Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere

Die Universitätsklinik für Kleintiere der Veterinärmedizinischen Universität Wien informiert praktizierende TierärztInnen regelmäßig in ihrem Newsletter über Schwerpunktthemen unterschiedlicher Fachbereiche, stellt für die Praxis relevante Services und Literaturhinweise vor und lädt zu zahlreichen Weiterbildungsveranstaltungen ein.

 

Inhalte des Newsletters 02/2016

  • Schwerpunktthema: Strahlenschutz für AnwenderInnen
  • Services für Reptilien, Ziervögel und andere Exoten der Internen Medizin Kleintiere
  • Literaturhinweise
  • Fallbeispiel: Vorstellung sowie Diagnose, Therapie und Diskussion
  • Veranstaltungen

Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere 02/2016 zum Download (PDF, 990 KB) [Link 1]

 

Inhalte des Newsletters 01/2016

  • Schwerpunktthema: Permethrin-Intoxikation bei Katzen
  • Zentrale Intensive Care Unit (ICU) und Notambulanz (NOA) der Universitätsklinik für Kleintiere
  • Literaturhinweise
  • Fallbeispiel: Vorstellung sowie Diagnose, Therapie und Diskussion
  • Veranstaltungen

Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere 01/2016 zum Download (PDF, 800 KB) [Link 2]

 

Inhalte des Newsletters 02/2015

  • Schwerpunktthema: Obstruktiver Ileus des Kaninchens
    Ursachen, Behandlungsoptionen und Hinweise aus Interner Medizin, Chirurgie und Anästhesie
  • Ambulanz für Kardiologie an der Universitätsklinik für Kleintiere
  • Literaturhinweise
  • Fallbeispiel: Vorstellung sowie Diagnose, Therapie und Diskussion
  • Veranstaltungen

Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere 02/2015 zum Download (PDF, 1,3 MB) [Link 3]

 

Inhalte des Newsletters 01/2015

  • Schwerpunktthema: Chronische Otitis externa beim Hund
    Hilfe bei der Diagnosestellung und Therapie mittels Videootoskopie und bildgebender Diagnostik der Bulla tympanica
  • Zahn- und Kieferchirurgie an der Universitätsklink für Kleintiere
  • Literaturhinweise
  • Fallbeispiel: Vorstellung sowie Diagnose, Therapie und Diskussion
  • Veranstaltungen

Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere 01/2015 zum Download (PDF, 796 KB) [Link 4]

 

Inhalte des Newsletters 02/2014

  • Schwerpunktthema: Hüftgelenksdysplasie – „Frühdiagnostik“ sinnvoll oder Nonsens?
  • Ziervogelpatienten an der Universitätsklinik für Kleintiere
  • Literaturhinweise
  • Fallbeispiel: Vorstellung sowie Diagnose, Therapie und Diskussion
  • Veranstaltungen

Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere 02/2014 zum Download (PDF, 949 KB) [Link 5]

 

Inhalte des Newsletters 01/2014

Auflösung Röntgen Fallbeispiel 01/2014
Auflösung Röntgen Fallbeispiel 01/2014
  • Schwerpunktthema: Multi Biosignal Therapie (MBST®) zur Behandlung von Arthrose bedingten Lahmheiten
    Randomisierte Doppelblind-Studie mit 30 an Arthrosen leidenden Hunden an der Vetmeduni Vienna
  • Szintigrafie oder die Nuklearmedizin an der Vetmeduni Vienna
  • Literaturhinweise
  • Fallrätsel
  • Veranstaltungen

Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere 01/2014 zum Download (PDF, 733 KB) [Link 6]

Lösung des Fallrätsels 01/2014:

Bildlegende

Röntgenbild der rechten Schulter im medio-lateralen Strahlengang (links) im Vergleich zu zwei Ultraschallbildern (rechts): Die nach distal ausgezogene Gelenkfläche, die unregelmäßige Gelenkoberfläche und die zarte subcondrale Sklerose des Schultergelenks sprechen für eine hochgradige Omarthrose. Der Bildausschnitt 1 zeigt eine hochgradige rinnenförmige Verkalkung am Röntgenbild und einen Erguss der Sehnenscheide des M. biceps brachialis am Ultraschallbild. Der Bildausschnitt 2 dokumentiert die Verkalkung des M. supraspinatus am Röntgen- und Ultraschallbild. Radiologisch stellt sie sich als kalkdichte linienförmige Verschattung und sonographisch als kalkdichte Zone mit distalem sauberen Schallschatten dar. Die mittelgradigen Veränderungen im Ansatzbereich des M supraspinatus sind am Ultraschallbild als echoreiche, unregelmäßige Kontur mit distalem Schallschatten erkennbar. Die Sehnenanschnitte wurden mit weißen Pfeilspitzen markiert.

Diagnose

Zusammenfassend sprechen die Befunde für eine fortgeschrittene degenerative Erkrankung des Schultergelenks mit assoziierten degenerativen Veränderungen des M. biceps brachialis und des M. supraspinatus. Die Feinnadelbiopsie des Bicepssehnenscheide bestätigte diesen Verdacht.

Therapie und Verlauf

Nach intraartikulärer Injektion von 1ml Volon (10mg Triamcinolonacetonid) wurde der Patient mit Cimalgex
(Cimicoxib 2mg/kg/KGW 1xtgl), Neurontin (Gabapentin 5-10mg/kg 2-3xtgl) und Famotidin (1mg/kg/KGW 1xtgl) entlassen. Dem Besitzer wurde empfohlen den Hund gleichmäßig an der Leine zu bewegen und Überbelastungen zu vermeiden.

3 Wochen nach Erstvorstellung zeigt der Patient bei der orthopädischen Untersuchung eine Besserung der klinischen Symptome (Lahmheit ersten Grades und weniger Dolenz bei Palpation des Schultergelenks). Aufgrund der Befunde wurde dem Besitzer geraten, die Ultraschalluntersuchung nach insgesamt 4-5 Wochen zu wiederholen und gegebenenfalls die intraartikuläre Injektion zu wiederholen.

Weiterführende Literatur

  • Kriegleder H. Mineralization of the Supraspinatus Tendon:Clinical Observations in Seven Dogs. VCOT 1995 (2): 27-33.
  • Hart L. Corticosteroids and other injections in the management of tendionpathies: a review. Cin J Sport Med 2011; 21 (6): 540-1.
 

Inhalte des Newsletters 02/2013

  • Schwerpunktthema: Ausgewählte Lungenerkrankungen der Katze
    Diagnostik, Therapiemöglichkeiten und Prognose bei Katzen mit Atemnot, Asthma, Lungenlappentorsion und bakteriellen Infektionen des unteren Atemtraktes
  • Zuchtuntersuchungen für Hunde - Ein Service der Bildgebenden Diagnostik
  • Literaturhinweise
  • Fallrätsel
  • Veranstaltungen

Newsletter der Universitätsklinik für Kleintiere 02/2013 zum Download (PDF, 369 KB) [Link 7]

Lösung und GewinnerInnen des Fallrätsels 02/2013:

Diagnose: Dystokie aufgrund fetaler Missbildung (Hydrops fetalis mit Hydrothorax und Aszites)
Therapie:
Sectio caesarea

Herzliche Gratulation den GewinnerInnen!

  • Elisabeth Kofler, 1140 Wien
  • Erich Köstenberger, 8753 Fohnsdorf
  • Patricia Wanas, 2000 Stockerau
 

Inhalte des Newsletters 01/2013

  • Schwerpunktthema: Prostataerkrankungen bei Rüden
    Die Aufnahme des in den Leydig’schen Zwischenzellen produzierten Testosterons (T) bzw. dessen biologisch aktiveren Metaboliten Dihydrotestosteron (DHT) in die Prostatazellen spielt bei vielen Krankheitsbildern der Geschlechtsdrüse eine entscheidende Rolle. Dies trifft in besonderem Maße auf die als häufigste Prostataerkrankung diagnostizierte Benigne Prostatahyperplasie (BPH) zu.
  • Teleradiologie und Telekonsultation - Neues Service der Bildgebenden Diagnostik
  • Literaturhinweise
  • Fallrätsel
  • Veranstaltungen

Newsletter der Klinik für Kleintiere 01/2013 zum Download (PDF, 414 KB) [Link 8]

Lösung und GewinnerInnen des Fallrätsels 01/2013:

Röntgenbefund: Das Herz ist abgrenzbar. Die Trachea ist nach ventral verdrängt. Der Ösophagus ist im gesamten Verlauf mit Kontrast markiert. Präcardial ist ein Divertikel erkennbar. Im caudalen Thorax ist der Ösphagus erweitert, es erscheint der Magen im Ösophagus zu sein - gastroösophageale Hernie/Invagination.
Diagnose:
Hgr. Ösophagusdilatation mit Bariumsulfat
Ösophagusdivertikel präcardial
VD gastroösophageale Hernie/Invagination

Zur Diagnosesicherung und möglichen therapeutischen Intervention wurde eine Endoskopie durchgeführt - Befund: Ösophagus
Lumen im cranialen und mittleren Drittel mit reichlich Futterresten, Bariumsulfat und Flüssigkeit gefüllt, distales Drittel vom nach cranial invaginierten Magen ausgefüllt. Vorsichtige endoskopische Reposition des Magens nach caudal, PEG-Tube zur Fixierung. Magenmucosa ggr. hyperämisch, sonst unauffällig. Cardia steht auffallend weit offen bzw. ändert Öffnungszustand konstant mit Respiration. Absaugung des ösophagealen Fremdinhaltes, anschließend weder offensichtliches Divertikel noch Mucosaläsionen darstellbar.
Diagnose: gastroösophageale Invagination, (sekundärer) Megaösophagus

Die weitere Therapie des Hundes erfolgte mit Ranitidin, Sucralfat, Amoxicillin-Clavulansäure (da Verdacht auf Aspirationspneumonie vorlag), Maropitant und Metoclopramid- sowie Lidocain-Dauertropf. Zunächst wurde eine partiell parenterale Ernährung durchgeführt, welche schrittweise durch enterale Nahrungszufuhr (zunächst via PEG-Tube, später oral) ersetzt wurde. Der Zustand des Welpen besserte sich rapide, er wurde nach 9 Tagen in häusliche Pflege entlassen. Die PEG-Tube wurde 23 Tage nach der Endoskopie entfernt. Trotz bestehender radiologisch nachweisbarer ösophagealer Dilatation zeigt sich der Patient 9,5 Monate nach dem Eingriff klinisch völlig unauffällig, solange kein ungewässertes Trockenfutter verabreicht wird (führt zu Erbrechen).

Herzliche Gratulation die GewinnerInnen!

  • M. Faffelberger, 3650 Pöggstall
  • W. Henninger, 1140 Wien
  • F. Teufel, 1100 Wien
  

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