Startschuss für länderübergreifendes Exzellenzzentrum für Geflügelernährung und - gesundheit

Die Vortragenden bei der feierlichen Eröffnung von CEPI, von links: Vizerektor Otto Doblhoff-Dier (Vetmeduni Vienna), Attila Csorbai (Präsident Ungarischer Geflügelproduktrat), Michael Hess (Vetmeduni Vienna), Botschaftsrätin Nóra Tefner, Károly Dublecz (Georgikon Fakultät), Michael Wurzer (Zentrale AG d. öst. Geflügelwirtschaft), Ylva Huber (FFG), Harald Schliessnig (Öst. Qualitätsgeflügelvereinigung). (Foto: Susanne Wurm-Kukla/Vetmeduni Vienna)

Vortragende

Fortschritte bei der Ernährung und Gesundheit in der Geflügelproduktion sind das Ziel des neuen Centre of Excellence for Poultry Innovation. Durch die Zusammenarbeit der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin der Vetmeduni Vienna und der Georgikon Fakultät der Pannonischen Universität wird veterinärmedizinisches und landwirtschaftliches Wissen kombiniert und zukünftig für die Geflügelproduktion und Studierende verfügbar. Das vom Programm Interrreg V-A Österreich-Ungarn finanzierte Exzellenzzentrum erhielt nun im Beisein einer ungarischen Botschaftsrätin am Campus der Vetmeduni Vienna seinen offiziellen Startschuss.

Heute, am 20. Jänner 2017, fand die Eröffnung des neuen „Centre of Excellence for Poultry Innovation (CEPI)" am Campus der Veterinärmedizinischen Universität Wien statt. In seinen Grußworten betonte der Vizerektor für Forschung der Vetmeduni Vienna, Otto Doblhoff-Dier, die Wichtigkeit einer länderübergreifenden Zusammenarbeit im Hinblick auf Krankheiten. Diese hielten sich nicht an Grenzen und bedürfen damit einer überregionalen Reaktion. Ungarns Botschaftsrätin Nóra Tefner wies vor allem auf die lange und erfolgreiche Tradition in der Zusammenarbeit der beiden Länder hin.

„Die grenzübergreifende Kooperation von landwirtschaftlichen und veterinärmedizinischen, Einrichtungen bietet eine gute Basis für die Verbesserung der bestehenden Kenntnisse in der Geflügelproduktion“, erklärt Michael Hess, der Leiter der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin. „Das neue Exzellenzzentrum vereinfacht es, bereits bestehende Synergien zweier unterschiedlicher Einrichtungen zu vertiefen und neue zu finden.“

Wissen für die Öffentlichkeit und angepasste Lehre für die Studierenden

Wesentlich sei dafür die Zusammenarbeit mit den Betrieben beider Länder, die die Erkenntnisse nicht nur im Vorfeld fördern, sondern auch in Folge zur Optimierung der Tiergesundheit umsetzen können. Deswegen ist der Wissenstransfer an Produzenten, Landwirte und die Bevölkerung über Fortbildungen und Veröffentlichungen ein wichtiger Aspekt des bewilligten Projekts.

Die Aufnahme der neuen Erkenntnisse in eine zusammen ausgearbeitete Lehrtätigkeit soll zukünftig einen weiteren Vorteil für die Einrichtungen beider Länder bringen. Studierende können nicht nur in höheren Ausbildungsstufen von einem funktionierenden Austauschprogramm profitieren, sondern auch in den Vorlesungen während des Studiums. „Das ist wichtig um den Studierenden Wissen aus erster Hand zu bieten“, so Hess weiter. Jährliche Exkursionen und eine Summer School sollen diesen Aspekt verstärken.

Umrahmt wurde die Eröffnungsfeier des Exzellenzzentrums durch die ungarische Mákvirág Volksmusikgruppe. Diese gab auf ungarischen Zithern klassische und traditionelle Stücke österreichischer und ungarischer Komponisten zwischen den Vorträgen zum Besten. Den Abschluss bildete schließlich die Gelegenheit zu einem Austausch am Buffet.

Mehr dazu in der Presseinformation „Startschuss für länderübergreifendes Exzellenzzentrum für Geflügelernährung und - Gesundheit". [Link 1]

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