Reproduktion

Die physiologische Regulation des Sexualzyklus sowie pathologische Veränderungen an Ovarien und Uterus  verschiedener Tierarten stehen im Mittelpunkt unserer Forschung im Bereich Reproduktion. Untersuchungen zur vergleichenden Morphologie der Ovarien sowie die tierartlich unterschiedliche Entwicklung der Keimdrüsen helfen, pathologische Veränderungen und Infertilität besser verstehen zu können. Ein Spezialgebiet an unserem Institut ist die dreidimensionale Rekonstruktion von Pferdeembryonen in verschiedenen Entwicklungsstadien aus Semidünnschnitten und die dazugehörigen ultrastrukturellen Darstellungen im Elektronenmikroskop. Zusätzlich zu entwicklungsbiologisch relevanten Fragestellungen fokussieren wir auf pathologische Veränderungen des Endometriums bei Hund und Pferd. Neben histologischen, immunhistochemischen und molekularbiologischen Analyseverfahren kommt ein an unserem Institut etabliertes Zellkulturmodell des Hunde-Endometriums für experimentelle Ansätze zum Einsatz. Der „Nachbau“ des Endometriums im Labor ermöglicht spezifische Untersuchungen zur Physiologie und Pathologie des Endometriums, ohne auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen.

Immunhistochemische Detektion der beiden Proteine PAIRBP1 (rot) und PGRMC1 (grün) in einer caninen endometrialen Drüse (C. Gabriel)
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Darstellung epithelialer Haftverbindungen eines an Pyometra erkrankte caninen Uterus mit Hilfe der Transmissionselektronenmikroskopie (C. Gabriel)
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Kontakt

Arbeitsgruppe für Histologie und Embryologie
1210 Wien, Veterinärplatz 1

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Sekretariat:
Verena Stoisits
T +43 1 25077-3401
F +43 1 25077-3490

Anreise zur Vetmeduni Vienna 3

Letzte Änderungen: Montag, 19. August 2019 bei C. Rosenkranz


 

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Sekretariat:
Sprechstunde für Studierende: Mittwoch, nach Vereinbarung per Mail an Verena Stoisits