TierärztInnen ohne Grenzen rufen zur Impfaktion auf

V.l.: Tierarzt Herbert Ladstätter aus Hermagor, Testimonial Armin Assinger mit Chihuahua-Dame Emily und Dagmar Schoder, Präsidentin des Vereins TierärztInnen ohne Grenzen Österreich. (Foto: Daniela Tröster/Tierärzte ohne Grenzen)

Die Aktion Impfen für Afrika findet vom 19. bis 25. Mai 2014 statt. Mit der Hälfte der Impfeinnahmen unterstützen 160 TierärztInnen in Österreich die Maasai-Projekte des Vereins TierärztInnen ohne Grenzen in Tansania.

Von 19. bis 25. Mai 2014 findet heuer bereits zum achten Mal die bundesweite Aktion Impfen für Afrika des Vereins TierärztInnen ohne Grenzen Österreich statt. Mehr als 160 TierärztInnen in ganz Österreich machen mit. Sie spenden die Hälfte der in der Aktionswoche aus Impfungen lukrierten Einnahmen an den Verein, der an der Vetmeduni Vienna beheimatet ist. Prominent unterstützt wird die Aktion dieses Jahr von Armin Assinger und Christian Clerici. Die Schirmherrschaft übernimmt Gesundheitsminister Alois Stöger.

Mitmachen ist ganz einfach

TierbesitzerInnen können sich an der Aktion ganz einfach beteiligen. Sie bringen ihr Haustier in der Aktionswoche zu einer teilnehmenden Tierärztin oder einem teilnehmenden Tierarzt zum Impfen. „Das Haustier ist dann vor Infektionskrankheiten geschützt und die Spende leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit von Mensch und Tier in Ostafrika“, so die OrganisatorInnen.

Käse sichert Existenz

Mit den Spendeneinnahmen finanzieren die TierärztInnen ohne Grenzen eine mobile Käseschule in Tansania. Das Projekt läuft bereit seit dem Vorjahr und hat zum Ziel, dem Volk der Maasai die Kunst der Käseproduktion näherzubringen. Haltbare Lebensmittel wie Käse erhöhen die Wertschöpfung aus der Milch und sichern auf diese Weise Ernährung und wirtschaftliche Existenz der Maasai. „Tierärzte ohne Grenzen widmet sich der Versorgung von Menschen mit sauberem Trinkwasser und sicheren, gesunden und nährstoffreichen Lebensmitteln. Auch der Erhalt von wertvollem, indigenem Wissen alter Volksstämme ist dem Verein ein Anliegen. Die Herde ist bei den Maasai ein wertvoller Mittelpunkt und oft die einzige Lebensgrundlage einer Familie“, erklärt Dagmar Schoder, Präsidentin von TierärztInnen ohne Grenzen Österreich und Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Milchhygiene der Vetmeduni Vienna.

Weitere Informationen zur Aktion sowie eine Liste der teilnehmenden TierärztInnen finden Sie auf der Website des Vereins  [Link 1]

(Web-Redaktion am 14.05.2014)

Kategorie: Kooperationen, Veranstaltung, Startseite, Service

 


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