Unerwünschte Mitbewohner im Magen – Die Geschichte des Helicobacter pylori

Pygmäen sind seltener von H.pylori Infektionen betroffen als andere Völker. (Bild: Hermes Images/TIPS/picturedesk.com)

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Das Bakterium Helicobacter pylori besiedelt den Magen von Menschen und steht unter Verdacht, dort chronische Magenschleimhautentzündungen oder gar Magengeschwüre zu verursachen. Meist verläuft eine Infektion allerdings ohne Symptome. H.pylori besiedelte bereits vor über 100.000 Jahren den Magen von Menschen.

Ein internationales Forscherteam um Yoshan Moodley vom Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat herausgefunden, dass das Volk der Baka Pygmäen in Kamerun viel seltener von einer H.pylori-Infektion betroffen ist als Menschen im globalen Durchschnitt. Der Grund: In kleinen Populationen mit niedriger Bevölkerungsdichte sterben die Bakterienstämme rascher aus. Die Resultate veröffentlichten die Forscher aktuell im Journal PLOS Genetics.

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