Kommunikationsplattform soll Zusammenleben von Mensch und Großraubtier in der EU fördern

Der Braunbär ist mittlerweile wieder in vielen Regionen der EU heimisch. (Foto: European Commission / Nature)

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Dank Schutzbemühungen und verbesserter Lebensbedingungen erleben Wolf, Braunbär, Luchs und Vielfraß in der Europäischen Union ein Come-back. Was NaturschützerInnen freut, stößt bei Teilen der Bevölkerung jedoch auf Widerstand. Um die sozialen und wirtschaftlichen Probleme zu lösen, die mit der Rückkehr von Großraubtieren einhergehen, hat die Europäische Kommission eine Kommunikationsplattform für die wichtigsten Interessensverbände eingerichtet.

Auf der Plattform sollen Landwirtinnen und Landwirte, Naturschützerinnen und Naturschützer, Jäger und Jägerinnen, Landbesitzer und Landbesitzerinnen sowie Wissenschafter und Wissenschafterinnen ihre Ideen darüber austauschen, wie Menschen und Großraubtiere am besten miteinander auskommen können.

Mit unterzeichnet haben den Beschluss der Internationale Jagdrat zur Erhaltung des Wildes (CIC), die Europäischen Landwirte und ihre Genossenschaften in der Europäischen Union (COPA-COGECA), die Europäische Vereinigung der Grundeigentümer (ELO), der Dachverband Europäischer Schutzgebiete (EUROPARC), der Dachverband der Jagd in Europa (FACE), der Gemeinsame Vertreter der finnischen und schwedischen Rentierzüchter,  die Weltnaturschutzunion (IUCN) und der World Wide Fund for Nature (WWF). 

Die „Large Carnivore Initiative for Europe (LCIE)“, eine SpezialistInnengruppe innerhalb der IUCN, hat wesentlich am Zustandekommen der Plattform mitgewirkt. Georg Rauer und Petra Kaczensky vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie an der Vetmeduni Vienna sind Mitglieder der Initiative.

Link zur aktuellen Presseinformation der Europäischen Kommission. 2

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Kategorie: Forschung, Kooperationen, Startseite

 

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