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Dorfstrasse

Volieren

Labor

Das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität (vormals Konrad Lorenz Institut für vergleichende Verhaltensforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) ist ein Forschungsinstitut das sich dem Studium tierischen Verhaltens widmet.

Forschungseinrichtungen

Das Institut hat eine Vielzahl großer Frei- und Innengehege, wie Volieren, die große Flughalle, die Nagetierräume und das Aquarienhaus. Diese Ausstattung ermöglicht Forschern, Tiere unter seminatürlichen Bedingungen zu beobachten und Experimente durch zu führen.

Wir haben ein Labor für Molekulargenetik, das für eine Vielzahl von modernen Techniken ausgerüstet ist, einschließlich PCR, real-time PCR, Microsatellite Typing und Multi-Capillary DNA Sequencing.

Schließlich verwenden wir noch ein Geographisches Informationssystem (GIS), das die Verarbeitung von Fernerkundungsbildern für Lebensraumeinschätzung und andere bio-geographische Analysen ermöglicht.

 

 

 

Aktuelle Forschungsergebnisse und Aktivitäten

 

Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) (Foto: Matthias Barby/CC-Lizenz 3.0)

Seitensprung mit Folgen – Untreue und Vaterschaft beim Rohrspatz

Affären und Seitensprünge sind auch im Tierreich nicht ausgeschlossen. Manche Tierarten, die eigentlich monogam leben, suchen sich ab und zu Paarungspartner außerhalb der festen Bindung. So eine sexuelle Begegnung erhöht potenziell den Fortpflanzungserfolg der Tiere. Wie kann jedoch ein Männchen sicher gehen, ob die gezeugten Nachkommen im Nest auch von ihm selbst abstammen und nicht von einem erfolgreicheren Nebenbuhler? KLIVV Wissenschafter Herbert Hoi und seine Kollegen haben gemeinsam mit Forschern der Slowakischen Akademie der Wissenschaften dazu eine Reihe an Experimenten mit dem Teichrohrsänger, im Volksmund auch Rohrspatz genannt, durchgeführt. Sie fanden heraus, dass die Männchen ihre Mitbewerber mit aggressivem Verhalten verjagen und versuchen „ihre“ Partnerinnen zu überwachen. Sind die Nachkommen aber erst einmal da, sind die Väter mit vollem Einsatz für die Jungen da, ganz egal wer der Erzeuger war.

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(Web-Redaktion am 16.05.2013)

 

Open-Access-Forschungspreis für KLIVV Team

Der renommierte Open-Access-Verlag BioMed Central verlieh Katharina Mahr, Matteo Griggio, Michaela Granatiero und Herbert Hoi für ihren Artikel mit dem Titel „Female attractiveness affects paternal investment: experimental evidence for male differential allocation in blue tits” den zweiten Preis in der Kategorie Animal Science, Veterinary Research and Zoology der BioMed Central Annual Research Awards.

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(Web-Redaktion am 10.04.2013)

 

Grafische Darstellung der Risikoindizes für die Biodiversität im untersuchten geografischen Raum bei einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter: blau=niedrig (Index 0 bis 1), rot=hoch (Index größer/gleich 3; Grafik: Vetmeduni Vienna/Wetzel).

Meeresspiegelanstieg: Gefahr für terrestrische Artenvielfalt auf Inseln

Modellrechnungen sagen einen Anstieg des Meeresspiegels von ungefähr einem Meter bis zum Ende dieses Jahrhunderts und von bis zu fünfeinhalb Metern bis zum Jahr 2500 voraus. Florian Wetzel und seine Kollegen von der Vetmeduni Vienna haben gemeinsam mit Walter Jetz von der US-amerikanischen Yale University nun Modellrechnungen für den südostasiatischen und pazifischen Raum veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Landwirbeltierarten durch die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels betroffen sind. Die Untersuchungsergebnisse wurden in der Zeitschrift „Global Change Biology“ vorab online veröffentlicht. 

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(Web-Redaktion am 09.04.2013)

 

Eine Kolonioe Buntbarsche (Neolamprologus caudopunctatus) im Tanganyikasee in sieben Metern Tiefe (Foto: Stefanie Schwamberger)

Warum afrikanische Buntbarsche fremde Jungen adoptieren

Dass Tiere die Jungen fremder Eltern als die eigenen akzeptieren, kommt gar nicht so selten vor. Das ist dennoch erstaunlich, denn Adoption widerspricht einer der Grundthesen der Darwin’schen Evolutionstheorie: Eltern sollten nämlich so viel eigenen Nachwuchs zeugen, wie nur möglich. Franziska Schädelin und ihre Kollegen an der Vetmeduni Vienna schlagen jetzt in einer neuen Studie bei afrikanischen Buntbarschen eine Lösung dieses Widerspruchs vor. Eigenen Nachwuchs in fremden Nestern zu haben, erhöht bei allen Jungtiere die Wahrscheinlichkeit, zu überleben. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Behavioural Ecology“ erschienen.

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(Web-Redaktion am 19.03.2013)

 

Zebrafische (Foto: Vetmeduni Vienna/ KLIVV)

Abgeschaut: Zebrafische können ihre Nahrungssuchstrategie durch soziales Lernen verbessern

Der Zebrafisch (Danio rerio) wird zunehmend als wichtige Modellart für Studien über die genetischen und neuronalen Mechanismen verwendet, die Verhalten und Kognition kontrollieren. Sarah Zala und Ilmari Määtänen des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung der  Veterinärmedizinischen Universität Wien haben getestet, ob soziale Interaktionen mit geschulten Gleichartigen ("konditionierte Demonstranten") die Fähigkeit von "naiven" (nicht konditionierten) Zebrafischen verbessern kann, eine assoziative Nahrungssuchaufgabe zu erlernen . Ihre Versuche zeigten, dass  unkonditionierte Zebrafische tatsächlich in der Lage sind, ihr Suchverhalten durch das Lernen von ihren trainierten Kollegen zu verbessern. Dies bedeutet, dass Zebrafisch soziales Lernen für Nahrungssuchverhalten beeinflusst werden.  Die Studie ist in der Jänner 2013 Ausgabe der Zeitschrift „Naturwissenschaften“ erschienen.

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(Web-Redaktion am 28.01.2013)

 

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Seminar am Wilhelminenberg

Seminarprogramm [Link 7]

15.05. Guila Ganem [Link 8]

22.05. Pamela Burger [Link 9]

29.05. Yann Voituron [Link 10]


 

Kontakt

Savoyenstraße 1a
A-1160 Wien

T +43 (1) 489 09 15 800
F +43 (1) 489 09 15 801

Anreise [Link 11]


 

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