Jasmin Raubek mit Tierschutzpreis 2008 ausgezeichnet

Die Preisträgerinnen im Kreis von Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger und Tierschutzombudsmann Mag. Hermann Gsandtner (Quelle: W.Schaub-Walzer_PID)

Bild der Preisträgerinnen 1

Im Rahmen des EU-Projektes „Welfare Quality“ verfasste Dr. Jasmin Raubek ihre Dissertation „Untersuchungen zur Mensch-Tier-Beziehung auf Jung- und Legehennenbetrieben mit Boden- oder Freilandhaltung“ am Institut für Tierhaltung und Tierschutz der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna). Eine Expertenjury hat diese Arbeit mit dem Tierschutzpreis 2008 prämiert.

Mit ihrer Dissertation „Untersuchungen zur Mensch-Tier-Beziehung auf Jung- und Legehennenbetrieben mit Boden- oder Freilandhaltung“ leistete Dr. Raubek einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung, hieß es in der Begründung seitens der Jury, die sich aus Expertinnen und Experten der Vetmeduni Vienna und der Universität für Bodenkultur (BOKU) zusammensetzte.

Die Arbeit verfasste Jasmin Raubek im Rahmen des Teilprojektes „Minimizing Handling Stress“ des EU-Projektes „Welfare Quality“, welches auf die Verbesserung des Wohlbefindens von landwirtschaftlichen Nutztieren abzielt. In ihrer Studie konnte die Autorin unter anderem aufzeigen, dass sich ein entsprechend hoher Kontakt zwischen Jung- und Legehenne, die nicht in Käfigsystemen gehalten werden, positiv auf das Verhalten der Tiere gegenüber dem Menschen auswirkt.

Tierschutzpreis der Tierschutzombudsstelle Wien

Der mit 4000 Euro dotierte Tierschutzpreis wird jährlich für hervorragende innovative wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die für den Tierschutz in Wien von Interesse und Bedeutung sind: Einerseits soll damit die wissenschaftliche Forschung im Bereich Tierschutz forciert werden, andererseits sollen die aus derlei Forschungsarbeiten resultierenden Ergebnisse noch besser bei der praktischen Tierschutzarbeit genutzt werden. Prämiert werden hervorragende Diplomarbeiten, Dissertationen und Publikationen zum Thema Tierschutz. Auch Arbeiten aus angrenzenden Fachgebieten – wie Ethik, Soziologie und Rechtswissenschaften – können eingereicht werden. Der Wiener Tierschutzpreis 2008 wurde an insgesamt drei Dissertationen vergeben.

 

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