Sellerie

Fiederblätter in einer Rosette; Fiederabschnitte breit rhombisch, fiederschnittig, unregelmäßig gezähnt. Doppeldolde ohne Hülle und Hüllchen; Blüten weiß oder gelblich.

Gemüse: Die Kultursorten haben eine verdickte Wurzel (Wurzelsellerie, ssp. rapaceum) oder fleischige Blattstiele (Stangensellerie, var. dulce)

Droge: Apii fructus

Inhaltsstoffe: ätherisches Öl: Butyl- und Butylidenphthaliden; Flavonoide: Gravaeobiosid A und B, Apiin, Isoquercitrin; Furanocumarine: Bergapten, Isoimperatorin, Apiumosid; fettes Öl: Petroselinsäure

Anwendung: volkstümlich als Diuretikum bei Blasen- und Nierenleiden sowie als Adjuvans bei rheumatischen Beschwerden.

Weitere Verwendung als Küchengewürz. Die Knollen gelten ferner seit alters her als Aphrodisiakum.

 
Apium graveolens. Foto © Remigius Chizzola/Vetmeduni Vienna
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Apium graveolens. Foto © Remigius Chizzola/Vetmeduni Vienna
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