Rettungseinsatz auf der Autobahn: Univeterinäre helfen einem verletzten Pferd auf der Tangente

Das Pferd nach der erfolgreichen Behandlung (Quelle: BPD Wien)

Das Pferd auf dem Weg in den Hänger 1

Zu einem spektakulären Einsatz wurden die Tierärzte der Klinik für Pferde der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni Vienna) gerufen. Auf der Wiener Südosttangente (A23) brach während der Fahrt ein Pferd mit einem Schwächeanfall in seinem Anhänger zusammen.

Die von der Feuerwehr zu Hilfe geholten Ärzte Ao.Univ.Prof. Dr. Florian Buchner und Tierärztin Felicia Gauff wurden mit dem Einsatzwagen zur Unfallstelle gebracht. Dr. Buchner schilderte die Ereignisse wie folgt: „Mit unserer Notfallausrüstung wurden wir von der Polizei abgeholt. Mit Blaulicht ging es in vollem Tempo auf die Tangente bis an die Hansonkurve.“

Dort fanden die Tierärzte ein wohl aufgrund einer akuten Lahmheit am Hinterbein gestürztes Pferd in seinem Hänger vor. Zur Erstversorgung musste das Tier zuerst aus dem Anhänger geborgen werden. Die Befreiung des Pferdes aus dem Hänger gestaltete sich jedoch schwierig. Das Tier musste von der Feuerwehr mit der Bergeschere befreit werden. „Nach der Befreiung des Pferdes konnten wir das geschwächte Tier gemeinsam mit dem ebenfalls zu Hilfe gerufenen Tierarzt Dr. Hladik (Pferdeklinik Breitenfurt) am Pannenstreifen medizinisch erstversorgen und stabilisieren“, erklärt Dr. Buchner.

Auch der Abtransport des geschwächten Pferdes wurde für die Einsatzkräfte zur Herausforderung. Da die Rampe des bereitgestellten Pferdeanhängers zu steil war, stürzte das 24 Jahre alte Pferd erneut. „Ein zweiter Versuch aus eigener Kraft aufzustehen ist dem Pferd nach einiger Zeit gelungen, und der neuerliche Verlade-Versuch mit einem anderen Hänger mit niedriger Einstiegshöhe glückte“, so Dr. Buchner über den positiven Ausgang des Autobahn-Einsatzes.



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