Weltweiter Tag der Immunologie 29. April

Basierend auf einer Initiative der European Federation of Immunological Societies (EFIS) findet heuer bereits zum 7. Mal am 29. April der „Tag der Immunologie“ statt.

Weltweit wird dadurch auf die Anliegen der immunologischen Forschung und deren Bedeutung hingewiesen. Damit soll das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung des Immunsystems als gestärkt werden. Obwohl das öffentliche Interesse an einem „starken“ Immunsystem sehr groß ist, sind noch immer viele grundlegende Details über die eigentlichen Reaktionsweisen und deren Relevanz für ein Funktionieren des Immunsystems kaum bekannt. Mit diesem Tag wird auf die Errungenschaften der immunologischen Forschung als auch auf die noch ungelösten Herausforderungen in der Weiterentwicklung einer gezielten Einflussnahme auf das Immunsystem aufmerksam gemacht.

Die ständige Weiterbildung der im Gesundheitsbereich und Veterinärbereich tätigen Personen sowie die Erstellung von Informationsmaterial zur Darstellung der Funktionsweise des Immunsystems stellen wichtige Aktivitäten für die Öffentlichkeit dar. Diese werden von der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie [Link 1]  sowie im Falle der Veterinärimmunologie auch von der Fachgruppe Veterinärimmunologie der Deutschen Gesellschaft für Immunologie [Link 2] in vielfacher Form wahrgenommen. Beide Gesellschaften stellen außerdem ein Forum für einen intensiven Forschungsaustausch bereit und unterstützen junge KollegInnen durch Reisestipendien und Forschungspreise.

An der Veterinärmedizinischen Universität Wien nimmt der Forschungsbereich Immunologie eine wichtige Stelle ein. Es ist ein gemeinsames Ziel verschiedener Institute und Tierkliniken, sowohl die molekularen und zellulären Grundlagen der Immunantwort aufzuklären, als auch neue therapeutische Ansätze und diagnostische Konzepte zu entwickeln.  Die Schwerpunkte der Forschungen konzentrieren sich in den Gebieten „Entwicklung und Regulation des Immunsystems“, „Erreger-Wirt-Interaktionen“, Vakzinologie/Impfstoffentwicklung“ bei verschiedenen Tierspezies.

Der erfolgreiche Weg der an der Veterinärmedizinischen Universität Wien tätigen WissenschafterInnen in den letzten Jahren manifestiert sich insbesondere auch durch eine Vielzahl von nationalen und internationalen Forschungsprojekten und -konsortien, u.a. einem FWF Spezialforschungsbereich, EU Projekten, sowie Kooperationen mit Partnern aus der Industrie.

Um weiterhin „am Puls“ der immunologischen Forschung zu bleiben und neuartige diagnostische und therapeutische Konzepte zu entwickeln, wird es in Zukunft wichtig sein, Strukturen im Bereich der Immunologie zu verstärken und die Interaktionen zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung zu gewährleisten. Dadurch soll gesichert werden, dass die Forschung im Bereich der Immunologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien weiterhin eine hohe internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit besitzt.

 

Weiterführende Informationen


 

Rückfragehinweis

Univ.Prof. Dr. Armin Saalmüller
T +43 1 25077-2750
E-Mail an Armin Saalmüller senden [Link 4]


 

Aussender

Mag.rer.nat. Klaus Wassermann