diagnostik infektiöser und nicht-infektiöser Wildtierkrankheiten und ihre Relevanz für die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt.
  
Entwicklung praxisorientierter Forschungsmethoden z.B. in Bereichen der  Telemetrie und der Wildtieranästhesie und Entwicklung veterinärmedizinischer Techniken für Wildtiere.
 
Der ökologische Verbund und Biodiversitätsforschung.

Multidisziplinäre Forschung zu Prädatoren in Europa.

Internationaler Arten- und Naturschutz.

 

Unsere Forschungsergebnisse setzen wir u.a. auf folgenden Gebieten um

Beratung und Unterstützung von Behörden und Interessenverbänden bei epidemiologische Untersuchungen (Ursachen und Hintergründe der Krankheitsentstehung)

Beratung und Unterstützung von Behörden und Interessenverbänden  bei der Definition und Untersuchung von Krankheiten an der Schnittstelle Wildtier/Nutz- und Haustier/Mensch und im Bereich Wildtiermanagement

Entwicklung neuer Techniken und Verbesserung bewährter Methoden für sichere und artgerechte Anästhesie und Fang von Wildtieren

Durchführung von forschungsorientierten internationalen und nationalen Artenschutzprojekte

 

Auf unserer Projektseite  [Link 6]können Sie sich einen Überblick über einige unserer Projekte verschaffen.

 

Wissenschaftlicher Kontakt

Uni.-Prof.Dr.med.vet. Christian Walzer, Leiter, Abteilung Conservation Medicine, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie, Vetmeduni Vienna

T. +43 (1) 25077-7180

Email an Chris Walzer senden [Link 7]


 

Projekte der Abteilung Conservation Medicine

Hier  [Link ]können Sie mehr über einige der Projekte der Abteilung Conservation Medicine erfahren.


 

Allgemeiner Kontakt

Sekretariat

Savoyenstraße 1
A-1160 Wien

T +43 1 25077-7900
F +43 1 25077-7941

E-Mail an FIWI senden [Link 8]


 

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