Internationales Symposium für Geflügelparasitologie an der Vetmeduni Vienna

Bei den Vorträgen ergaben sich interessante, wissenschaftliche Diskussionen unter den zahlreichen TeilnehmerInnen aus 18 Ländern. (Foto: Klinische Abteilung für Geflügelmedizin/Vetmeduni Vienna)

Vortrag "3rd International Symposium on Parasite Infections in Poultry"

Anfang Juli fand am Campus der Vetmeduni Vienna das „3rd International Symposium on Parasite Infections in Poultry“ statt. 135 WissenschafterInnen aus 18 Ländern tauschten sich an zwei Tagen über unterschiedliche Bereiche der Geflügelparasitologie aus. Ein gemeinsamer Nenner der wissenschaftlichen Beiträge über Infektionen mit Einzellern, Würmern oder Ektoparasiten waren die eingeschränkten Möglichkeiten bei der vorbeugenden und therapeutischen Behandlung der Erreger.

Das Internationale Symposium für parasitäre Infektionskrankheiten von Geflügel wurde 2007 von der Abteilung für Geflügelmedizin und dem Department für Pathology and Pathogen Biology des Royal Veterinary Colleges in London ins Leben gerufen. Fiona Tomley vom Royal Veterinary College eröffnete daher das Symposium neben dem Vizerektor für Forschung, Otto Doblhoff-Dier, und Michael Hess, dem Leiter der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin der Vetmeduni Vienna.

Internationaler Diskurs über Geflügelparasitologie

Insgesamt folgten 135 WissenschafterInnen aus 18 Ländern der Einladung der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin der Vetmeduni Vienna. Über zwei Tage wurden in den wissenschaftlichen Vorträgen unterschiedliche Bereiche der Geflügelparasitologie diskutiert. Das inhaltliche Spektrum reichte von Infektionen mit Würmern und Einzellern, wie Eimerien und Histomonaden, den Erregern der Kokzidiose und Schwarzkopfkrankheit, bis hin zur roten Vogelmilbe, dem wichtigsten Ektoparasiten beim Geflügel. Gemein ist allen Erregern, dass die Infektionen beziehungsweise der Befall sehr oft mit erheblichen Tierverlusten und/oder Produktionseinbußen einhergeht. Besonders im Fokus der Beiträge stand die erhebliche Begrenztheit der vorbeugenden und therapeutischen Möglichkeiten gegenüber diesen Erregern. „Die Keynote- und auch die kurzen Posterpräsentationen erregten besondere Aufmerksamkeit“, so Michael Hess.

Symposiumsdinner im Naturhistorischen Museum

Der wissenschaftliche Austausch auf international hohem Niveau klang schließlich mit einem festlichen Abendessen im Naturhistorischen Museum aus. Höhepunkte waren die Musikbegleitung, eine exklusive Dachführung und der Besuch der Wirbeltiersammlung.

Neben den TeilnehmerInnen des Symposiums konnten auch die engagierten MitarbeiterInnen der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin einen schönen Abschluss der von ihnen mitorganisierten Veranstaltung feiern.

Impressionen und Programm können auf der Website des „3rd International Symposium on Parasite Infections in Poultry“ [Link 1] abgerufen werden.

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