Save the date: Workshop "The Symbolic Animal - Evolution and Neuroethology of Aesthetics"

15.-19.10.2016

Erice, Sizilien, Italien

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Das Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität  ist ein biologisches Forschungsinstitut das sich dem Studium tierischen Verhaltens (Ethologie) widmet. Seit Frühjahr 2015 ist es außerdem Sitz der Österreichischen Vogelwarte/Austrian Ornithological Centre (AOC).

Foto des KLIVV Geländes
 

Aktuelles

 

Weibliche Blaumeisen singen bei Lebensgefahr

Wenn ein Raubtier die weibliche Blaumeise bedroht, bleibt sie nicht stumm vor Schreck, sondern singt um ihr Leben. (Foto: Katharina Mahr/Vetmeduni Vienna)
Foto einer Blaumeise [Link 1]

Das Zwitschern von Singvögeln wurde lange Zeit mit der Partnersuche oder mit Konkurrenzverhalten verbunden. Die Männchen galten zudem als aktiver beim Gesang als Weibchen. Ein Forschungsteam um Herbert Hoi vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung zeigte nun, dass Weibchen viel gesangsfreudiger sind als bislang angenommen. Die ForscherInnen brachten erstmals den Gesang von weiblichen Blaumeisen mit der Bedrohung durch ein Raubtier in Verbindung. Damit schützen sie in erster Linie sich selbst und nicht ihr Gelege. Möglicherweise deuten die Tiere eine erhöhte Fluchtbereitschaft an indem sie dem Räuber durch ihren Gesang zeigen, dass sie ihn entdeckt haben und jederzeit flüchten können. Es bedarf aber noch weiterer Untersuchungen um die unterschiedlichen Gesangsmuster genau beurteilen zu können.

Der Artikel "Female and male Blue Tits (Cyanistes caeruleus) sing in response to experimental predator exposition [Link 2]" von Katharina Mahr, Carlo Seifert und Herbert Hoi wurde im Journal of Ornithology veröffentlicht.

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(Web-Redaktion am 24.6.2016)

 

Mehrfachpaarung bei Hausmäusen bringt weniger Nutzen als gedacht

Die Paarung mit vielen
Männchen bringt dem
Wurf einer Hausmaus
keinen Vorteil bei einer
Salmonelleninfektion.
(Foto: Kerstin Thonhauser/
Vetmeduni Vienna)
Foto von schnuppernden Mäusen [Link 4]

Weibchen können ihrem Nachwuchs bessere Überlebenschancen sichern, indem sie sich mit mehreren Sexualpartnern paaren. Im Fall von Salmonelleninfektionen bringt die Promiskuität der Mäuseweibchen dem Nachwuchs jedoch keinen Vorteil, wie ein Forschungsteam am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung bestätigte. Die ForscherInnen fanden außerdem erstmals heraus, dass den Weibchen eine Infektion viel stärker zusetzt als ihren männlichen Artgenossen. 

Der Artikel „Does multiple paternity influence offspring disease resistance?“ von Thonhauser K.E., Raveh S., Thoß M. und Penn D.J. wurde im Journal of Evolutionary Biology veröffentlicht. [Link 5]

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(Web-Redaktion am 18.4.2016)

 

Erster Wildvogel mit österreichischem Ring markiert

Mit der Mönchsgrasmücke wurde gestern nach 103 Jahren zum ersten Mal ein Zugvogel mit österreichischen Vogelringen markiert. (Foto: Christoph Roland)
Foto einer Möchsgrasmücke [Link 7]

Am 5.4.2016 fand an der Österreichischen Vogelwarte der Vetmeduni Vienna, dem Austrian Ornithological Centre (AOC) am Wiener Wilhelminenberg die erste wissenschaftliche Beringung von Wildvögeln mit eigenen, österreichischen Ringen statt. Vogelberingung ist ein wichtiges Mittel um Daten zum Zustand der Wildvögel und ihren Wanderbewegungen zu erheben. Bisher wurde in Österreich mit deutschen Markierungsringen gearbeitet. Durch die Kennzeichnung „KLIVV.AT AUSTRIA“ ist nun 103 Jahre nach der ersten Beringung eine internationale Zuordnung zu einer heimischen Beringungs- und Forschungsstation möglich.

Pünktlich mit dem Höhepunkt des Frühjahrszuges wurde gestern als erster in Österreich beringter Wildvogel eine Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla) markiert, die ab jetzt einen kleinen Aluminiumring mit der Codierung „T 000001“ und der Aufschrift „KLIVV.AT AUSTRIA“ am Bein trägt.

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(Web-Redaktion am 6.4.2016)

 

Save the date: Workshop "The Symbolic Animal - Evolution and Neuroethology of Aesthetics", 15.-19.10.2016, Erice, Sizilien, Italien

Reproduktion eines Bisons in der Höhle von Altamira, Museo Nacional y Centro de Investigación de Altamira (Foto: Wikimedia Commons, public domain license)
Zeichnung von Bison in Höhle Altamira [Link 9]

Das Ettore Majorana Foundation and Centre for Scientific Culture in Erice, Italien veranstaltet von 15.-19. Oktober 2016 einen Workshop zum Thema "Das symbolische Tier - Evolution und Neuroethologie von Ästhetik [Link 10]".  Co-Direktor des Workshops ist Leonida Fusani [Link 11], Leiter der Abteilung Ornithologie des Departments für Integrative Biologie und Evolution an der Veterinärmedizinische Universität Wien.

Das allgemeine Ziel des Workshops ist es, die biologischen Mechanismen zu untersuchen, die Symbole ausmachen und die Wahrnehmung und Wertschätzung der Schönheit, von den attraktiven Eigenschaften sexuell ausgewählter Merkmale bis hin zur figurativen Kunst. Insbesondere wollen wir eine Diskussionsplattform zwischen WissenschafterInnen aus verschiedenen Disziplinen etablieren um eine der faszinierendsten und noch wenig verstanden Phänomene der tierischen und menschlichen Gehirne anzusprechen, nämlich die Präferenz für Signale oder Artifakte mit bestimmten Eigenschaften. Der Workshop wird hochintegrativ, interdisziplinär sein, die TeilnehmerInnen kommen aus den Bereichen Evolutionsbiologie, Ethologie, Anthropologie, Evolutionspsychologie, Neurowissenschaften, Psychologie und Philosophie.  

(Web-Redaktion am 17.3.2016)

 

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Kontakt

Savoyenstraße 1a, A-1160 Wien
Tel:   +43 (1) 25077-7900
Fax:  +43 (1) 25077-7941
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Anfahrt [Link 14]


 

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Seminar am Wilheminenberg

Jeden Mittwoch im Semester findet das "Seminar am Wilhelminenberg" in unserem Haus statt, ein wissenschaftliches Kolloquium bei dem führende WissenschafterInnen aus aller Welt neueste Forschungsergebnisse präsentieren.

Seminarprogramm
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