Ambulanz für komplementäre Medizin
Komplementäre Medizin
- Adjuvante Tumortherapie
- Haltungsberatung
- Homöopathie
- Palliativmedizin
- Phyto-Therapie
Verfahren der Komplementären Medizin können - wenn auch mit niedrigerem Evidenzgrad - in bestimmten klinischen Situationen in der Veterinärmedizin ergänzend eingesetzt werden.
Homöopathie
Homöopathie verwendet potenzierte Arzneien aus dem Mineral-, Pflanzen- oder Tierreich nach dem Ähnlichkeitsprinzip.
Grundvoraussetzungen für den Erfolg einer homöopathischen Therapie sind:
- Ausführliche Anamnese
- Klinische Untersuchung
- Diagnosestellung
- Reaktionsfähigkeit des Organismus
- Adäquate Haltungsbedingungen
Dann kann der behandelnde Arzt entscheiden, welche Therapieform oder Kombinationstherapie eingesetzt werden kann.
Behandlungserfolge finden sich u.a. bei:
- Chronisch rezidivierenden Infekten
- Hautkrankheiten
- Hormonellen Störungen
- Geriatrischen Problemen
- Verhaltensstörungen
Aber auch bei Tumorpatienten kann Homöopathie additiv das Allgemeinbefinden und die Verträglichkeit einer Chemo- oder Strahlentherapie verbessern.
Palliative Therapie
Misteltherapie eignet sich zur Behandlung tumoröser Erkrankungen meist in Form einer Vor- und Nachbehandlung bei Operationen, als Begleitmaßnahme bei Strahlentherapie und als palliative Methode bei inoperablen Tumoren.
Die Inhaltsstoffe der Mistel bewirken eine Modulierung der Immunabwehr.
Es kommt zur Verbesserung des Allgemeinbefindens, Anregung des Appetits und zur Schmerzlinderung.
Je nach Art und Ausmaß des tumorösen Geschehens und des individuellen Zustandes des Patienten, wird in Kooperation mit der onkologische Ambulanz ein individuelles Therapieschema erstellt.
Misteltherapie erfolgt ausschließlich in Form von Injektionen durch den Arzt.
Phyto-Therapie
In der Phytotherapie werden pflanzliche Wirkstoffe in ursprünglicher oder isolierter Form verwendet.
Die Therapiekonzepte der Phytotherapie basieren auf einer soliden Diagnose und die verwendeten Arzneimittel unterliegen den gleichen Richtlinien bezüglich pharmakologischer Wirksamkeit und Unbedenklichkeit wie synthetische Medikamente.
Anwendungsgebiete für Phytopharmaka in der Veterinärmedizin sind:
- Erkrankungen des Respirationstraktes
- Störungen der Immunabwehr
- Gastrointestinale Beschwerden
- Geriatrische Probleme des Zirkulationssystems und des Bewegungstraktes
Auch bei der Phytotherapie gilt, dass sie nur unter ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden sollte.




