Allgemeine Beschreibung

Das Sprichwort „Spatzenhirn“ weist darauf hin, dass die Kognition der Vögel lange Zeit als relativ einfache, prädisponierte Formen des Lernens betrachtet wurde. Dieses Bild hat sich in den vergangenen zehn Jahren Forschung fundamental geändert, in denen sich zeigte, dass Vögel innovative und neugierige Tiere sind. Unsere Forschung zielt darauf ab, die perzeptuelle, technische und soziale Intelligenz beim Kea zu untersuchen. Dabei halten wir ein besonderes Augenmerk auf das Wechselspiel dieser Domänen mit dem Erkundungsverhalten und den Umweltbedingungen. Dahinter stehen Schlüsselfragen der Kognitionsbiologie wie der Erwerb von Verständnis für kausale Zusammenhänge, analoges Schließen und Abstraktion. Aufgrund der ausgeprägten technischen und sozialen Fähigkeiten ist der Kea besonders interessant, um den Zusammenhang zwischen sozialem und individuellem Lernen, der Übernahme und dem Innovieren von Verhaltensstrategien zu untersuchen.

  

Partnerinstitutionen

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