Österreichs Tierärztinnen und Tierärzte impfen wieder für Afrika

22.05.2012 - Aktion „Impfen für Afrika“ 2012: Wer helfen möchte, ist eingeladen, sein Haustier in der Woche zwischen dem 21. und 26. Mai 2012 zur Impfung in eine der teilnehmenden Tierarztpraxen zu bringen. Die Tierärztinnen und Tierärzte spenden die Hälfte der Impfeinnahmen für das Maasai-Hilfsprojekt von „Tierärzte ohne Grenzen Österreich“.

Ob Hund oder Katz, Rind oder Lipizzaner: Österreichs Tierärztinnen und Tierärzte impfen wieder für Afrika. Um die Zukunft der Maasai und ihrer Viehwirtschaft in Ostafrika geht es bei der heurigen Impfaktion von mehr als 150 Tierärztinnen und Tierärzten ab Montag, den 21. Mai 2012.in ganz Österreich Sie spenden eine Woche lang die Hälfte aller Impfeinnahmen von Heim- oder Haustieren für „Tierärzte ohne Grenzen Österreich“ (VSF). Die Aktion wird von zahlreichen Prominenten aus Gesellschaft und Politik wie Startenor José Carreras, NÖ-Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Prof. Dr. Helmut Pechlaner, Lilian Klebow, Stefano Bernardin und Christian Clerici unterstützt.

Schauspielerin Lilian Klebow und Moderator Christian Clerici spenden einen ganzen Tag für „Impfen für Afrika“ und besuchen am Dienstag, den 22. Mai 2012 ausgewählte Tierarztpraxen in Wien und Niederösterreich. „Die Spendenaktion funktioniert ganz einfach: Wer helfen möchte, bringt sein Haustier in der Woche zwischen dem 21. und 26. Mai zur Impfung in eine der teilnehmenden Tierarztpraxen. Die Tierärztinnen und Tierärzte spenden die Hälfte der Impfeinnahmen für unser Maasai-Hilfsprojekt“, erklärt Tierärztin und VSF-Präsidentin Dagmar Schoder. Auch Dr. Sonja Hammerschmid, Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität Wien, unterstützt das Projekt: „Wir schätzen uns glücklich, dass sich bei uns Tierärztinnen und Tierärzte wie Dagmar Schoder für die wirtschaftliche Entwicklung der Maasai einsetzen“, so Hammerschmid.

Ausbildung junger Maasai-Tierärzte

Maasai sind Halbnomaden, die mit und von ihren Rinderherden leben. Viehhaltung ist überlebensnotwendig, die Milch der Tiere ist wichtiges Grundnahrungsmittel und wertvolles Handelsgut zugleich. „Nur aus gesunden Tieren können gesunde Lebensmittel produziert werden und auf diese Weise wird verständlich, wie wichtig die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen ist“, erklärt Afrika-Kenner Helmut Pechlaner. Deshalb verfolgt die heurige Spendenaktion zwei Ziele: zum einen soll die junge Parakyuo-Maasai Tumaini Laban Moreto zur ersten Tierärztin ihres Volkes ausgebildet werden, zum anderen sollen die weit verstreut lebenden Maasai in tierärztlichen Basisnahmen zur Versorgung ihrer Rinderherden geschult werden.

Prominente Unterstützung

„Mit der Teilnahme an der Aktion ‚Impfen für Afrika‘ schützen Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer nicht nur ihren Liebling vor gefährlichen Infektionskrankheiten, sie helfen damit auch den Maasai, ihre Viehherden gesund zu halten. Ich unterstütze ‚Tierärzte ohne Grenzen‘ schon seit Jahren und freue mich sehr, dass Lilian Klebow und Christian Clerici sich heuer Zeit nehmen, meine Praxis zu besuchen“, freut sich Tierärztin Gabriela Harra-Klarner.

Lilian Klebow: „Tierärzte ohne Grenzen Österreich bedeutet für mich: Gezielte Hilfe in Afrika. Dort eingreifen, wo die Hilfe wirklich gebraucht wird. Überleben nachhaltig sichern, statt durch kurzfristige Hilfslieferungen Abhängigkeit zu schaffen.“ Hundebesitzer Christian Clerici erklärt, warum er „Impfen für Afrika“ seit Jahren unterstützt: „Das Geld kommt direkt den Menschen in Tansania zu Gute und hilft mit, deren Gesundheit und Lebenssituation zu verbessern. Ich nutze daher die Chance, die an der Impfaktion teilnehmenden Tierarztpraxen zu besuchen und hoffe, damit auch zum Erfolg der Aktion beitragen zu können."

„Tierärzte ohne Grenzen“ steht für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit

„Tierärzte ohne Grenzen Österreich“ ist eine humanitäre, tierärztliche Entwicklungs- und Forschungsorganisation, deren erklärtes Ziel der Kampf gegen Hunger, Armut und Krankheit in den sogenannten Ländern der dritten und vierten Welt ist. Ein weiterer, wichtiger Ansatz der Arbeit des VSF ist die Nutzung des wertvollen indigenen, traditionellen Wissens der Maasai, das mit österreichischem Know-how (Technologie, Hygiene, Zoonosen-Prävention) verbunden wird.

 
 

Pressefoto

Von links: Hartwig Spreitzer (Gesellschaft der Freunde der Vetmeduni Vienna), Christian Clerici (Moderator), Sonja Hammerschmid (Rektorin der Vetmeduni Vienna), Dagmar Schoder (Präsidentin der VSF), Lilian Klebow (Schauspielerin). (Foto: Vetmeduni Vienna/Wassermann)
Foto der prominenten Gäste bei der Eröffnungsveranstaltung der Akrion "Impfen für Afrika 2012"

 

Rückfragehinweis

Ass.Prof. Dr. Dagmar Schoder
T +43 1 25077-3520
E-Mail an Dagmar Schoder senden [Link 7]


 

Aussender

Mag.rer.nat. Klaus Wassermann