Neue Magnetresonanztomographie-Anlage an der Vetmeduni Vienna

Am 27.06.2011 wurde die neue Magnetresonanztomographie-Anlage an der Vetmeduni Vienna offiziell eröffnet. Damit bietet das Tierspital der Universität die gesamte Breite bildgebender Diagnostik für Tiere. Zur Feier und zum anschließenden Fachseminar haben sich zahlreiche Vertreter aus der Tierärzteschaft, von den beteiligten Firmen und aus der Humanmedizin eingefunden.

„Als Universitätsklink wollen wir unserem Anspruch auf medizinische Betreuung auf höchstem Niveau gerecht zu werden. Der neue Magnetresonanz-Tomograph setzt einen Meilenstein in der bildgebenden Diagnostik.“, so Rektorin Sonja Hammerschmid.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine Spezialuntersuchung, die eine sehr hohe Empfindlichkeit gegenüber pathologischen Veränderungen aufweist. Eingesetzt wird sie insbesondere zur Frühdiagnostik und in anatomischen Regionen, die anderen Verfahren – wie beispielsweise Röntgen oder Ultraschall –  nicht oder nur ungenügend zugänglich sind. Mit Hilfe der MRT werden Augen, Gehirn, Rückenmark, Knorpel, Bänder, Sehnen und Muskeln dann untersucht, wenn andere kostengünstigere Diagnosemethoden die klinischen Symptome des Patienten nicht erklären können. Die an der Vetmeduni Vienna eingesetzte Hochfeld-MRT ermöglicht auch eine ausreichende Bildqualität von kleinen Hunden, Katzen, Heimtieren und Exoten. Dank der großen Tunnelöffnung von 70 cm an der neuen Anlage können auch Kopf, Zehen, Sprunggelenk und Knie von Pferden untersucht werden.

Der Normalbetrieb der Anlage startet am Dienstag, den 2. August 2011.  Um diesen Service für sein Tier nutzen zu können, benötigt man eine Überweisung des Tierarztes.

Weitere Informationen zur Bildgebenden Diagnostik an der Vetmeduni Vienna [Link 1]