Clever Dog Lab

Ziel dieser Forschungen ist es, die kognitiven und emotionalen Fähigkeiten des Haushundes hinsichtlich der vier Tinbergenschen Ursachen zu verstehen. Die Frage der phylogenetischen Ursache soll vor allem im Vergleich zum Stammvater, dem Wolf, untersucht werden. Dabei spielt der Einfluss von Domestikation eine zentrale Rolle. Die vorherrschende Theorie der Hundeintelligenz sieht gravierende Veränderungen gegenüber dem Wolf in der sozialen Komponente, vor allem im interspezifischen Verständnis und der besonderen Aufmerksamkeit gegenüber dem Verhalten des Menschen. Dem soll eine Verminderung der physikalischen Intelligenz und der instrumentellen (technischen) Problemlösekompetenz gegenüber stehen. Dies wird von unseren neuesten Forschungsergebnissen in Frage gestellt. Eine zweite wichtige Frage ist jene der ontogenetischen Entwicklung von Kognition und Emotion, wobei besonders die Frühentwicklung und auch das Altern untersucht werden soll. Drittens wollen wir Experimente zu spezifischen Mechanismen und ihren Funktionen bzw. ihrem adaptiven Wert durchführen. Dazu zählen Imitation und Empathie sowie Kooperation und (gestische bzw. vokale) Kommunikation.

Film über das Clever Dog Lab [Link 1]

Diese Forschung geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Clever Dog Lab Society, über welche der Kontakt zu unzähligen Hundebesitzern in Wien hergestellt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. [Link 2]

 

Informationsfilm Clever Dog Lab

 

Übersicht über das Clever Dog Lab

 

Clever Dog Lab News

 

Haben Hunde eine bessere Selbstkontrolle als Wölfe?

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Hunde können menschliche Emotionen unterscheiden

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