Michael Leschnik im Fach Interne Medizin Kleintiere habilitiert

Leschnik ist auch in der Lehre engagiert und entwickelt Kommunikationstrainings für Studierende der Veterinärmedizin. Foto: Vetmeduni Vienna

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Am 14. März diesen Jahres erhielt Michael Leschnik die Lehrbefugnis für das Fach Interne Medizin Kleintiere. In seiner Habilitationsarbeit erforschte Leschnik durch Zecken übertragene Infektionserreger und daraus resultierende Erkrankungen beim Hund.

Michael Leschnik studierte Veterinärmedizin in Wien, promovierte an der damaligen Klinik für Interne Medizin und Seuchenlehre und arbeitete später dort auch als Assistent. Nach Ausbildungsaufenthalten am Royal Veterinary College in London spezialisierte sich Leschnik in den Fächern Neurologie und Infektionskrankheiten.

Speziesübergreifende Neurologie

Seine Tätigkeit als Tierarzt beinhaltet die Betreuung von ambulanten und stationären Kleintierpatienten mit internistischen Erkrankungen, Infektionserkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten. Zudem ist Leschnik Leiter des neurologischen Services mit speziesübergreifender Betreuung von ambulanten und stationären Patienten (Kleintiere, Großtiere, Wiederkäuer, Exoten).

Forschung an Hunden und anderen Tiermodellen

In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich Leschnik mit der Immunantwort des Hundes auf Babesia canis, dem Erreger Hundemalaria. Er arbeitet auch an der Entwicklung eines Tiermodelles zur Erforschung der Borreliose und an neuen Therapieformen bei ischämischen Infarkten im Tiermodell.

Ein Universitätslehrer mit Engagement

Als Lehrender bildet Leschnik Studierende in den klinischen Übungen, Propädeutik-Übungen, Fallpräsentationen und Wahlfächern  (Neurologie und Verhaltensmedizin) aus. Zudem unterstützt er Lehrveranstaltungen der Physiologie (Audiometrie, Fallbeispiele) und betreut die Lehrambulanz für Studierende des Kleintiermoduls.

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