Gute Wissenschaftliche Praxis

Ombudsstelle für die Einhaltung der guten wissenschaftlichen Praxis an der Vetmeduni Vienna

Die Ombudsstelle der Vetmeduni ist die interne Beratungsstelle für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Fragen bezüglich der Regeln der Guten Wissenschaftlichen Praxis haben. Die Ombudspersonen können zu allen Belangen der Guten Wissenschaftlichen Praxis kontaktiert werden und haben den Auftrag, Beschwerden zu prüfen und gegebenenfalls Verstöße weiter untersuchen zu lassen.

Die Ombudsstelle ist eine Schlichtungsstelle und die Ombudspersonen treten in Beschwerdefällen als VermittlerInnen auf. Ist eine Schlichtung nicht möglich, kann die verantwortliche Ombudsperson auf Wunsch einer beteiligten Partei eine Stellungnahme abgeben und diese an das Vizerektorat für Forschung weiterleiten. Das Rektorat/Vizerektorat für Forschung entscheidet gemeinsam mit der Ombudsstelle über eine Anfrage bei der Agentur für wissenschaftliche Integrität (Zur Website der Agentur für Wissenschaftliche Integrität [Link 1]). Zusätzlich steht es natürlich jeder Beschwerdeführerin/jedem Beschwerdeführer offen, auch direkt Anfragen an die Agentur zu stellen.

Grundsätzlich werden alle Anfragen an die Ombudsstelle vertraulich behandelt. Die Kontaktaufnahme mit betroffenen Personen erfolgt nur mit Einwilligung derjenigen/desjenigen, der die Anfrage gestellt hat. Wenn die Ombudsstelle zu dem Schluss kommt, dass ein begründeter Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten oder ein Verstoß gegen gültige Rechtsvorschriften vorliegt, erfolgt eine Meldung an das Vizerektorat für Forschung.

 

Informationsfilm "Reden wir über Tierversuche"

Im folgenden Film werden 5 wichtige Fragen zu Tierversuchen in Österreich behandelt:
- Warum werden überhaupt Tierversuche durchgeführt?
- Was ist überhaupt ein Tierversuch?
- Wie viele Tiere werden bei Tierversuchen eingesetzt?
- Wie sind Versuchstiere geschützt?
- Wer darf Tierversuche durchführen?

Stand: Juni 2016
Für den Inhalt verantwortlich: Veterinärmedizinische Universität Wien
Dieses Video entstand mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Rahmen der Beauftragung "Kriterienkatalog zur Evaluierung von Tierversuchsvorhaben"

Quellen:
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) – Tierversuchsstatistik 2014: http://wissenschaft.bmwfw.gv.at/bmwfw/ministerium/veranstaltungenpublikationen/publikationen/forschung/statistiken/tierversuchsstatistiken [Link 2]

Statistik Austria – Schlachtungen und Fleischproduktion 2015 sowie Geflügelschlachtungen 2015:
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/wirtschaft/land_und_forstwirtschaft/viehbestand_tierische_erzeugung/schlachtungen/index.html [Link 3]

 

Wissenschaftliches Fehlverhalten

„Ein wissenschaftliches Fehlverhalten liegt vor:

  1. Bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Falschangaben in einem wissenschaftlichen Zusammenhang; entscheidend sind jeweils die Umstände des Einzelfalls. Falschangaben sind insbesondere:
    a) das Erfinden von Daten
    b) das Verfälschen von Daten, z. B.
       - durch Herausnahme unerwünschter Ergebnisse, ohne dies offenzulegen:
       - durch Manipulation einer Darstellung oder Abbildung
    c) unrichtige Angaben in einem Bewerbungsschreiben oder einem
        Förderantrag (einschließlich Falschangaben zum Publikationsorgan und zu
        im Druck befindlichen Veröffentlichungen):
    d) wahrheitswidrige Behauptungen, eingereichte Arbeiten seien durch
        (bestimmte) Fachwissenschafterinnen oder Fachwissenschafter geprüft;
    e) Befürwortung von Arbeiten anderer zur Veröffentlichung, ohne sie geprüft
        zu haben.
  2. bei Verletzung des geistigen Eigentums anderer Wissenschafterinnen und Wissenschafter. Sie liegt insbesondere vor bei
    a) unbefugter Verwertung unter Ausmaß der Autorenschaft (Plagiat);
    b) der Ausbeutung von fremdem Forschungsansätzen und Ideen,
        insbesondere als Gutachterinnen oder Gutachter (Ideendiebstahl);
    c) der Anmaßung oder Hinnahme unbegründeter wissenschaftlicher Autoren-
        oder Mitautorenschaft;
    d) der unbefugten Veröffentlichung und unbefugten
        Zugänglichmachung gegenüber Dritten, solange die Autorin oder der Autor
        das Werk, die Erkenntnis, die Hypothese, die Lehrmeinung oder den
        Forschungsansatz noch nicht veröffentlicht hat;

  3. bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Behinderung der Forschungstätigkeit anderer WissenschafterInnen und Wissenschafter sowie bei leichtfertigen und unlauteren Versuchen, das wissenschaftliche Ansehen einer oder eines anderen zu mindern;
  4. bei Sabotage von Forschungstätigkeit (einschließlich dem Beschädigen, Zerstören oder Manipulieren von Versuchsanordnungen, Geräten, Unterlagen, Hardware, Software, Chemikalien oder sonstiger Dachen, die eine andere Wissenschafterin oder ein anderer Wissenschafter zur Durchführung seiner Forschung benötigt);
  5. bei Beseitigung von Primärdaten und Verletzung der Dokumentation- und Aufbewahrungspflicht ….“

(Quelle: Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität: Richtlinien zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens)

Zur Definition von wissenschaftlichem Fehlverhalten (Agentur für wissenschaftliche Integrität) [Link 4]

 

Ombudspersonen

O.Univ.-Prof. Dr.med.vet. Mathias Müller
T +43 1 25077-5620; +43 664 60257-5620
E-Mail an Mathias Müller senden  [Link 5]

 

Stellvertretung

Ao.Univ.-Prof. Dr.med.vet. Barbara Nell Dipl.ECVO
T +43 1 25077-5332
E-Mail an Barbara Nell senden  [Link 6]

 

Univ.-Prof. Dr.med.vet. Hans Tillmann Rümenapf
T +43 1 25077-2300
E-Mail an Hans Tillmann Rümenapf senden  [Link 7]

 
 

Dokumente