Absolventin des Unilehrgangs Angewandte Kynologie erhält Bundestierschutzpreis

Gesundheitsminsterin Sabine Oberhauser übergibt den Tierschutzpreis an Barbara Benett (Foto: Harald Minich/HBF)

Ministerin Oberhauser mit Preisträgerin Benett 1

Barbara Benett erhielt am 18.9.2014 für ihre wissenschaftliche Arbeit über die Auswirkungen von TV-Serien zu Hundetrainings den Bundestierschutzpreis des Gesundheitsministeriums. Die Abschlussarbeit entstand im Universitätslehrgang Angewandte Kynologie am Messerli Forschungsinstitut der Vetmeduni Vienna.

Der Bundestierschutzpreis ist österreichweit der größte Preis dieser Art und wird alle zwei Jahre an fünf PreisträgerInnen verliehen. Heuer wählte die ExpertInnen-Jury unter den insgesamt 66 eingereichten Projekten unter anderem die Abschlussarbeit von Barbara Benett für den mit je 3.000 Euro dotierten Preis aus.

Aufklärung über veraltete Trainingsmethoden

Die Hundetrainerin Barbara Benett verfasste ihre Arbeit im Rahmen des Universitätslehrgangs Angewandte Kynologie am Messerli Forschungsinstitut. Dafür analysierte Benett die international populäre Hundetrainigs-Serie „Dog Whisperer with Cesar Millan“. Sie stellte darin den Einsatz veralteter Trainingsmethoden fest, die nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen. Mit ihrer Arbeit will die tierschutzqualifizierte Hundetrainerin u?ber die Folgen des strafbasierten Trainings wie Frustration, Angst, erlernte Hilflosigkeit und erhöhte Aggressionsbereitschaft aufklären.

Zum Video-Porträt der Preisträgerin 2

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