Fünf Forscherinnen gewinnen Posterbewerb

v.l.n.r.: Sonja Hammerschmid, Franz Schwarzenberger (stellvertretend für Denise Aydinonat), Ursula Glantschnigg, Katharina Brugger, Otto Doblhoff-Dier.

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v.l.n.r.: Sonja Hammerschmid,Monika Dzieciol, Franz Schwarzenberger (stellvertretend für Denise Aydinonat), Ingrid Kantner, Otto Doblhoff-Dier.

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Beim jährlichen Posterbewerb präsentierten über 50 JungwissenschafterInnen der Vetmeduni Vienna ihre wissenschaftliche Arbeit im Posterformat. Zwei Fachjurys beurteilten die eingereichten Arbeiten. Dieses Mal gab es ausschließlich Gewinnerinnen.

Je eine Jury bestehend aus Fach- und WissenschaftsjournalistInnen und den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Vetmeduni Vienna begutachteten die Poster und hatten die Aufgabe, je drei Gewinner-Poster auszuwählen. Je optisch ansprechender Forschungsergebnisse dargestellt werden, desto eher heben sie sich von jenen der MitbewerberInnen ab und umso mehr Aufmerksamkeit ziehen sie auf sich. Kriterien waren beispielsweise der strukturelle Aufbau, die Verständlichkeit des Themas, die wissenschaftliche Relevanz und der optische Eindruck.

Frauenrunde auf der Siegertreppe

Die Jungforscherin Denise Aydinonat punktete mit ihrem Poster zum Einfluss von sozialer Isolation auf die DNA bei Graupapageien zweifach: Sie landete  in der wissenschaftlichen Jury auf Platz eins, in der Journalisten-Jury auf Platz zwei. Weitere Gewinnerinnen waren Monika Dzieciol vom Institut für Milchhygiene (Platz 2 der wissenschaftlichen Jury), Ingrid Kantner vom Institut für Physiologie, Pathophysiologie und Biophysik (Platz 3 der wissenschaftliche Jury), Ursula Glantschnigg von der Internen Medizin Kleintiere (Platz 1 der Journalisten-Jury) und Katharina Brugger vom Institut für Öffentliches Veterinärwesen (Platz 3 der Journalisten-Jury).

Wer waren die EinreicherInnen?

Neben MitarbeiterInnen (75 Prozent) nahmen auch Studierende (25 Prozent) daran teil. Insgesamt dominierten im Bewerb die Frauen (85 Prozent) im Vergleich zu den Männern. Betrachtet man die teilnehmenden Institute und Universitätskliniken, so waren das Institut für Milchhygiene und die Klinische Abteilung für Interne Medizin Kleintiere mit  jeweils fünf Einreichungen am stärksten vertreten.

Top-Poster der wissenschaftlichen Jury

Jurymitglieder: Frauke Ohl, Hans Lutz, Reinhold Carle, Jürgen Dämmgen, Gerhard Breves, Claudia Reusch

1. Platz:

Does social isolation impair DNA repair? Social deprivation associated with reduced telomere length in Psittacus erithacus erithacus, Denise Aydinonat, Institut für Medizinische Biochemie, Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung

2. Platz:

Defining the core microbiome of physiologically and pathologically altered ileocaecal lymph nodes of slaughter pigs, Monika Dzieciol, Institut für Milchhygiene

3. Platz:

Estradiol Dependent Accrual of Bone Mass in Young Growing Rats is not Amplitude-Modulated, Ingrid Kantner, Institut für Physiologie, Pathophysiologie und Biophysik

Top-Poster der Journalisten-Jury

Jurymitglieder: Martin Kugler/Die Presse, Peter Iwaniewicz/ Der Falter, Lukas Wieselberg/orf.at/Ö1, Thomas Zimmel/VET-MAGAZIN.com

1. Platz:

VGKC-complex/lg1 antibody-associated Limbic Encephalitis in a cat, Ursula Glantschnigg, Interne Medizin Kleintiere

2. Platz:

Does social isolation impair DNA repair? Social deprivation associated with reduced telomere

length in Psittacus erithacus erithacus, Denise Aydinonat, Institut für Medizinische Biochemie

3. Platz:

Charakterisierung der BTV8-Verbreitung und der Culicoides-Fauna mittels Klimaklassifikation,

Katharina Brugger, Institut für Öffentliches Veterinärwesen

 

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