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Dieser 30-40 m hohe, zweihäusige Baum ist in Südostasien heimisch und wurde im 18. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Die Äste sind in Lang- und Kurztriebe gegliedert. Wechselstängige, fächerförmige, gestielte Blätter. Gelbbraune, kugelige Samen mit äußerer, fleischiger Samenschale.

Droge: Ginkgoblätter, Ginkgo folium, Pharm. Eur. 10.0/1828: Die getrockneten Blätter

Inhaltsstoffe: Flavonolglykoside, Biflavone, Proanthocyanidine, Ginkgolide (Diterpenlactone), Bilobalid (Sesquiterpen), Ginkgolsäure, Polyprenole.

Anwendung: Extrakte aus den Blättern werden in der Geriatrie zur Behandlung von Gehirnleistungs- und Gehirndurchblutungsstörungen eingesetzt, wobei die gefäßerweiternde Wirkung des komplexen Inhaltsstoffgemisches genutzt wird.

Ginkgosamen haben eine harzige, fleischige Außenhaut, die aufgrund der enthaltenen Buttersäure stark ranzig riechen. Sie enthalten Ginkgolsäure, Ginkgol, Bilobol, Stärke, Pentosane und Lipide. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden sie bei Asthma, Tuberkulose und Nierenerkrankungen eingesetzt.

In der Homöopathie werden Ginkgoblätter bei Mandelentzündungen, Kopfschmerzen und Schreibkrämpfen verwendet.

Zierbaum, Parkbaum