Hokuspokus in der Veterinärmedizin?

Prof. Dr. Marian Horzinek

Porträtfoto von Marian Horzinek 1

„Bei der Homöopathie handelt es um einen Glauben, dessen Inhalt sich deshalb der rationalen Analyse entzieht“, erklärt Prof. Dr. Marian Horzinek, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Vetmeduni Vienna und erfolgreicher veterinärmedizinischer Wissenschafter, in einem Vortrag zum Thema Homöopathie mit dem Titel „Hokuspokus in der Veterinärmedizin“.

„Glauben bedeutet: für wahr halten, denn Beweise sind unnötig; Wissen heißt: derzeit für bewiesen halten, denn: was immer man sicher weiß, das erfüllt die Kriterien des Vorurteils. Der Wissensstand ist mithin nichts als das momentane Einzelbild in einem laufenden Film“, so Horzinek.

Placeboeffekt in der Veterinärmedizin?

In der Veterinärmedizin müsse der Beweis nämlich noch angetreten werden, dass ein Placeboeffekt beim Tierbesitzer ein gleichsinniges Verhaltens- und Erwartungsecho bei seinem Tier hervorruft. Es sei nicht auszuschließen, dass dies der Fall ist, es ist nur noch nicht überzeugend dargestellt worden. Es gelte, Studien und Experimente zu entwerfen, die den Placeboeffekt beim Heimtier objektivieren. Nur die Bereitwilligkeit hierzu mache die Absicht glaubwürdig, heilen zu wollen. „Wer heilt hat recht?” – führe zur Gegenfrage: „Wie oft?”

Den gesamten Vortrag mit den Ausführungen von Prof. Horzinek lesen Sie bitte in der PDF-Datei im Kasten rechts.

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