Vetmeduni Success Stipendien vergeben

Im Bild die PreisträgerInnen der Vetmeduni Success Stipendien (v.l): Vizerektor Otto Doblhoff-Dier, Svenja Springer, Alexandra Schoos, Theresa-Anna Salaberger, Nikolaus Huber, Vizerektorin Petra Winter, Rektorin Sonja Hammschmid (Foto: Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna)

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Die Veterinärmedizinische Universität vergab vor kurzem ihre Doktoratsstipendien. Nikolaus Huber, Therese-Anna Salaberger, Alexandra Schoos und Svenja Springer sind die diesjährigen PreisträgerInnen und erhalten eine Förderung von je 15.000 Euro für das Verfassen ihrer Dissertation.

Für das Vetmeduni Success Stipendium können sich AbsolventInnen des veterinärmedizinischen Diplomstudiums bewerben, die derzeit ein Doktoratsstudium an der Vetmeduni Vienna absolvieren. Im Auswahlverfahren werden die wissenschaftliche Qualität und die Relevanz des Forschungsprojekts beurteilt. Besonders hervorragende Doktorarbeiten werden für ein Jahr mit 15.000 Euro von der Universität unterstützt. Am 20. März 2015 wurden die Stipendien feierlich überreicht.

Die PreisträgerInnen

Nikolaus Huber schreibt seine Dissertation am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie unter dem Titel „Erwachen, um zu kämpfen“. Er untersucht, wie sich Infektionen auf den Schlaf-Wachrhythmus während des Winterschlafs beim Gartenschläfer auswirken. Betreut wird die Arbeit von Thomas Ruf und Armin Saalmüller.

Theresa-Anna Salaberger verfasst ihre Doktorarbeit an der Abteilung für Physiologie, Pathophysiologie und experimentelle Endokrinologie zum Thema Kortisol im Haar. Sie bearbeitet darin die Frage, ob sich Abbauprodukte des Stresshormons Kortisol im Haar als Langzeitparameter von chronischem Stress und als zuverlässiges Diagnostikum des Hyperadrenokortizismus, also einer Überfunktion der Nebennierenrinde, bei Haustieren eignen. Betreut wird ihre Arbeit von Rupert Palme und Susanne Waiblinger.

Alexandra Schoos beschäftigt sich am Institut für Pharmakologie und Toxikologie mit der „Rolle von HIF-1alpha in opoisinduzierter Tumorangiogenese“ und wird von Daniela Eisinger betreut. Mit ihrer Dissertation will sie mehr darüber herausfinden, wie der Einsatz von Opiaten als Schmerzmittel das Krebswachstum fördern kann.

Svenja Springer forscht am Messerli Forschungsinstitut und wird von Herwig Grimm bei ihrer Dissertation betreut. Sie widmet ihre Arbeit dem Thema: Hightech in der Veterinärmedizin - neue Möglichkeiten und wachsende Verantwortung im Berufsfeld der Veterinärmedizin.

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