„Tierärzte ohne Grenzen“ machen Uni zum Kaffeehaus

„Tierärzte ohne Grenzen“ verwandelt am Dienstag, den 4. Dezember 2012, ab 13.00 Uhr die Aula der Veterinärmedizinischen Universität Wien in ein gemütliches Wiener Kaffeehaus. Serviert werden Kuchen, Torten und Kekse – alles selbstgebacken von Uni-Mitarbeitern, Studierenden, Backbegeisterten und Unterstützern.

Rektorin Sonja Hammerschmid, Moderator Christian Clerici, die Schauspielerin Lilian Klebow (SOKO Donau), Unternehmer Josef Resch (Resch & Frisch), Elisabeth J. Nöstlinger von der ORF Ö1 Wissenschaftsredaktion, ORF-Nachhaltigkeitsbeauftragte Birgit Schacht und Perfomance-Künstler Walter Baco verkosten und bewerten die hausgemachten Leckereien.  Auf die Gewinner wartet ein Monatsvorrat an Backwaren von "Resch & Frisch".

Backen für einen guten Zweck

Sonja Hammerschmid, Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität Wien, unterstützt das Engagement des Vereins, der am Campus der Vetmeduni Vienna beheimatet ist: „Der Einsatz von Tierärzte ohne Grenzen ist vorbildlich. Durch den Wissenstransfer wird die wirtschaftliche Entwicklung des Maasai-Volkes ausgebaut und gesichert. Veterinärmedizin ermöglicht dadurch ein selbstbestimmtes Leben.“

Gesunde Tiere sichern Überleben

Der Erlös der verkauften Köstlichkeiten bei der Benefizveranstaltung kommt den Hilfsprojekten für Maasai in Tansania zugute. „Tierärzte ohne Grenzen“ engagiert sich  seit Jahren mit einer Reihe von Projekten, die die Lebensgrundlage des Maasai-Volkes sichern. Der Verein ermöglichte beispielsweise einer jungen Maasai die Ausbildung zur Tierärztin. Sie ist nun in der Lage, die Viehherden des Nomadenvolkes tierärztlich zu versorgen. Gesunde Rinderherden sichern das Überleben und die traditionelle Lebensweise der Maasai. Weiters wurde durch das Engagement von „Tierärzte ohne Grenzen“ eine Hof-Käserei aufgebaut. Die Masaai verarbeiten dort Milch zu Käse und Butter.

„Tierärzte ohne Grenzen“ steht für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit

„Tierärzte ohne Grenzen Österreich“ ist eine humanitäre, tierärztliche Entwicklungs- und Forschungsorganisation, deren erklärtes Ziel der Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit in den sogenannten Ländern der dritten und vierten Welt ist. Ein weiterer, wichtiger Ansatz der Arbeit des VSF ist die Nutzung des wertvollen indigenen, traditionellen Wissens der Maasai, das mit österreichischem Know-how (Technologie, Hygiene, Zoonosen-Prävention) verbunden wird.

(Web-Redaktion am 30.11.2012)

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