Vortrag: Historikerin Ziegerhofer zu Frauenbildung in Österreich

Anita Ziegerhofer wurde mit dem Innitzer-, Kunschak- und Leichter-Forschungspreis ausgezeichnet. © Susanne Wurm / Vetmeduni Vienna

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKG) an der Vetmeduni Vienna organisiert regelmäßig Vorträge zu den Themen Gender, Gleichstellung und Antidiskriminierung. Am 1. Dezember fand ein Vortrag von Zeit- und Rechtshistorikerin Antia Ziegerhofer zum Thema "Der Geist hat kein Geschlecht -Gedanken zur Frauenbildung in Österreich ab dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart" statt.

Zeit- und Rechtshistorikerin Ziegerhofer führte in ihrem Vortag durch den langen Kampf der letzten drei Jahrhunderte, den Frauen für das Recht auf Bildung geführt haben. Bis Bildung Frauen - im gleichen Ausmaß wie Männern -  zugestanden und gesetzlich verankert wurde, war es ein langer Weg. Besonders interessant war das Aufzeigen der Vorurteile und Zuschreibungen, mit denen bestimmte Bildungsmöglichkeiten, insbesondere verschiedene Studienrichtungen Frauen lange Zeit vorenthalten wurden.

Dr. Ziegerhofer ist Zeit und -Rechtshistorikerin am Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen und Leiterin des  Fachbereichs  Rechtsgeschichte und Europäische Rechtsentwicklung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Gender Dimensionen des Rechts, Europäische Integrationsrechtsgeschichte sowie Europäische Verfassungsrechtsgeschichte.

Über den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen

Aufgabe des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen [Link 1] ist, Diskriminierungen durch Universitätsorgane auf Grund des Geschlechts sowie auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung entgegenzuwirken und die Angehörigen und Organe der Universität in diesen Angelegenheiten zu beraten und zu unterstützen.


Dazu gehört:

  • Begleitende Kontrolle bei Aufnahmeverfahren und Berufungsverfahren
  • Entgegenwirken bei Diskriminierungen innerhalb der Universität
  • Kontrolle der geschlechtergerechten Zusammensetzung der universitären Kollegialorgane
  • Beratung bei Mobbing sowie bei Problemen mit sexueller oder (geschlechtsbezogener) Belästigung in Zusammenhang mit einer Berufstätigkeit oder einem Studium

Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen ist kein Entscheidungsorgan sondern ein Kontrollorgan. Für die Mitglieder des Arbeitskreises besteht Amtsverschwiegenheit.

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