Der Botanische Garten der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Ein Nachschlagewerk

AutorInnen: Remigius Chizzola unter Mitarbeit von Karin Zitterl-Eglseer, Johannes Novak und Bettina Bein-Lobmaier

Vetmeduni Vienna, im Eigenverlag, 2015

ISBN 978-3-200-04130-1

226 Seiten

Inhalt

  • Einführung 
  • Pflanzengruppen
  • Bioaktive Inhaltsstoffe
  • Systematischer Teil
  • Alphabetische Anordnung der Pflanzenfamilien
  • Index

Beschreibung von ca. 270 Pflanzen in 250 Farbfotos mit Angaben zu Morphologie, Inhaltsstoffe, Verwendung, Giftigkeit

Für die LeserInnen

Hier geht es nicht nur darum, was das liebe Vieh frißt oder besser auch nicht fressen soll. Im Mittelpunkt des Interesses stehen Pflanzen aufgrund ihrer bioaktiven Inhaltsstoffe und deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Arzneimitteln, Lebens- und Futtermitteln sowie als Futterzusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel. 

Aufgaben

  • Pflanzendarstellung mit Bezug zur Veterinärmedizin
  • Anschauungsmaterial für Studierende
  • Pflanzeninformation für den Tierbesitzer
  • Gruppierung nach Gebrauchswert und Inhaltsstoffen
  • Futter- und Nahrungspflanzen
  • Arzneipflanzen
  • Giftpflanzen
  • Schwerpunkt: Ätherische Öle, Lamiaceae

Futterpflanzen

Pflanzen sind die Nahrungsgrundlage unserer Nutztiere. Das Spektrum der zu Futterzwecken genutzten Pflanzen ist breit: es umfasst sowohl den Aufwuchs auf Wiesen und Weiden mit wertvollen Gräsern, Kräutern und Leguminosen als auch Pflanzen wie Getreide oder Mais, die zu Kraftfutter verarbeitet werden und dem Nutztier zur Erreichung einer bestimmten Leistung verfüttert werden. 

Futterzusätze

Futterzusatzstoffe pflanzlicher Herkunft als sogenannte bioaktive Naturstoffe erlangen eine immer größere Bedeutung. Es handelt sich dabei um aromatische Verbindungen, antioxidativ wirksame Substanzen oder Produkte, die die Verdauung regulieren, die Gesundheit positiv beeinflussen oder die Leistungsfähigkeit des Tieres erhalten sollen ohne jedoch kurativ einzugreifen.

Lebensmittelkunde

Für die Tätigkeit des Tierarztes in der (amtlichen) Lebensmittelüberwachung ist auch ein Grundwissen über Lebensmittel pflanzlicher Herkunft vonnöten. 

Arzneipflanzen

Der Einsatz von Arzneimitteln pflanzlicher Herkunft ist auch in der Veterinärmedizin immer mehr gefragt, verspricht sich der Tierbesitzer davon eine natürliche und schonende Behandlung. Arzneipflanzen müssen hohen Qualitätsanforderungen entsprechen. Ein optimaler Wirkstoffgehalt kann nur durch gezielte Züchtung und Anbau der betreffenden Arnzeipflanzen-Arten gewährleistet werden.

Giftpflanzen

Giftpflanzen sind natürliche Bestandteile unserer Flora und damit ein unverzichtbarer Teil der Biodiversität. Darüber hinaus weisen zahlreiche in Gärten und Parkanlagen gepflanzte Zierpflanzen und in Wohnungen gehaltene Zimmerpflanzen ein toxisches Potential auf. Die Erfahrung zeigt, dass immer wieder Pflanzenvergiftungen beim Nutz- und Heimtier vorkommen, oft sind es nur harmlos verlaufende Befindlichkeitsstörungen. Die Vermittlung fundierter Kenntnisse über Pflanzen mit toxischen Inhaltstoffen dient der Prävention und Aufklärung solcher unliebsamen Vorfälle.

 

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