Aktion „Impfen für Afrika 2013“ gestartet

Prominente Unterstützung der Aktion "Impfen für Afrika 2013" (Im Bild v.l.: Christian Clerici, Lilian Klebow, Helmut Pechlaner, Dagmar Schoder, Max Dobretsberger, © Novopacky)

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In der Aktionswoche 3. bis 9. Juni 2013 impfen Österreichs TierärztInnen wieder für Afrika. Die Hälfte der Impfeinnahmen gehen an den Verein Tierärzte ohne Grenzen Österreich, der damit den Aufbau einer mobilen Käseschule in Tansania finanziert. Die feierliche Auftaktveranstaltung fand am 28. Mai 2013 im Lipizzaner-Gestüt Piber statt.

TierbesitzerInnen und TierärztInnen können auch heuer wieder das Volk der Maasai in Tansania mit der Aktion „Impfen für Afrika“ unterstützen. Wer helfen möchte, bringt sein Haustier in der Woche vom 3. bis 9. Juni 2013 in eine der teilnehmenden Tierarztpraxen zur Impfung. Die TierärztInnen spenden die Hälfte der in dieser Woche erzielten Impfeinnahmen für das aktuelle Projekt des Vereins Tierärzte ohne Grenzen Österreich (VSF, Vétérinaires sans Frontières). „Wir bauen die erste mobile Käseschule Ostafrikas auf. Gemeinsam mit österreichischen Käseexperten unterrichten wir Viehhalter der Maasai in der Kunst der Käseproduktion“, beschreibt Tierärztin und VSF-Präsidentin Ass.Prof. Dr. Dagmar Schoder vom Institut für Milchhygiene der Vetmeduni Vienna das geplante Projekt.

Auftakt der Impfwoche im Lipizzaner-Gestüt Piber

Am 28. Mai 2013 öffnete das Lipizzaner-Gestüt in Piber seine Türen exklusiv für Tierärzte ohne Grenzen. Im Beisein prominenter Gäste, wie SOKO-Donau Kommissarin Lilian Klebow, Fernsehmoderator Christian Clerici und Dr. Helmut Pechlaner wurden im Bundesgestüt die Lipizzaner Mutterstute namens "Afrika" und ihr Fohlen zugunsten der Spendenaktion geimpft. Anschließend besuchten Schauspielerin Klebow und Moderator Clerici persönlich ausgewählte Tierarztpraxen.

Über das Projekt „mobile Käseschule“

Die mobile Käseschule baut auf dem erfolgreichen Pilotprojekt von "Impfen für Afrika 2011" des Vereins Tierärzte ohne Grenzen auf. Mit den Spendeneinnahmen wurde damals eine Hofkäserei im Stammesgebiet der Parakuyo-Maasai in Ostafrika aufgebaut. Jetzt geht es darum, das vorhandene Wissen in weitere Maasai-Dörfer zu bringen. Denn haltbare Lebensmittel wie Käse erhöhen die Wertschöpfung aus dem Grundnahrungsmittel Milch und sichern auf diese Weise Ernährung und wirtschaftliche Existenz der Maasai.

Das Schulungsprogramm der mobilen Käseschule ist mehrstufig aufgebaut und sehr praxisorientiert. Gemeinsam mit den Milchbauern werden direkt vor Ort Käse, Butter und Molkegetränke produziert. Um sicherzustellen, dass das vermittelte Wissen optimal und nachhaltig zur Anwendung kommt, wird jedes Dorf von den KäseexpertInnen mehrmals besucht. Die Schulungen werden persönlich von VSF-Präsidentin Dagmar Schoder und ihrem Mitarbeiter John Laffa durchgeführt. Laffa ist gelernter Agrarwirt aus Tansania, der mit Spendengeldern an der Vetmeduni Vienna zum Käseexperten ausgebildet wurde.

Weitere Informationen zur Aktion sowie eine Liste der teilnehmenden Tierarztpraxen finden Sie auf der Website des Vereins Tierärzte ohne Grenzen Österreich 2

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