Neu: Zentrale Anlaufstation für kranke und verletze Kleintiere und zur Ausbildung Studierender an der Vetmeduni Vienna

Der Vetmeduni Vienna gelingt mit Unterstützung der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ein Meilenstein für die Servicierung ihrer Kleintierpatienten. Die bisher auf mehrere Standorte am Campus verteilten Einrichtungen und Ambulanzen der Universitätsklinik für Kleintiere werden miteinander verbunden. Damit gibt es an der Vetmeduni Vienna für HalterInnen kranker oder verletzter Hunde, Katzen, Kaninchen, Reptilien und Ziervögel künftig nur mehr eine zentrale Anlaufstation.

„Mit dem Umbau der Universitätsklinik für Kleintiere schaffen wir für Tierhalterinnen und -halter eine patientenzentrierte Anlaufstelle am Campus der Vetmeduni Vienna. Somit gewährleisten wir auch im Rahmen der Ausbildung unserer Studierenden weiterhin eine optimale Integration in den laufenden Klinikbetrieb. Zusätzlich werden unsere Expertise und unsere Kompetenzen damit gebündelt – von der Patientenaufnahme über die Untersuchung mittels Röntgen, Magnetresonanz- oder Computertomografen bis zur individuellen Behandlung. Mit dem Umbau der Universitätsklinik für Kleintiere garantieren wir, dass die Infrastruktur unseres Universitätscampus auch für die kommenden zwei Jahrzehnte zukunftsfähig bleibt. Dabei spielt die effiziente Nutzung der daraus resultierenden Synergien eine große Rolle“, so die designierte Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität Wien Petra Winter.

Auf Basis einer Machbarkeitsstudie, die grundsätzlich eine Verbindung der einzelnen Gebäude mittels Aufstockung vorsieht, wurde Anfang des Jahres seitens der BIG ein zweistufiges Verhandlungsverfahren zur Planersuche gestartet. Im Zuge der weiteren Planungsphase werden Details des Projektes durch die ArchitektInnen erarbeitet. Nach heutigem Stand ist der Baubeginn für Ende des nächsten Jahres geplant. Fest steht jedenfalls: Nach Abschluss des Projektes – voraussichtlich Ende 2020 – stehen der Universitätsklinik für Kleintiere der Vetmeduni Vienna neben der zentralen Anlaufstation zusätzlich einige hundert Quadratmeter mehr Fläche zur Verfügung als derzeit.
Aufgrund der derzeit noch fehlenden architektonischen Lösung sind die Kosten nicht exakt zu beziffern. Die BIG stellt aber der Veterinärmedizinischen Universität Wien für Bauprojekte bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung. Im Gegenzug für die finanzielle Unterstützung der Bauarbeiten durch die BIG verzichtet die Veterinärmedizinische Universität Wien 25 Jahre lang auf die Kündigung des Mietvertrages. "Damit ist jedenfalls ein wesentlicher Teil der notwendigen Bauvorhaben abgedeckt. Wir haben eine sehr enge, langfristig orientierte Geschäftspartnerschaft mit der Vetmeduni Vienna. Daher freuen wir uns einen finanziellen Beitrag zur baulichen Weiterentwicklung des Campusareals zu leisten, von der wir als Eigentümer natürlich auch profitieren", sagt Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der BIG. Zusätzliches Geld wird durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bereitgestellt. Im Rahmen des Konjunkturpakets, dotiert aus Dividenden der BIG, stehen weitere 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Erweiterung der Universitätsklinik für Kleintiere zählt auch die gemeinsame Unterbringung der stationären Patienten an einem Ort. Ziel ist, die laufenden Kosten für Reinigung, Wartung und Entsorgung deutlich zu minimieren und die Logistik für MitarbeiterInnen zu erleichtern. 

Über die Veterinärmedizinische Universität Wien

Die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna) ist eine der führenden veterinärmedizinischen, akademischen Bildungs- und Forschungsstätten Europas. Ihr Hauptaugenmerk gilt den Forschungsbereichen Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit, Tierhaltung und Tierschutz sowie den biomedizinischen Grundlagen. Die Vetmeduni Vienna beschäftigt über 1.300 MitarbeiterInnen und bildet zurzeit 2.300 Studierende aus. Der Campus in Wien Floridsdorf verfügt über fünf Universitätskliniken und zahlreiche Forschungseinrichtungen. 2015 verzeichnete das Tierspital der Vetmeduni Vienna über 49.200 Patientenbesuche. Zwei Forschungsinstitute am Wiener Wilhelminenberg sowie ein Lehr- und Forschungsgut in Niederösterreich gehören ebenfalls zur Vetmeduni Vienna.


Über die BIG

Der BIG Konzern ist mit rund 2.100 Liegenschaften einer der größten Immobilieneigentümer in Österreich. Das Portfolio besteht aus rund 7,0 Mio. Quadratmetern vermietbarer Fläche mit einem Unternehmenswert (Fair Value) von rund 11,0 Mrd. Euro. Es gliedert sich in die Unternehmensbereiche Schulen, Universitäten und Spezialimmobilien. Büro- und Wohnimmobilien sind in der Tochtergesellschaft ARE Austrian Real Estate GmbH gebündelt. Das Portfolio der ARE umfasst 572 Liegenschaften mit rund 1,7 Mio. Quadratmeter vermietbarer Fläche. Während sich die BIG primär auf öffentliche Institutionen konzentriert, sollen mit dem Angebot der ARE auch vermehrt nicht-öffentliche Mieter angesprochen werden. Als Bauherr stellt der BIG Konzern einen wichtigen ökonomischen Faktor in Österreich dar. Wirtschaftlichkeit und Architekturqualität gehen dabei Hand in Hand, was laufend unter Beweis gestellt wird. Jedes Projekt hat den Anspruch, seinen künftigen Nutzern im Sinne der ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Der BIG Konzern wurde für sein architektonisches Engagement mehrfach ausgezeichnet und erhielt bis heute neun Bauherrenpreis

 

Weitere Informationen

www.big.at [Link 1]


 

Pressefoto

Petra Winter (designierte Rektorin der Vetmeduni Vienna) und Hans-Peter Weiss (BIG) vor der Universitätsklinik für Kleintiere am Campus in Wien Floridsdorf. Foto: Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna
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Rückfragehinweis

Aleksandra Klepic Bakk.phil.
T +43 1 25077-1151
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