Mitteilungsblatt |
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Veterinärmedizinische Universität Wien |
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| Studienjahr 2005/2006 | Ausgegeben am 30. Juni 2006 |
23. Stück |
62. Änderung der Satzung der Veterinärmedizinischen
Universität Wien
Die Satzung der Veterinärmedizinischen Universität Wien, verlautbart im Mitteilungsblatt vom 25. Oktober 2004, Studienjahr 2004/2005, 4. Stück, Punkt 12., zuletzt geändert in den Mitteilungsblättern vom 18. Jänner 2006, 11. Stück, Punkt 25., und 31.3.2006, 17. Stück, Punkt 42., jeweils Studienjahr 2005/2006, wird wie folgt geändert:
Der Satzungsteil 5
Studienrechtliche Bestimmungen nach Maßgabe des II. Teils des Universitätsgesetzes 2002 (§ 19 (2) Z. 4 Universitätsgesetz 2002)
wird geändert und § 10 dieses Satzungsteiles lautet neu wie folgt:
§ 10. Prüfungsordnung und Prüfungsanmeldung
(1) Die Prüfungsart, die Prüfungsmethode sowie die näheren Bestimmungen über das Prüfungsverfahren sind in der Prüfungsordnung zu regeln, welche Bestandteil der jeweiligen Curricula ist.
(2) Studierende sind berechtigt, sich von Prüfungen, deren Anmeldung mit einem elektronischen Anmeldesystem erfolgt, während der gesamten Dauer der Anmeldefrist elektronisch wieder abzumelden. Erfolgt keine fristgerechte Abmeldung von diesen Prüfungen, wird die oder der Studierende für die Dauer von zehn Wochen ab dem Zeitpunkt der trotz aufrechter Anmeldung nicht abgelegten Prüfung für weitere Antritte zu der betreffenden Prüfung gesperrt.
(3) Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ist die Sperre durch die Vizerektorin oder den Vizerektor für Lehre aufzuheben. Das Vorliegen eines wichtigen Grundes, der das Erscheinen bei der Prüfung unmöglich macht (z.B. Unfall oder Krankheit, bestätigt durch ärztliches Attest), ist schriftlich unter Beibringung der Unterlagen zu dessen Bestätigung geltend zu machen.
Der Vorsitzende des Senates:
o.Univ.Prof. Dr. Mathias Müller
63. Verlautbarung des Studienplans für das Bachelorstudium ‚Biomedizin und Biotechnologie‘
INHALT:
1. Allgemeine Bestimmungen2. Unterrichts- und Lehrformen
2.1 Semesterstunde
2.2 Unterrichtsformen
2.3 Prüfungsformen
2.4 Bachelorarbeit
2.5 ECTS-Punkte
3. Das Bachelorstudium - der erste Studienabschnitt
3.1 Stundenausmaß
3.2 Pflichtfächer des ersten Studienabschnittes
3.3 Empfohlene Semestereinteilung
4. Das Bachelorstudium - der zweite Studienabschnitt
4.1 Stundenausmaß
4.2 Pflichtfächer des zweiten Studienabschnittes
4.3 Empfohlene Semestereinteilung
5. Prüfungsordnung
5.1 Prüfungsfächer
5.2 Voraussetzungen für die Zulassung zu Lehrveranstaltungen
und Prüfungen
7. Bachelorarbeit
8. Abschluss des Bachelorstudiums
1. Allgemeine Bestimmungen
1. Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage für das Bachelorstudium ist das Universitätsgesetz 2002.
1.2 Qualifikationsprofil
Allgemeine Qualifikationen
Die durch das Studium erworbene Kompetenz der Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums ‚Biomedizin und Biotechnologie‘ besteht zunächst einmal in der korrekten Anwendung grundlegender naturwissenschaftlicher Arbeitsmethoden und Labortechnologien. Darüber hinaus erwerben die Absolventen und Absolventinnen grundlegende Fähigkeiten in der Anwendung molekularer und zellbiologischer Methoden zur Bearbeitung von komplexen biomedizinischen Fragestellungen. Gleichzeitig befähigt sie das absolvierte Studium dazu, Tiermodellen sowie alternative Methoden in der präklinischen, biomedizinischen Forschung einzusetzen. Die Absolventinnen und Absolventen sollten weiters dazu fähig sein, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Ergebnisse kritisch zu beurteilen und dieses Wissen bei eigenen Projekten einzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt des Studiums bildet die frühzeitige Einbindung (vom ersten Semester an) der Studierenden in die derzeit laufenden Forschungsprojekte an der Universität. Dadurch werden die Absolventinnen und Absolventen frühzeitig zu einer team-orientierten Mitarbeit bei der Bearbeitung von komplexen Fragestellungen ausgebildet.
Berufsfelder
Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums sind dementsprechend vor allem in folgenden Bereichen tätig:
-Forschungseinrichtungen der pharmazeutischen und biomedizinischen Industrie
-Produktentwicklung und -forschung im biomedizinischen Bereich
-Universitäten und andere post-sekundäre Lehranstalten
-facheinschlägige Untersuchungseinrichtungen der öffentlichen und privaten Hand
-Einrichtungen des öffentlichen und privaten Gesundheitswesens
Fach- und Schlüsselqualifikationen
Ziel des Bachelorstudiums der Biomedizin und Biotechnologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien ist es, die Studierenden mit den wichtigsten Grundlagen von naturwissenschaftlichen und veterinärmedizinischen Fächern als auch molekularen Methoden vertraut zu machen. Darüber hinaus erhalten die Absolventinnen und Absolventen eine profunde Ausbildung im Bereich der Tiermodelle und deren Anwendung. Die Ausbildung erzieht zum interdisziplinären und problem-orientierten Arbeiten und ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen, die problemlose Integration in eine wissenschaftliche Projektgruppe. Die Studierenden werden befähigt, ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl im berufsadäquaten Umfeld anzuwenden, als auch sich in anderen Berufsfeldern zurechtzufinden und zu etablieren.
Praktische Erfahrungen
Für die praktische Umsetzung und berufsnahe Anwendung des Wissens wird vom ersten Semester an die Absolvierung von Projektmitarbeiten vorgeschrieben. Durch diese Projektmitarbeiten wird den Studierenden frühzeitig ein Einblick in mögliche spätere Berufsfelder gewährt. Gleichzeitig werden durch diese praxisnahe Ausbildung soziale Kompetenzen sowie problem-orientiertes Denken gefördert. Die Projektmitarbeiten können an der Veterinärmedizinschen Universität Wien, an in- und ausländischen Universitäten sowie bei externen facheinschlägigen Institutionen bzw. Firmen absolviert werden.
1.3 Gliederung, Stundenausmaß und Dauer des Studiums
Das Bachelorstudium umfasst 6 Semester mit einer Lehrveranstaltungsstundenzahl von 120,5 Semesterstunden. Zusätzlich sind Projektmitarbeiten von insgesamt 12 Semesterstunden sowie eine Praxis im Ausmaß von mindestens 4 Wochen zu absolvieren.
1.4 Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium Biomedizin und Biotechnologie
Als Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium Biomedizin und Biotechnologie gelten die allgemeinen Bestimmungen der Universitätsberechtigungsverordnung (UBVO 1998).
2. Unterrichts- und Lehrformen
2.1 Semesterstunde
Der Umfang von Vorlesungen und sonstigen Lehrveranstaltungen wird in Semesterstunden (SSt) angegeben. Entsprechend der Dauer eines Semesters von 15 Wochen entspricht eine Semesterstunde 15 mal einer akademischen Stunde von 45 Minuten.
2.2 Unterrichtsformen
Vorlesungen (VO) dienen der Vermittlung von Grundkonzepten und der ausführlichen Erklärung von Inhalten in didaktisch entsprechender und durch moderne Medien unterstützte Art und Weise.
Übungen (UE) dienen dem Erwerb praktischer Fähigkeiten und spezieller Fertigkeiten im Hinblick auf die Berufslaufbahn.
Konversatorien (KV) dienen der Aneignung von Kenntnissen durch geeignete und kompetent geführte Diskussion, sowie dem Trainieren der Problemlösungsfähigkeit. Konversatorien sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen speziell auf die laufende Mitarbeit Wert gelegt wird.
Seminare (SE) dienen der wissenschaftlichen Diskussion. In Seminaren wird die aktive Mitarbeit der Studierenden eingefordert, wobei in Kleingruppen vor allem die Fähigkeit erlernt wird, das Wissen zur Analyse und Lösung von Fragestellungen anzuwenden. Von den Teilnehmern werden mündliche und/oder schriftliche Beiträge gefordert.
Projektmitarbeit (PM) ist die Mitbearbeitung eines wissenschaftlichen Themas unter Anleitung und unter Betreuung des/der Lehrveranstaltungsleiters/in. Regelmäßig wird dabei eine zusammenfassende Darstellung des Fortschrittes der Arbeit erwartet.
Praxis (PA) ist die Bearbeitung eines kleinen Teilgebietes einer wissenschaftlichen Fragestellung unter Anleitung und unter Betreuung des/der Lehrveranstaltungsleiters/in. Regelmäßig wird dabei eine zusammenfassende Darstellung des Fortschrittes der Arbeit erwartet.
2.3 Prüfungsformen
Lehrveranstaltungsprüfungen sind Prüfungen am Ende einer Lehrveranstaltung, die schriftlich oder mündlich durchgeführt werden können. Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter (Konversatorien, Seminare, Übungen, Projektmitarbeiten, Praxis) sind durch regelmäßige Überprüfung des Wissens während des Unterrichts gekennzeichnet.
Fachprüfungen sind Prüfungen aus einzelnen Fächern.
Gesamtprüfungen sind Prüfungen aus mehreren Fächern.
Kommissionelle Gesamtprüfungen sind Prüfungen aus mehreren Fächern mit 2 oder mehreren Prüfern. Negativ beurteilte kommissionelle Gesamtprüfungen müssen zur Gänze wiederholt werden, sofern die Prüfungsordnung beziehungsweise die studienrechtlichen Bestimmungen der Satzung keine andere Regelung vorsehen.
2.4. Bachelorarbeit
Die Studierenden sind verpflichtet eine Bachelorarbeit zu verfassen.
Das Thema der jeweiligen Arbeit ist einem der im Studienplan festgelegten Prüfungsfächer zu entnehmen.
Die oder der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder das Thema aus einer Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuerinnen und Betreuer auszuwählen.
Die gemeinsame Bearbeitung eines Themas durch mehrere Studierende ist zulässig, wenn die Leistungen der einzelnen Studierenden gesondert beurteilbar bleiben.
Die Aufgabenstellung ist so zu wählen, dass für eine Studierende oder einen Studierenden die Bearbeitung innerhalb eines Semesters möglich und zumutbar ist.
2.5 ECTS-Punkte
Das European Credit Transfer System (ECTS) dient zur Erleichterung der interuniversitären und innereuropäischen Anrechnung von Studienleistungen. Die Zuweisung von ECTS-Credit Points erfolgt für jede Lehrveranstaltung nach dem jeweiligen von Studierenden (sowohl in der Lehrveranstaltung als auch außerhalb im Eigenstudium) zu bewältigendem Arbeitspensum. Auch für Praxis und Bachelorarbeit sind ECTS-Punkte zuzuweisen.
Das ECTS sieht für ein dreijähriges Baachelorstudiums die Zuweisung von 180 Punkten vor.
Für Vorlesungen mit Lehrveranstaltungsprüfungen sowie für Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter sind die ECTS-Punkte gesondert ausgewiesen. Ist eine Lehrveranstaltung mit immanenten Prüfungscharakter Teil der Lehrveranstaltungen eines Prüfungsfaches, so sind die für diese Lehrveranstaltung ausgewiesenen Punkte in der Gesamtzahl der Punkte für dieses Fach enthalten (z.B. werden für das Fach Medizinische Biochemie insgesamt 14 Punkte vergeben, 3 von diesen 14 Punkten erhält der Studierende bereits nach positiver Absolvierung der Übungen, die restlichen 11 Punkte nach bestandener Prüfung).
Die ECTS-Punkte werden folgendermaßen auf Pflichtfächer, Wahlfächer, Praxis und die Bachelorarbeit aufgeteilt:
|
Pflicht- |
Wahl- |
Praxis |
Bachelor-arbeit |
Gesamt |
|
fächer |
fächer |
|||
|
141,5 |
12 |
6,5 |
20 |
180 |
3. Der erste Studienabschnitt
3.1 Stundenausmaß
In den 2 Semestern des 1. Studienabschnittes sind Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 45,5 Semesterstunden vorgesehen. Zusätzlich ist eine Projektmitarbeit im Ausmaß von insgesamt 4 Semesterstunden zu absolvieren.
3.2 Pflichtfächer des ersten Studienabschnittes
|
Titel |
SSt |
ECTS |
|
Studieneingangsphase |
8,5 |
8,5 |
|
Zoologie |
4 |
5,5 |
|
Fachterminologie |
2 |
2 |
|
Biophysik |
7 |
9 |
|
Medizinische Biochemie |
13 |
19 |
|
Medizinische Biometrie und Epidemiologie |
2 |
2 |
|
Immunologie |
1 |
1 |
|
Genetik |
2 |
2 |
|
Biomedizin und Biotechnologie I |
3 |
3 |
|
Gesamt |
42,5 |
52 |
|
3 SSt. Wahlfächer |
3 |
3 |
|
Summe Lehrveranstaltungen |
45,5 |
55 |
|
Projektmitarbeit |
4 |
5 |
|
Summe 1. Abschnitt |
49,5 |
60 |
3.3 Empfohlene Semestereinteilung
|
1. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Studieneingangsphase |
|
|
|
|
|
|
|
Studiendidaktik |
|
|
37,5 |
|
2,5 |
2 |
|
Einführung in das Arbeiten im biomedizinischen Labor |
|
|
15 |
7,5 |
1,5 |
1,5 |
|
Projektmitarbeit I |
|
|
|
67,5 |
4,5 |
5 |
|
Zoologie |
|
|
|
|
|
|
|
Allgemeine und spezielle Zoologie für Biomediziner |
30 |
|
|
|
2 |
2,5* |
|
Zellbiologie |
30 |
|
|
|
2 |
3* |
|
Biophysik |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Biophysik |
30 |
|
|
|
2 |
3* |
|
Übungen aus Biophysik |
|
|
|
15 |
1 |
1 |
|
Medizinische Biochemie |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Medizinischen Biochemie |
45 |
|
|
|
3 |
5* |
|
Fachterminologie |
|
|
|
|
|
|
|
Biomedizinische Terminologie |
30 |
|
|
2 |
2 |
|
|
Biomedizin & Biotechnologie I |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Biotechnologie |
15 |
|
|
|
1 |
1* |
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie I |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Gesamt |
150 |
30 |
67,5 |
90 |
22,5 |
27 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
|
2. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Biophysik |
|
|
|
|
|
|
|
Biophysikalische Methoden |
|
30 |
|
|
2 |
2,5 |
|
Grundlagen der Bioanalytik |
|
30 |
|
|
2 |
2,5 |
|
Medizinische Biochemie |
|
|
|
|
|
|
|
Medizinische Biochemie |
105 |
|
|
|
7 |
9* |
|
Übungen aus Medizinischer Biochemie |
|
|
|
45 |
3 |
5 |
|
Medizinische Biometrie und Epidemiologie |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen statistischer Verfahren |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Grundlagen epidemiologischer Modelle |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Immunologie |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Immunologie |
15 |
|
|
|
1 |
1* |
|
Genetik |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Genetik |
30 |
|
|
|
2 |
2* |
|
Biomedizin & Biotechnologie I |
|
|
|
|
|
|
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie II |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Praktische Erfahrung in der Forschung |
|
|
|
|
|
|
|
Projektmitarbeit II |
|
|
|
60 |
4 |
5 |
|
Gesamt |
150 |
90 |
15 |
105 |
24 |
30 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
4. Der zweite Studienabschnitt
4.1 Stundenausmaß
In den 4 Semestern des 2. Studienabschnittes sind Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 75 Semesterstunden vorgesehen. Zusätzlich sind 2 Projektmitarbeiten im Ausmaß von insgesamt 8 Semesterstunden und eine Bachelorarbeit anzufertigen. Darüber hinaus ist eine vierwöchige Praxis zu absolvieren.
4.2 Pflichtfächer des zweiten Studienabschnittes
|
Titel |
SSt |
ECTS |
|
Anatomie |
5 |
5 |
|
Histologie und Embryologie |
9 |
10,5 |
|
Physiologie |
10 |
11,5 |
|
Bakteriologie |
3 |
4 |
|
Virologie |
3 |
4 |
|
Pharmakologie und Toxikologie |
3 |
3 |
|
Parasitologie |
1 |
1 |
|
Immunologie |
1,5 |
1,5 |
|
Pathologie |
4,5 |
5,5 |
|
Molekularbiologie |
8 |
10 |
|
Biomedizin und Biotechnologie II |
9 |
9,5 |
|
Labortierkunde |
6 |
6 |
|
Biomedizinische Ökonomie |
3 |
3 |
|
Gesamt |
66 |
74,5 |
|
9 SSt. Wahlfächer |
9 |
9 |
|
Summe Lehrveranstaltungen |
75 |
83,5 |
|
Projektmitarbeiten |
8 |
10 |
|
4 Wochen Praxis |
11 |
6,5 |
|
Bachelorarbeit |
15 |
20 |
|
Summe 2. Abschnitt |
109 |
120 |
4.3 Empfohlene Semestereinteilung
|
3. und 4. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Anatomie |
|
|
|
|
|
|
|
Anatomie der Labortiere |
45 |
|
|
|
3 |
3* |
|
Anatomische Demonstrationen |
|
|
|
30 |
2 |
2 |
|
Histologie und Embryologie |
|
|
|
|
|
|
|
Histologie |
45 |
|
|
|
3 |
3,5* |
|
Histologische Übungen |
|
|
|
60 |
4 |
5 |
|
Embryologie |
15 |
|
|
|
1 |
1* |
|
Übungen aus Embryologie |
|
|
|
15 |
1 |
1 |
|
Physiologie |
|
|
|
|
|
|
|
Physiologie |
120 |
|
|
|
8 |
9* |
|
Übungen aus Physiologie |
|
|
|
30 |
2 |
2,5 |
|
Molekularbiologie |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Molekularbiologie |
75 |
|
|
|
5 |
7* |
|
Molekularbiologische Übungen |
|
|
|
30 |
2 |
2 |
|
Biomedizin und Biotechnologie II |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Gentherapie |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
EDV in der biomedizinischen Forschung |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie III&IV |
|
|
30 |
|
2 |
2 |
|
Labortierkunde |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der Labortierkunde |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Biologie und Physiologie der Labortiere |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Haltung und Betreuung von Labortieren |
|
60 |
|
|
4 |
4 |
|
Praktische Erfahrung in der Forschung |
|
|
|
|
|
|
|
Projektmitarbeiten III&IV |
|
|
|
120 |
8 |
10 |
|
Gesamt |
300 |
105 |
45 |
285 |
49 |
56 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
|
5. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Pharmakologie und Toxikologie |
|
|
|
|
|
|
|
Pharmakologie und Toxikologie |
30 |
|
|
|
2 |
2* |
|
Übungen aus Pharmakologie |
|
|
|
15 |
1 |
1 |
|
Biomedizin und Biotechnologie II |
|
|
|
|
|
|
|
Übungen aus Gentherapie |
|
|
|
3 |
3 |
3,5 |
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie V |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Biomedizinische Ökonomie |
|
|
|
|
|
|
|
Grundlagen der biomedizinischen Ökonomie |
30 |
|
|
|
2 |
2* |
|
Marketing in Biomedizin und Biotechnologie |
15 |
|
|
|
1 |
1* |
|
Immunologie |
|
|
|
|
|
|
|
Immunologie |
23 |
|
|
|
1,5 |
1,5* |
|
Pathologie |
|
|
|
|
|
|
|
Allgemeine Pathologie |
67 |
|
|
|
4,5 |
5,5* |
|
Praktische Erfahrung in der Forschung |
|
|
|
|
|
|
|
4 Wochen Praxis |
|
|
|
165 |
11 |
6,5 |
|
Gesamt |
165 |
0 |
15 |
183 |
27 |
24 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
|
6. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Bakteriologie |
|
|
|
|
|
|
|
Bakteriologie |
30 |
|
|
|
2 |
2,5* |
|
Übungen aus Bakteriologie |
|
|
|
15 |
1 |
1,5 |
|
Virologie |
|
|
|
|
|
|
|
Virologie |
30 |
|
|
|
2 |
2,5* |
|
Übungen aus Virologie |
|
|
|
15 |
1 |
1,5 |
|
Parasitologie |
|
|
|
|
|
|
|
Biologie der Parasiten |
15 |
|
|
|
1 |
1* |
|
Molekularbiologie |
|
|
|
|
|
|
|
Bioinformatik in der Molekularbiologie |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Biomedizin und Biotechnologie II |
|
|
|
|
|
|
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie VI |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bachelorarbeit |
|
|
|
|
15 |
20 |
|
Gesamt |
75 |
15 |
15 |
30 |
24 |
31 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
5. Prüfungsordnung
5.1 Prüfungsfächer
Es wird empfohlen, die Prüfungen jeweils am Ende der in den Blöcken angebotenen Lehrveranstaltungen abzulegen.
5.2 Voraussetzungen für die Zulassung zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen
Die positive Absolvierung aller Lehrveranstaltungen und Prüfungen des ersten und zweiten Semesters ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des 3. Semesters.
Die positive Absolvierung aller Lehrveranstaltungen und Prüfungen des dritten und vierten Semesters ist Voraussetzung für die Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des 5. Semesters.
6. Praxis
Die Praxis ist im 5. Semester zu absolvieren und umfasst insgesamt 4 Wochen (10 Semesterwochenstunden). Die Praxis kann an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, an auswärtigen Universitäten und bei externen facheinschlägigen Institutionen (Untersuchungsanstalten; Privatfirmen) absolviert werden. Zum Nachweis der abgeleisteten Praxis genügt eine formlose Bestätigung der Institutionen, bei denen die Praxis abgeleistet wurde.
7. Bachelorarbeit
Die Bachelorarbeit kann nach dem Absolvieren der oben genannten Prüfungen vorgelegt werden.
Sie betrifft ein Thema aus den im Studiengang unterrichteten Fächern.
Die Bachelorarbeit umfasst entweder eine Arbeit im Umfang von 20 bis 30 A4 Seiten oder eine Arbeit, die für das Einreichen in einem wissenschaftlichen Journal geeignet ist.
Es wird empfohlen, die während des Studienganges geleisteten Projektmitarbeiten in die Bachelorarbeit einfließen zu lassen, zu erweitern und kritisch zu evaluieren.
Die Beurteilung wird in Form von Noten (1 (sehr gut) bis 5 (nicht bestanden)) durchgeführt.
8. Abschluss des Bachelorstudiums
Nach Absolvieren der Pflichtlehrveranstaltungen (oder entsprechend angerechneter auswärtiger Lehrveranstaltungen) oder Erreichen von 180 ECTS-Punkten und der positiven Beurteilung der Bachelorarbeit gilt das Studium als abgeschlossen.
Es berechtigt die Absolventin/den Absolventen den Titel Bachelor rerum naturarum (B. rer. nat.) zu führen.
Das abgeschlossene Bachelorstudium aus Biomedizin und Biotechnologie berechtigt ein Masterstudium aufzunehmen und befähigt zur Berufsausübung in einem der unter 1.2. aufgeführten Berufsfelder.
Der Vorsitzende des Senates:
o.Univ.Prof. Dr. Mathias Müller
64. Verlautbarung des Studienplans für das
Masterstudium ‚Biomedizin und Biotechnologie‘
INHALT:
1. Allgemeine Bestimmungen 1.1 Rechtsgrundlage2. Unterrichts- und Lehrformen 2.1 Semesterstunde2.2 Unterrichtsformen2.3 Prüfungsformen2.4 Masterarbeit2.5 ECTS-Punkte
3. Das Masterstudium
3.1 Stundenausmaß3.2 Pflichtfächer3.3 Empfohlene Semestereinteilung
4. Prüfungsordnung
4.1 Prüfungsfächer
4.2 Voraussetzungen für die Zulassung zu Lehrveranstaltungen
und Prüfungen
5.Praxis
6. Masterarbeit
7. Abschluss des Masterstudiums
1. Allgemeine Bestimmungen
1. Rechtsgrundlage
Rechtsgrundlage für das Masterstudium ist das Universitätsgesetz 2002 (UG 2002).
1.2 Qualifikationsprofil
Allgemeine Qualifikationen
Die durch das Studium erworbene Kompetenz der Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums ‚Biomedizin und Biotechnologie‘ besteht zunächst einmal in der korrekten Anwendung grundlegender und spezieller naturwissenschaftlicher Arbeitsmethoden und Labortechnologien. Darüber hinaus erwerben die Absolventinnen und Absolventen besondere Fähigkeiten in der Anwendung molekularer und zellbiologischer Methoden zur Bearbeitung von komplexen biomedizinischen Fragestellungen. Gleichzeitig befähigt sie das absolvierte Studium dazu, Tiermodellen sowie alternative Methoden in der präklinischen, biomedizinischen Forschung einzusetzen. Die Absolventinnen und Absolventen sollten weiters dazu fähig sein, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Ergebnisse eigenständig und kritisch zu beurteilen und dieses Wissen bei eigenen Projekten einzusetzen. Ein weiterer Schwerpunkt des Studiums bildet die frühzeitige Einbindung (vom ersten Semester an) der Studierenden in die aktuell laufenden Forschungsprojekte an der Universität. Dadurch werden die Absolventinnen und Absolventen frühzeitig zu einer team-orientierten Mitarbeit bei der Bearbeitung von komplexen Fragestellungen ausgebildet.
Besondere Qualifikationen
Die wissenschaftliche Spezialisierung und Vertiefung durch forschungsbezogene Lehre im Bereich der Biomedizin und Biotechnologie wird im Masterstudium vermittelt. Dabei wird auf selbständiges wissenschaftliches Denken und Arbeiten größter Wert gelegt, das sich in der abschließenden Masterarbeit niederschlägt. Die Studierenden sollen daher in dauernder Zusammenarbeit mit einem führenden Wissenschafter/Forscher eine thematisch adäquate Frage formulieren, den publizierten Wissensstand zu dieser Frage aufarbeiten, Arbeitsmethoden zur Lösung des Fragenkomplexes wählen und die erforderlichen Laborarbeiten und Messungen selbständig ausführen. Die Absolventin / der Absolvent soll abschließend die kritische Beurteilung seiner/ihrer Ergebnisse vornehmen und sie im Rahmen seiner/ihrer Masterarbeit adäquat ausformulieren, Schlüsse ziehen und in geeigneter Form vor einem fachkundigen Auditorium öffentlich präsentieren. Bei der Beurteilung steht nicht das erzielte Resultat im Vordergrund, sondern die zuverlässige und exakte Ausführung der Laborarbeit und die inhaltlichen Kenntnisse zum bearbeiteten Themenbereich.
Berufsfelder
Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums sind dementsprechend in leitender Funktion vor allem in folgenden Bereichen tätig:
-Forschungseinrichtungen der pharmazeutischen und biomedizinischen Industrie
-Produktentwicklung und -forschung im biomedizinischen Bereich
-Universitäten und andere post-sekundäre Lehranstalten
-facheinschlägige Untersuchungseinrichtungen der öffentlichen und privaten Hand
-Einrichtungen des öffentlichen und privaten Gesundheitswesens
Fach- und Schlüsselqualifikationen
Ziel des Masterstudiums der Biomedizin und Biotechnologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien ist es daher, die Studierenden mit den wichtigsten Grundlagen von naturwissenschaftlichen und veterinärmedizinischen Fächern als auch molekularen Methoden vertraut zu machen. Darüber hinaus erhalten die Absolventinnen und Absolventen eine spezialisierte Ausbildung im Bereich der Tiermodelle und deren Anwendungen. Die Ausbildung erzieht zum interdisziplinären und problemorientierten Arbeiten und ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen, die problemlose Integration in eine wissenschaftliche Projektgruppe. Die Studierenden werden befähigt, ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl im berufsadäquaten Umfeld anzuwenden, als auch sich in anderen Berufsfeldern zurechtzufinden und zu etablieren.
Praktische Erfahrungen
Für die praktische Umsetzung und berufsnahe Anwendung des Wissens wird vom ersten Semester an die Absolvierung einer Projektmitarbeit und verschiedener Praxen vorgeschrieben. Durch diese praktische Erfahrung wird den Studierenden frühzeitig ein Einblick in mögliche spätere Berufsfelder gewährt. Gleichzeitig werden durch diese praxisnahe Ausbildung soziale Kompetenzen sowie problemorientiertes Denken gefördert. Die Projektmitarbeiten können an der Veterinärmedizinchen Universität, an in- und ausländischen Universitäten sowie bei externen facheinschlägigen Institutionen bzw. Firmen absolviert werden.
1.3 Gliederung, Stundenausmaß und Dauer des Studiums
Das Masterstudium umfasst 4 Semester mit einer Lehrveranstaltungsstundenzahl von 67 Semesterstunden. Zusätzlich sind eine Projektmitarbeit von insgesamt 4 Semesterstunden sowie Praxen im Ausmaß von mindestens 8 Wochen zu absolvieren.
1.4 Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium Biomedizin und Biotechnologie
Als Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium Biomedizin und Biotechnologie ist laut § 64. (5) UG 2002 die Absolvierung eines fachspezifischen Universitäts- oder Fachhochschulstudiums im Ausmaß von mindestens 180 ECTS-Punkten notwendig.
2. Unterrichts- und Lehrformen
2.1 Semesterstunde
Der Umfang von Vorlesungen und sonstigen Lehrveranstaltungen wird in Semesterstunden (SSt) und ECTS Credit Points angegeben. Entsprechend der Dauer eines Semesters von 15 Wochen entspricht eine Semesterstunde 15-mal einer akademischen Stunde von 45 Minuten.
2.2 Unterrichtsformen
Vorlesungen (VO) dienen der Vermittlung von Grundkonzepten und der ausführlichen Erklärung von Inhalten in didaktisch entsprechender und durch moderne Medien unterstützte Art und Weise.
Übungen (UE) dienen dem Erwerb praktischer Fähigkeiten und spezieller Fertigkeiten im Hinblick auf die Berufslaufbahn.
Konversatorien (KV) dienen der Aneignung von Kenntnissen durch geeignete und kompetent geführte Diskussion, sowie dem Trainieren der Problemlösungsfähigkeit. Konversatorien sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, in denen speziell auf die laufende Mitarbeit Wert gelegt wird.
Seminare (SE) dienen der wissenschaftlichen Diskussion. In Seminaren wird die aktive Mitarbeit der Studierenden eingefordert, wobei in Kleingruppen vor allem die Fähigkeit erlernt wird, das Wissen zur Analyse und Lösung von Fragestellungen anzuwenden. Von den Teilnehmern werden mündliche und/oder schriftliche Beiträge gefordert.
Projektmitarbeit (PM) ist die Mitbearbeitung eines wissenschaftlichen Themas unter Anleitung und unter Betreuung des/der Lehrveranstaltungsleiters/in. Regelmäßig wird dabei eine zusammenfassende Darstellung des Fortschrittes der Arbeit erwartet.
Praxis (PA) ist die Bearbeitung eines kleinen Teilgebietes einer wissenschaftlichen Fragestellung unter Anleitung und unter Betreuung des/der Lehrveranstaltungsleiters/in. Regelmäßig wird dabei eine zusammenfassende Darstellung des Fortschrittes der Arbeit erwartet.
2.3 Prüfungsformen
Lehrveranstaltungsprüfungen sind Prüfungen am Ende einer Lehrveranstaltung, die schriftlich oder mündlich durchgeführt werden können. Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter (Konversatorien, Seminare, Übungen, Projektmitarbeiten, Praxis) sind durch regelmäßige Überprüfung des Wissens während des Unterrichts gekennzeichnet.
Fachprüfungen sind Prüfungen aus einzelnen Fächern.
Gesamtprüfungen sind Prüfungen aus mehreren Fächern.
Kommissionelle Gesamtprüfungen sind Prüfungen aus mehreren Fächern und zumindest einem Prüfer pro Fach. Negativ beurteilte kommissionelle Gesamtprüfungen müssen zur Gänze wiederholt werden, sofern die Prüfungsordnung beziehungsweise die studienrechtlichen Bestimmungen der Satzung keine andere Regelung vorsehen.
2.4. Masterarbeit
Die Studierenden sind verpflichtet eine Masterarbeit zu verfassen.
Das Thema der jeweiligen Arbeit ist einem der im Studienplan festgelegten Prüfungsfächer zu entnehmen.
Die oder der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder das Thema aus einer Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuerinnen und Betreuer auszuwählen.
Die gemeinsame Bearbeitung eines Themas durch mehrere Studierende ist zulässig, wenn die Leistungen der einzelnen Studierenden gesondert beurteilbar bleiben.
Die Aufgabenstellung ist so zu wählen, dass für eine Studierende oder einen Studierenden die Bearbeitung innerhalb eines Semesters möglich und zumutbar ist.
2.5 ECTS-Punkte
Das European Credit Transfer System (ECTS) dient zur Erleichterung der interuniversitären und innereuropäischen Anrechnung von Studienleistungen. Die Zuweisung von ECTS-Credit Points erfolgt für jede Lehrveranstaltung nach dem jeweiligen von Studierenden (sowohl in der Lehrveranstaltung als auch außerhalb im Eigenstudium) zu bewältigendem Arbeitspensum. Auch für Praxis und Masterarbeit sind ECTS-Punkte zuzuweisen.
Das ECTS sieht für ein zweijähriges Masterstudiums die Zuweisung von 120 Punkten vor.
Für Vorlesungen mit Lehrveranstaltungsprüfungen sowie für Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter sind die ECTS-Punkte gesondert ausgewiesen. Ist eine Lehrveranstaltung mit immanentem Prüfungscharakter Teil der Lehrveranstaltungen eines Prüfungsfaches, so sind die für diese Lehrveranstaltung ausgewiesenen Punkte in der Gesamtzahl der Punkte für dieses Fach enthalten.
Die ECTS-Punkte werden folgendermaßen auf Pflichtfächer, Wahlfächer, Praxis und Masterarbeit aufgeteilt:
|
Pflicht- |
Wahl- |
Praxis |
Masterarbeit |
Gesamt |
|
fächer |
fächer |
|||
|
64 |
13 |
13 |
30 |
120 |
3. Das Masterstudium
3.1 Stundenausmaß
In den 4 Semestern des Masterstudiums sind Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 67 Semesterstunden vorgesehen. Zusätzlich ist eine Projektmitarbeit im Ausmaß von insgesamt 4 Semesterstunden zu absolvieren und eine Masterarbeit anzufertigen. Darüber hinaus sind zwei jeweils vierwöchige Pflichtpraxen zu absolvieren.
3.2 Pflichtfächer des Masterstudiums
|
Titel |
SSt |
ECTS |
|
Molekularbiologie |
6 |
8 |
|
Biomedizin und Biotechnologie |
15 |
15 |
|
Labortierkunde |
17 |
20 |
|
Biomedizinische Ökonomie |
3,5 |
3,5 |
|
Biochemie |
1 |
1 |
|
Pathologie |
1 |
1 |
|
Virologie |
2 |
2 |
|
Bakteriologie |
2 |
2 |
|
Parasitologie |
1 |
1 |
|
Immunologie |
1 |
1 |
|
Didaktik |
4,5 |
4,5 |
|
Gesamt |
54 |
59 |
|
13 SSt Wahlfächer |
13 |
13 |
|
Summe Lehrveranstaltungen |
67 |
72 |
|
Projektmitarbeit |
4 |
5 |
|
8 Wochen Praxis |
22 |
13 |
|
Masterarbeit |
30 |
30 |
|
Summe |
123 |
120 |
3.3 Empfohlene Semestereinteilung
|
1. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Molekularbiologie |
|
|
|
|
|
|
|
Spezielle Molekularbiologie |
45 |
|
|
|
3 |
5* |
|
Molekulare Bioanalytik |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Biomedizin und Biotechnologie |
|
|
|
|
|
|
|
Molekulare Quantifizierungsmethoden in der Biomedizin |
|
15 |
|
15 |
2 |
2 |
|
Molekulare Genetik und Biomedizin |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Tiermodelle in der Biomedizin |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Proteomics |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie VII |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Labortierkunde |
|
|
|
|
|
|
|
Spezielle Labortierkunde |
30 |
|
|
|
2 |
4* |
|
Gesetzliche Grundlagen der Labortierkunde |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Biomedizinische Ökonomie |
|
|
|
|
|
|
|
Angewandte Biomedizinische Ökonomie |
|
22,5 |
|
|
1,5 |
1,5 |
|
Biochemie |
|
|
|
|
|
|
|
Vergleichende Biochemie der Tiere |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Didaktik |
|
|
|
|
|
|
|
Wissenschaftliche Problemlösungsansätze |
|
22,5 |
|
|
1,5 |
1,5 |
|
Advanced Conversational English |
|
30 |
|
|
2 |
2 |
|
Praktische Erfahrung in der Forschung |
|
|
|
|
|
|
|
Projektmitarbeit V |
|
|
|
60 |
4 |
5 |
|
Gesamt |
75 |
180 |
15 |
75 |
23 |
28 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
|
2. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Molekularbiologie |
|
|
|
|
|
|
|
Spezielle Genregulation |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Spezielle Entwicklungsbiologie |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Biomedizin und Biotechnologie |
|
|
|
|
|
|
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie VIII |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Strukturanalyse in der Biomedizin |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Molekulare Genetik und Biomedizin |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Labortierkunde |
|
|
|
|
|
|
|
Krankheiten und Zoonosen |
|
30 |
|
|
2 |
2 |
|
Transgene Tiermodelle und Reproduktionsbiologie |
|
30 |
|
|
2 |
2,5 |
|
Anästhesie, Analgesie und Euthanasie |
30 |
|
|
30 |
4 |
4* |
|
Zucht von Labortieren |
|
30 |
|
|
2 |
2 |
|
Planung von Versuchen mit Labortieren |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Ersatz- und Ergänzungsmethoden |
|
45 |
|
|
3 |
3 |
|
Biomedizinische Ökonomie |
|
|
|
|
|
|
|
Gesetzliche Grundlagen in der Biomedizin |
|
30 |
|
|
2 |
2 |
|
Didaktik |
|
|
|
|
|
|
|
Advanced Scientific English |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Praktische Erfahrung in der Forschung |
|
|
|
|
|
|
|
4 Wochen Praxis |
|
|
|
165 |
11 |
6,5 |
|
Gesamt |
30 |
240 |
30 |
195 |
33 |
29 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
|
3. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Biomedizin und Biotechnologie |
|
|
|
|
|
|
|
Spezielle Statistik in der Biomedizin |
|
15 |
|
15 |
2 |
2 |
|
Spezielle Bioinformatik in der Biomedizin |
|
30 |
|
|
2 |
2 |
|
Aktuelle Themen aus Biomedizin und Biotechnologie IX&X |
|
|
30 |
|
2 |
2 |
|
Virologie |
|
|
|
|
|
|
|
Molekularbiologie der Viren |
|
30 |
|
|
2 |
2,5 |
|
Bakteriologie |
|
|
|
|
|
|
|
Molekularbiologie der Bakterien |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Bakterium-Wirt Interaktionen |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Parasitologie |
|
|
|
|
|
|
|
Molekularbiologie der Parasiten |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Immunologie |
|
|
|
|
|
|
|
Immunologie und Vakzinierung |
|
15 |
|
|
1 |
1 |
|
Pathologie |
|
|
|
|
|
|
|
Molekulare Neuropathologie |
|
|
15 |
|
1 |
1 |
|
Praktische Erfahrung in der Forschung |
|
|
|
|
|
|
|
4 Wochen Praxis |
|
|
|
165 |
11 |
6,5 |
|
Gesamt |
0 |
120 |
60 |
180 |
24 |
20 |
*ECTS Credits werden erst nach bestandener Prüfung zugeteilt
|
4. Semester |
|
|
|
|
|
|
|
|
akademische Stunden |
|
|
|
|
|
|
Titel |
VO |
KV |
SE |
UE |
SSt |
ECTS |
|
Masterarbeit |
|
|
|
|
|
|
|
Masterarbeit |
|
|
|
|
30 |
30 |
|
Gesamt |
0 |
0 |
0 |
0 |
30 |
30 |
4. Prüfungsordnung des Masterstudiums
4.1 Prüfungsfächer
4.1.1 Eine schriftliche Prüfung aus Spezieller Molekularbiologie
4.1.2 Eine schriftliche Gesamtprüfung aus dem Fach Labortierkunde
4.1.3 Eine mündliche Masterprüfung im Fachgebiet der Masterarbeit sowie zwei weiteren Fächern des Masterstudiums
4.2 Voraussetzungen für die Zulassung zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen
Die positive Absolvierung der unter Punkt 4.1.1 bis 4.1.2 genannten Prüfungen ist Voraussetzung für den Beginn der Masterarbeit.
5. Praxis
Die Praxen sind im 2. und 3. Semester zu absolvieren und umfassen jeweils insgesamt 4 Wochen (10 Semesterwochenstunden). Die Praxen können an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, an auswärtigen Universitäten, und bei externen facheinschlägigen Institutionen (Untersuchungsanstalten; Privatfirmen) absolviert werden. Zum Nachweis der abgeleisteten Praxen dient eine Bestätigung der Institutionen, bei denen die Praxis abgeleistet wurde.
6. Masterarbeit
Die Masterarbeit kann nach dem Absolvieren der oben genannten Prüfungen vorgelegt werden.
Sie betrifft ein Thema aus den im Studiengang unterrichteten Fächern.
Die Masterarbeit umfasst entweder eine Arbeit im Umfang von 50 bis 100 A4 Seiten oder eine Arbeit, die geeignet ist für das Einreichen bei einem wissenschaftlichen Journal.
Es wird empfohlen, die während des Studienganges geleisteten Projektmitarbeit und Praxen in die Masterarbeit einfließen zu lassen, zu erweitern und kritisch zu evaluieren.
Die Beurteilung wird in Form von Noten (1 (sehr gut) bis 5 (nicht bestanden)) durchgeführt.
7. Abschluss des Masterstudiums
Nach Absolvieren der Pflichtlehrveranstaltungen (oder entsprechend angerechneter auswärtiger Lehrveranstaltungen) oder Erreichen von 120 ECTS-Punkten und der positiven Beurteilung der Masterarbeit gilt das Studium als abgeschlossen. Der Abschluss wird den Studierenden beurkundet.
Es berechtigt die Absolventinnen und den Absolventen den Titel Master rerum naturarum (Master rer. nat.) zu führen.
Das abgeschlossene Masterstudium aus Biomedizin und Biotechnologie berechtigt ein Doktoratsstudium oder PhD-Programm aufzunehmen und befähigt zur Berufsausübung in leitender Funktion in einem der unter 1.2 genannten Berufsfelder.
Der Vorsitzende des Senates:
o.Univ.Prof. Dr. Mathias Müller
65. Verlautbarung des "Curriculum of the PhD study programme at the University of Veterinary Medicine Vienna"
Curriculum of the PhD study programme
at the University of Veterinary Medicine Vienna
1. Objectives of the PhD programme
1.1. The PhD programme of the University of Veterinary Medicine Vienna is dedicated to the promotion of outstanding young scientists by participating in an internationally competitive research programme, members of the PhD programme are trained to develop personal and scientific skills required for scientific excellence.
1.2. The duration of the PhD programme is 3 years which is equivalent to 180 ECTS credits.
1.3. After successful completion of the PhD studies and following the PhD examination, the academic degree of "Doctor of Philosophy" (PhD) is awarded by the University of Veterinary Medicine Vienna.
2. Requirements for admission to the PhD programme
2.1. The PhD programme at the University of Veterinary Medicine Vienna is open to students who have successfully completed University studies (comprising 300 ECTS credits) in the field of Veterinary Medicine, Life Sciences or related disciplines.
2.2. Applicants have to document above-average academic performance. Their curriculum has to indicate special qualifications and motivation for scientific research.
2.3. The admission of outstanding students with a university degree comprising less than 300 ECTS credits is possible (§19 (2) 2 University Act 2002).
3. Admission to the PhD programme
3.1. The number of available positions within the PhD programme depends on the funding available with a maximum of 20 PhD students accepted per year.
3.2. The selection of participants is carried out by the PhD curricular committee (see 4.).
3.3. The study programme normally starts at the beginning of the winter semester (1 October).
3.4. The formal admission to the PhD programme at the University of Veterinary Medicine Vienna depends on a successful:
a) application procedure
b) selection procedure
3.5. The application documents are to be submitted to the chairperson of the PhD curricular committee and have to include the following documents:
- an informal application for a PhD position at the University indicating the personal qualifications and motivation for the PhD programme as well as the fields of scientific interest and expectations regarding the future professional career;
- a curriculum vitae, certificates as well as indications of the knowledge of English.
3.6. In the course of the selection procedure, in addition to the grade of the University degree, the personal motivation is of crucial importance. The scope of specific qualifications and motivation for scientific work is assessed in an interview with the PhD curricular committee and participating group leaders (supervisors) (see 4.).
3.7. The selected applicants will be invited to submit a final application which should include:
- a Letter of Recommendation by the supervisor (see 4.), specifying the topic of the research project, approval of scientific supervision, confirmation of the work place and financing of the research project;
- a detailed description of the planned research project presenting the most relevant aspects of the current state of research and the project scheme with a German and English title (in agreement with the supervisor); thus specifying the challenging nature of the research project and the expected scientific contribution;
- specification of the scientific field in which the PhD degree shall be obtained; this scientific area has to be within the scope of the University of Veterinary Medicine Vienna.
3.8. Based on the presented documents, the PhD curricular committee decides on the admission to the PhD programme and specifies the subject area for the PhD degree.
4. PhD Curricular Committee
4.1. The PhD curricular committee, appointed by the senate of the University of Veterinary Medicine Vienna, is the responsible curricular committee according to § 25 (8) 3 UG 2002.
4.2. The PhD curricular committee is composed of the Vice-Rector for Research, the Vice-Rector for Study Affairs plus six representatives of the University of Veterinary Medicine Vienna holding a venia docendi (including the speakers of ‘Doktoratskollegs’) and three PhD students.
4.3. The members of the PhD curricular committee are elected by the senate, following a proposal by the group members, for the period of one term of office; the PhD students propose three candidates from their midst. The committee is constituted by the Vice-Rector for Research and elects one faculty member from its midst as chairperson.
4.4. The PhD curricular committee approves the PhD advisory board of two persons for each PhD student. This board consists of the supervisor at the University of Veterinary Medicine Vienna and secondly a preferentially external scientist qualified for the subject area. The members of the PhD advisory board have a venia docendi or an equivalent scientific qualification. In case of several PhD students within the same subject area the respective PhD advisory board may consist of the same persons.
4.5. The PhD curricular committee decides on the allocation of PhD grants awarded by the University.
4.6. The PhD advisory board has the following tasks:
1) Teaching:
- Advice on the required course work
2) PhD project
- Supervision and individual guidance of the PhD students within the chosen subject area throughout the entire PhD programme,
- Evaluation of the PhD students throughout their studies by taking reports and examinations.
3) PhD thesis
- Supervision of the PhD thesis
- Evaluation of the PhD thesis
4.7. In case of joint doctoral programmes with other universities in or outside Austria or with research institutions not involved in the PhD programme at the University of Veterinary Medicine Vienna, the PhD curricular committee is authorized to decide on an individual basis. These arrangements have to exactly match the requirements of the PhD curriculum at the University of Veterinary Medicine Vienna.
5. Study contents
The study programme consists of scientific research, interdisciplinary research-oriented courses, subject-specific courses and presentations (see Annex 1). The curriculum is determined and announced by the PhD curricular committee in agreement with the University institutions involved in the PhD programme and in accordance with EU regulations. Interdisciplinary courses are specified by the PhD curricular committee; subject-specific courses are defined by the respective supervisor in agreement with the PhD student and announced in the course schedule.
The courses are mainly held by teaching staff of the University of Veterinary Medicine Vienna and complemented by visiting scientists. They are normally held in English. Courses of a graduate college may be part of the PhD programme. Adequate on-site courses at other institutions of post-secondary higher education as well as at other intra- or extramural institutions may equally be attended.
5.1. The PhD training encompasses the following parts:
a) course work (23 ECTS)
according to the recommendations of the PhD advisory board, the student attends courses with an equivalent of 23 ECTS credits. The courses can be taken either at the VUW or at other universities in or outside Austria. The courses aim at complementing and expanding the expertise of the PhD student.
b) seminar presentation
Every PhD student is requested to deliver annual public seminars.
c) teaching (2 ECTS)
PhD students are required to assist teaching at course(s) taught at the VUW. Preference is given to courses related to the topic of the PhD project.
d) PhD project (155 ECTS)
6. Supervision
6.1. The topic of the PhD thesis is proposed by the supervisor at the selection of PhD students.
6.2. Within the first month, the PhD student and the supervisor jointly propose a second, preferably external member of the PhD advisory board to the PhD curricular comittee for approval.
6.3. The PhD advisory board guides the PhD student throughout the PhD programme.
6.4. Every year, following the public seminar, the PhD advisory board meets and discusses the progress of the PhD programme. If required, additional meetings are held.
6.5. The PhD students are guided by their supervisors and hold a progress report meeting with their PhD advisory board at least twice a year. The PhD advisory board evaluates the students´ academic progress and briefly reports to the PhD curricular committee once a year.
6.6. The PhD advisory board advises the PhD students regarding their future professional career.
6.7. In case of premature termination of a project, a joint meeting between the PhD student, the supervising group and two members of the PhD curricular committee is held. The decision on further actions is taken by the PhD curricular committee thereafter by simple majority.
6.8. Supervision of the PhD student terminates after passing the PhD examination (see 10.). The final examination has to be taken five years after starting the PhD studies at the latest. In exceptional cases the PhD curricular committee may accept deviant regulations.
7. Scientific Colloquium
The PhD students are invited to a public colloquium by the PhD curricular committee once a year to present their state of research and the current stage of their scientific work. The form and contents of the presentation are assessed by the PhD advisory board.
8. Examinations
8.1. Interim evaluations
Oral interim evaluations are held twelve and 24 months after the start of the PhD studies, jointly with the first and second progress report meeting. The interim evaluation comprises topics from the research project and from the courses taken by the student and will be held by the PhD advisory board.
8.2. Prerequisites for admission to the PhD examination
After completion of the PhD programme, i.e. normally at the end of the third year, the PhD examination is held by the PhD advisory board. On signing up for the PhD examination, the PhD student has to provide the following documents:
1. Certificate about successful attendance in the courses and seminars according to the individual study programme
2. Completion of the interim evaluations;
3. A cumulative thesis must be submitted, provided that the student has published at least two publications as first author or shared first author in internationally acknowledged peer-reviewed journals. At least one publication has to be published in a high-ranking journal (Z1 journal according to the VUW internal ranking list). Accepted papers are equally considered. The publications have to be thematically related and complemented, in terms of a cumulative thesis, by a detailed description of the research topic, a comprehensive summary and a discussion of achieved results with a joint title in German or English. In the thesis the student has to indicate her/his contribution in planning, accomplishment, analysis and written documentation.
9. Assessment of the PhD thesis
The PhD curricular committee evaluates the PhD thesis based on the judgement of the PhD advisory board. The PhD curricular committee also collects an external expertise from a scientist who is not part of the PhD advisory board. The written expert opinions are independent of each other and include a concluding assessment of the thesis and a final grade (1-5).
10. PhD defense
10.1. The PhD defense (disputation) consists of a public presentation by the PhD student in English on the research project of at least 30 minutes, followed by a public discussion of the project of at least 15 minutes. The disputation should take at least 45 minutes, yet not exceeding 75 minutes. For the disputation the PhD curricular committee extends its PhD advisory board by the external expert of the written PhD thesis or by one member, respectively. On voting for the result, all members of the PhD advisory board are entitled to vote. In case the examination has been failed, two resits within a period of six months are possible. In case of a repeated insufficient performance, the PhD examination has been definitely failed. The PhD curricular committee is notified about the examination result.
10.2. Following the disputation the PhD curricular committee determines the overall result of the doctoral performance including a final grade (1-5) with regard to the assessment of both the thesis (see 9.) and the disputation.
11. Conferment of the academic degree of Doctor of Philosophy (PhD)
11.1. After successful completion of the PhD examination the University of Veterinary Medicine Vienna confers the academic degree of Doctor of Philosophy (PhD) on the student.
11.2. An official document in German and English on the conferment of the doctoral degree is issued.
11.3. The conferment entitles the graduate to hold the academic degree of PhD (Doctor of Philosophy).
12. Copying of the written thesis
12.1. The student is obliged to submit the written PhD thesis to the VUW electronically (on CD-ROM or equivalent) and in five printed copies prior to the conferment of the PhD degree. The PhD curricular committee may require technical adjustments prior to copying of the written PhD thesis.
12.2. The PhD curricular committee may allow for postponement of the publication, e.g. due to patent protection, of at utmost 6 months.
13. Annulment of the promotion performance
In case fundamental requirements for admission to the PhD studies have been violated or if the student has been found guilty of committing fraud during the study performance, the senate may annul the promotion performance.
14. Revocation of the PhD degree
The decision about potential revocation of the PhD degree is taken by the senate according to the underlying legal regulations.
Annex 1:
Distribution of ECTS credits:
Course work (planned individually for each student by the PhD advisory board) 23 ECTS
Teaching assistance 2 ECTS
Research work 155 ECTS
Total sum 180 ECTS
Der Vorsitzende des Senates:
o.Univ.Prof. Dr. Mathias Müller
66. Verlautbarung des Studienplans für den Universitätslehrgang „TierarzthelferInnen für Physiotherapie und Rehabilitation für Hunde"
Präambel
Physiotherapie am Tier gewinnt in der tierärztlichen Praxis zunehmend an Bedeutung.
Die Betreuung von gesunden Hunden zum Ziele der Leistungsverbesserung und der Steigerung des Wohlbefindens ist auch Nicht-TierärztInnen erlaubt, hingegen bleibt die selbständige Diagnostik und Therapie am Tier ausschließlich VeterinärmedizinerInnen vorbehalten. Auf tierärztliche Anweisung dürfen jedoch auch dafür ausgebildete Personen vorgegebene Therapiepläne am kranken Tier ausführen.
Der Universitätslehrgang dauert 3 Semester und schließt mit einem Zertifikat ab.
In 9 Block-Lehrveranstaltungen werden die TeilnehmerInnen in ausgewählten Teilbereichen der Physiotherapie am Hund unterwiesen.
Die Vortragenden kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Veterinärmedizin und der Physiotherapie, wodurch eine angemessene Ausbildung - sowohl in Theorie als auch Praxis gesichert werden soll.
Beginn des Lehrganges: WS2006/2007
Die Teilnehmerzahl ist mit 20 Teilnehmern begrenzt.
Markterhebung
Zielgruppe:
Der Lehrgang richtet sich an Personen, die bereits unter tierärztlicher Supervision beruflich tätig sind. TierpflegerInnen (mit abgeschlossener Lehre oder AbsolventInnen der Tierpflegerschule) und TierarzthelferInnen (mit abgeschlossener Lehre) werden bevorzugt.
Marktsituation
Im In– und Ausland werden Personen ohne jedwede medizinische Vorbildung zu Tiermasseuren oder Tierenergetikern ausgebildet. Das Bedürfnis mit Tieren zu arbeiten ist bei vielen Menschen stark ausgeprägt.
Dieser Lehrgang bietet nun TierpflegerInnen und TierarzthelferInnen die Möglichkeit eigenständig Kompetenz zu erlangen und in Zusammenarbeit mit Tierärzten auch eine wirtschaftlich zufrieden stellende Tätigkeit im bisher gewohnten beruflichen Umfeld ausüben zu können.
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Der Universitätslehrgang wird in fachspezifischen Zeitschriften über PR Artikel beworben.
Lehrgangsziel:
Die AbsolventInnen des Universitätslehrganges werden bevorzugt im Bereich Rehabilitation, Wiedererlangung und Erhaltung der Fitness und Hundetraining tätig sein. Dabei soll die notwendige Verbindung zwischen Theorie und Praxis in anwendungsorientierten Bereichen der Physiotherapie und Rehabilitationsmedizin hergestellt werden.
Gefordert sind:
Die Fähigkeit zur kontinuierlichen kritischen Analyse eigener Schlussfolgerungen sowohl im Behandlungsprozess als auch retrospektiv im Gespräch mit dem behandelnden Tierarzt
Die Fähigkeit zur Bearbeitung relevanter fachspezifischer Literatur und des kritischen Umgangs mit derselben
Die Fähigkeit zur eigenen Positionierung in der Zusammenarbeit mit allen am Behandlungsprozess Beteiligten und dabei die Demonstration einer entsprechenden fachlichen Kompetenz
Die Fähigkeit, Wissen selbständig zu erwerben, dieses zu interpretieren, zu verwalten und weiterzuvermitteln
Das Ziel dieses Universitätslehrgangs ist es, aufbauend auf bestehendem Wissen und entsprechender Berufserfahrung, die oben beschriebenen Fähigkeiten zu erweitern und zu vertiefen. Ein praxisorientierter und auf modernen Lehr- und Unterrichtsmethoden aufbauender Unterricht mit aktuellen Inhalten soll dabei den TeilnehmerInnen helfen, ein Höchstmaß an fachlicher Kompetenz in allen Teilbereichen zu erlangen.
Zulassung:
TierpflegerInnen und TierarzthelferInnen (mit abgeschlossener Lehre, AbsolventInnen der Tierpflegerschule), Personen mit abgeschlossener vergleichbarer Ausbildung wie PhysiotherapeutInnen, Krankenschwestern
Aufnahmeverfahren: Bewerbungsschreiben und Zulassungsgespräch mit einem Vertreter der Veterinärmedizinischen Universität (VizerektorIn für Lehre) und Dr. Sabine Mai. Bei gleicher Qualifikation entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung.
Studienplan:
Art des Lehrprogramms: berufsbegleitend
Dauer und Einteilung des Lehrprogramms: 3 Semester, Beginn im WS 2006/2007
9 Module zu je 3 Tagen, das bedeutet: 27 Tage in 3 Semestern oder 3x3 Tage pro Semester
Stundenplan: Prinzipiell von 8:30-18.30 Uhr von Freitag bis Sonntag, die Lehrgangsleitung behält sich Änderungen vor ( 9 Lehreinheiten zu je 45 min., 4 Pausen)
Praktikum von 30 Arbeitstagen bei anerkanntem FTA für Physiotherapie und Rehabilitationsmedizin. Kann ab dem 5. Modul absolviert werden, auch in Blöcken. Die Liste der für das Praktikum zugelassenen Tierarztpraxen unterliegt Veränderungen, liegt der Kursleitung jedoch vor und kann jederzeit eingesehen werden.
Teilnehmerzahl begrenzt
Lehrveranstaltungsübersicht
| TierarzthelferIn/TierpflegerIn/ Physiotherapie am Hund | ||||
| Fächer | SWS | ECTS | Vortragsstunden | Praktikumstunden |
| Anatomie |
2 |
4 |
30 |
|
| Physiologie |
2 |
4 |
30 |
|
| Biomechanik |
2 |
4 |
30 |
|
| Massage |
3 |
6 |
45 |
|
| Trainingslehre |
2 |
4 |
30 |
|
| physiotherapeutische Anwendungen |
2 |
4 |
30 |
|
| Betreuung und Überwachung der Rehabilitation |
2 |
4 |
30 |
|
| Kommunikation |
0,5 |
1 |
7 |
|
| dokumentiertes Praktikum, Fallberichte |
14,5 |
29 |
223 |
|
| Summe |
30 |
60 |
232 |
223 |
Prüfungsordnung:
Die Abschlußprüfung setzt sich aus einer schriftlichen Arbeit und einer praktischen Prüfung zusammen. Die Prüfungskommission besteht aus Mitgliedern der FTA Prüfungskommission für Physiotherapie und Rehabilitation. 3 Personen müssen zur Abhaltung der Prüfung anwesend sein.
Schriftlicher Teil:
Multiple Choice Test:
Umfang: 90 Fragen aus dem vorgetragenen Stoffgebiet.
Bearbeitungszeit 120 Minuten
Auswertung: Bei den Fragen sind mehrere richtige Antworten möglich. Werden mehr als die richtigen Antwortmöglichkeiten angezeichnet, gilt die Frage als gesamt falsch beantwortet. Werden die richtigen Antwortmöglichkeiten oder weniger angezeichnet, werden die richtigen Antworten gewertet. Je richtige Antwort wird 1 Punkt gegeben. Als bestanden wird dieser Prüfungsteil gewertet, wenn mindestens 60% der möglichen Punkte erzielt wurden.
Praktischer Teil: ist in zwei Teile unterteilt.
Teil I: Praktische Technikprüfung
Hierbei wird überprüft, ob praktische anatomische Kenntnisse vorhanden sind und die verschiedenen Behandlungstechniken verstanden und richtig umgesetzt werden können. Bestanden ist dieser Prüfungsteil, wenn er im Durchschnitt mit mindestens der Note ausreichend (4) bewertet wird.
Teil II: Praktische Prüfung zum Thema Untersuchung und Therapie
Anhand eines geschilderten oder tatsächlich vorliegenden Falles erfolgt die praktische Umsetzung der Therapie am Hund. Die Prüfer stellen vertiefende Fragen zur Überprüfung des Hintergrundwissens. Bestanden ist dieser Prüfungsteil, wenn er im Durchschnitt mit mindestens der Note ausreichend (4) bewertet wird.
Die Tiere, die zur Prüfung herangezogen werden, stammen aus den Praktikumspraxen oder werden von der Prüfungskommission bereit gestellt.
Vortragende
TierärztInnen, die die nötige Fachkompetenz erworben haben
PhysiotherapeutInnen und MasseurInnen aus dem humanmedizinischen und veterinärmedizinischen Bereich
Veranstaltungsort:
Der Lehrgang wird auf dem Gelände der Veterinärmedizinischen Universität Wien und in FTA- Praxen abgehalten. Die Raummiete ist in der Kalkulation berechnet.
Bei Bedarf behält sich die Lehrgangsleitung eine Verlegung vor.
Lehrgangsgebühr:
Die Gebühr für die Teilnahme am Universitätslehrgang beträgt € 3950.--. Diese Lehrgangsgebühr ist zur Gänze vor Beginn des Lehrgangs zu entrichten. Das gilt auch bei vorzeitigem Ausscheiden.
In begründeten Ausnahmefällen ist nach schriftlichem Ansuchen eine Teilzahlung in zwei Raten möglich.
Abschluss
TierarzthelferIn für Physiotherapie und Rehabilitation
Voraussetzungen für einen Abschluss sind:
Nachweisliche Teilnahme an allen Seminaren, max. 1 Modul darf versäumt werden. Die Nicht-Teilnahme an einem Modul befreit nicht von der schriftlichen Teilprüfung über das Stoffgebiet des versäumten Moduls.
Absolvierung eines Praktikums
Absolvierung einer schriftlichen Abschlussprüfung
Absolvierung einer praktischen Abschlussprüfung
Nach erfolgreicher Ablegung aller Prüfungen wird der positive Abschluss mit einem Zertifikat bestätigt.
Ablauf:
In 9 Modulen zu jeweils 3 Tagen werden die Teilnehmer mit den Grundbegriffen der Physiotherapie beim Hund unter Berücksichtigung tierspezifischer Verhaltensweisen vertraut gemacht.
Anatomie und Bewegungsphysiologie werden ebenso unterrichtet wie Massage, physikalische Modalitäten und Gerätekunde. Auf die objektive Evaluierung der erhobenen physiotherapeutischen Befunde wird großer Wert gelegt, ebenso auf die praktische Durchführung aller vorgetragenen Themen. Die TeilnehmerInnen werden die Möglichkeit haben, alle Therapieformen, sowohl an sich selbst als auch an Patienten, durchzuführen.
Die Absolvierung eines supervidierten Praktikums in speziell geschulten Lehrpraxen gibt den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, den erarbeiten Stoff in seiner praktischen Anwendung umzusetzen.
Die verwendeten Geräte werden von Sponsoring – Firmen wie auch im Lehrgang Physiotherapie am Tier zur Verfügung gestellt und befinden sich auch in den Lehrpraxen. Die Hunde, die zum Üben benötigt werden gehören den Teilnehmern, den Vortragenden oder sind Patienten in den Lehrpraxen. Nachdem ihnen weder Zwang noch Schmerzen zugefügt werden, ist keine Tierversuchsgenehmigung ein zu holen.
Inhalt
Die einzelnen Themengebiete zeigen nicht die Einteilung der Blocklehrveranstaltungen an.
Allgemeine Anatomie / Physiologie
Herz-Kreislauf-System / Atmungssystem / Verdauungssystem / Lymphsystem/
Nervensystem
Gewebe
Physiologie des Bindegewebes
Passiver Bewegungsapparat
Allgemeine Anatomie des passiven Bewegungsapparates des Hundes
Aktiver Bewegungsapparat
Allgemeine Anatomie des aktiven Bewegungsapparates des Hundes (Gelenke, Sehnen, Bänder, Schleimbeutel)
Muskulatur des Hundes (Eigenmuskulatur, Gürtelmuskulatur)
Funktionelle Anatomie
Gangwerk/Körperbau des Hundes
Dynamik
Statik
Trainingslehre
Massage
Massage (Grifftechnik)
Klassische Massage am Hund
Myotensive Massage
Sehnen-, Bänder-, Aponeurosentechnik
Faszientechnik
Tapping
Lymphdrainage
Grifftechnik
Stresspunktmassage
Bewegungsübungen
Warm up/Cool down
Passive Bewegungsübungen am Hund
Aktive Bewegungsübungen am Hund
Propriozeptives Training
Isometrische Übungen
Dehnungsübungen
Elektrotherapie
Niederfrequenz
Mittelfrequente Ströme
Hochfrequente Ströme
Magnetfeld
Laser
TENS
Hydrotherapie
Rehabilitation
Aufgaben des Therapeuten – Aufgaben des Tierarztes
Kommunikation:
Kommunikation mit den behandelnden TierärztInnen
Kommunikation mit den KlientInnen
Präsentation der physiotherapeutisch erarbeiteten Befunde
Veranstalter und Organisator:
Veranstalter und Träger dieses Universitätslehrganges ist die Veterinärmedizinische Universität Wien, vertreten durch den/die VizerektorIn für Lehre. Die Durchführung des Lehrganges erfolgt in Kooperation mit Fr. Dr. Sabine Mai, FTA für Physiotherapie und Rehabilitationsmedizin.
Der Vorsitzende des Senates:
o.Univ.Prof. Dr. Mathias Müller
67. Änderung des Studienplans für das Diplomstudium der Studienrichtung Veterinärmedizin
Der Studienplan für das Diplomstudium der Studienrichtung Veterinärmedizin, verlautbart im Mitteilungsblatt vom 30. Juni 2005, 23. Stück, Punkt 68., wird geändert wie folgt:
Im Punkt 5.3. Empfohlene Semestereinteilung wird unter
2. Block: Organ-, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten
die Lehrveranstaltung „Einführung in die Klinische Pharmakologie" von der Lehrveranstaltung „Konversatorium“ in die Lehrveranstaltung „Vorlesung“ geändert und die Beschreibung der Lehrveranstaltung lautet nunmehr wie folgt:
Einführung in die Klinische Pharmakologie, VO 2 akademische Stunden, SSt 0,1
Punkt 6. Vertiefende Ausbildung wird geändert wie folgt:
Im Punkt 6.1.1. Kleintiermedizin wird die Pflichtlehrveranstaltung
„Ausgewählte Kapitel der Pathologie“ von der Lehrveranstaltung „Konversatorium“ in die Lehrveranstaltung „Vorlesung“ geändert und die Beschreibung der Lehrveranstaltung lautet nunmehr wie folgt:
Ausgewählte Kapitel der Pathologie, VO 15 akademische Stunden, SSt 1, Credits 1
Punkt „6.4. Versuchstierkunde, experimentelle Medizin und Ersatzmethoden zu Tierversuchen“ entfällt.
Der Vorsitzende des Senates:
o.Univ.Prof. Dr. Mathias Müller
68. Ausschreibung von offenen Stellen
An der Veterinärmedizinischen Universität Wien gelangen die nachfolgend angeführten Stellen zur Besetzung. Bewerbungen sind schriftlich bis 21.7.2006 unter Anschluss der erforderlichen Nachweise sowie des Lebenslaufes und eines Fotos an die Personalabteilung der Veterinärmedizinischen Universität Wien zu richten. Termine für Vorstellungsgespräche sind direkt mit der angegebenen Einrichtung (Tel: 01 / 250 77/DW) zu vereinbaren.
Department für öffentliches Gesundheitswesen in der Veterinärmedizin
Tierernährung (DW 3201)
eine halbe Stelle im Bereich
des allgemeinen Universitätspersonals (Angestellte/r – Tierpfleger/in) -
Ersatzkraft
Voraussetzung: Absolvierung der Tierpflegerschule oder gleichzuhaltende
berufliche Ausbildung
Erwünscht wird: Erfahrung im Umgang mit Kleintieren
Arbeitszeit: Montag und Freitag jeweils 8 Stunden, Donnerstag 4 Stunden.
Department für Nutztiere und Bestandsbetreuung
Geflügel, Reptilien, Fische und Bienen (DW 5151)
eine Stelle im Bereich des
allgemeinen Universitätspersonals (Angestellte/r – techn. Assistent/in) -
Ersatzkraft
Voraussetzung: Ausbildung zur MTA, CTA, BTA oder ähnliche Qualifikation
Erwünscht wird: Erfahrung im Umgang mit Infektionserregern sowie Arbeiten auf
dem Gebiet der Zellkultur, molekularbiologische Grundkenntnisse, Teamgeist
Klinisches Department für Kleintiere und Pferde
Chirurgie, Augen- und Zahnheilkunde (DW 5501)
eine Stelle eines/einer
wissenschaftlichen Mitarbeiters/Mitarbeiterin (Angestellte/r)
Voraussetzung: abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin
Erwünscht wird: Erfahrung auf dem Gebiet der Pferdechirurgie, Interesse an Lehr-
und Forschungstätigkeiten, nachgewiesene facheinschlägige Publikationstätigkeit,
Bereitschaft zur Ableistung von Nacht- und Wochenenddiensten, Fähigkeit zur
Kommunikation mit Pferdebesitzern, Englischkenntnisse.
Klinisches Department für Tierzucht und Reproduktion
Tierzucht und Genetik / ÖZBT (DW 5601/2801)
eine Stelle im Bereich des
allgemeinen Universitätspersonals (Angestellte/r – Tierpfleger/in)
Voraussetzung: Erfolgreich abgeschlossene Lehre bzw. Fachschulausbildung zum/zur
Tierpfleger/in
Erwünscht wird: Erfahrung im Bereich Labortierhaltung, Bereitschaft zur
Fortbildung, Flexibilität, selbständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise,
Erfahrung in der Zucht von Labornagern.
Vizerektorat für Kliniken
Anstaltsapotheke (DW 1500)
eine Stelle im Bereich des
allgemeinen Universitätspersonals (Apotheker/in im 10/10 Dienst)
Voraussetzung: abgeschlossenes Pharmaziestudium, Vertretungsberechtigung
Erwünscht wird: GMP-gerechtes Arbeiten, Erfahrung in Sterilherstellung,
Flexibilität, sehr gute EDV-Kenntnisse, spätere Übernahme der Leitungsfunktion
wird angestrebt.
Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in Leitungsfunktionen und ein ausgewogenes Zahlenverhältnis zwischen den an der Universität tätigen Frauen und Männern gemäß § 41 Universitätsgesetz 2002 insbesondere beim wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei Unterrepräsentation von Frauen (weniger als 40%) werden Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber vorrangig aufgenommen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die Bewerbungen sind gebührenfrei. Die Bewerber/innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung aufgelaufener Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.
Der Rektor:
Wolf-Dietrich Freiherr von Fircks
Herausgeber und Verleger: Veterinärmedizinische Universität
Wien
Redaktion: Dr. Ch. Schwabl, alle 1210 Wien, Veterinärplatz
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