Erfolgreichste ForscherInnen 2015 prämiert

Einige GewinnerInnen der Wissenschaftspreise bei der Verleihung (v.l. Rektorin Sonja Hammerschmid, Martin Wagner, Miriam Kleiter, Sabine Brandt, Lorenz Khol, Kathrin Rychli, Vizerektor Otto Doblhoff-Dier, Kumar Gokhlesh, Svetlana Slavic) (Foto: Thomas Suchanek/Vetmeduni Vienna)

 1

Das Rektorat der Vetmeduni Vienna zeichnete am Abend des 15.10.2015 beim Science Slam mit den internen Wissenschaftspreisen die erfolgreichsten ForscherInnen des Jahres an der Veterinärmedizinischen Universität Wien aus.

Während die JungwissenschafterInnen beim Science Slam um die Gunst des Publikums kämpften, holten die ausgezeichneten ForscherInnen für bereits getane Arbeit ihre Lorbeeren ab. Bei den internen Wissenschaftspreisen der Vetmeduni Vienna werden Erfindungen, die meisten Zitierungen in wissenschaftlichen Journalen, die höchste Drittmittelquote sowie heuer erstmals die besten Großprojekte ausgezeichnet. Um den unterschiedlichen Karrieren an der Universität Rechnung zu tragen, werden die Preise in der Kategorie Klinik sowie Nicht-Klinik vergeben sowie in zwei Altersklassen (jünger als 35 Jahre und älter als 35 Jahre). Alle Ausgezeichneten erhielten eine Trophäe, sowie Eintrittskarten und einen Tischplatz für den Wissenschaftsball am 30. Jänner 2016 im Wiener Rathaus.

Erfindungen

In der Kategorie Soft-IP werden ForscherInnen ausgezeichnet, die Materialien oder Werkzeuge entwickelt haben, die auch für Unternehmen einen Mehrwert haben. Johannes Khol von der Klinischen Abteilung für Wiederkäuermedizin erhielt den Preis für seine neue und schnellere Methode zur Diagnose der Rinderkrankheit Paratuberkulose auf Basis von Rinderseren.

In der Kategorie Hard-IP, also patentierbaren Erfindungen, gewannen Monika Ehling-Schulz und Tom Grunert. Die beiden Forschenden der Abteilung für Funktionelle Mikrobiologie entwickelten eine Methode, um frisches Fleisch oder Fisch von tiefgefrorenem und wieder aufgetautem zu unterscheiden. Mit einer speziellen Frequenz der FTIR-Spektroskopie (Fourier Transform Infrared Spectroscopy) gelingt der Nachweis rasch und kostengünstig. Die Erfindung entstand in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich.

Zitierungen

MitarbeiterInnen der nicht-klinischen Institute älter als 35 Jahre

Christian Schlötterer, Institut für Populationsgenetik

MitarbeiterInnen der nicht-klinischen Institute jünger als 35 Jahre

Svetlana Slavic, Abteilung für Physiologie, Pathophysiologie und experimentelle Endokrinologie

MitarbeiterInnen der Kliniken älter als 35 Jahre
Michael Hess, Klinische Abteilung für Geflügelmedizin

MitarbeiterInnen der Kliniken jünger als 35 Jahre

Kumar Gokhlesh, Klinische Abteilung für Fischmedizin

Drittmitteleinwerbung

MitarbeiterInnen der nicht-klinischen Institute älter als 35 Jahre

Sabine Brandt, Klinischen Abteilung Pferdechirurgie

MitarbeiterInnen der nicht-klinischen Institute jünger als 35 Jahre

Kathrin Rychli, Institut für Milchhygiene

MitarbeiterInnen der Kliniken älter als 35 Jahre

Miriam Kleiter, Radioonkologie und Nuklearmedizin

MitarbeiterInnen der Kliniken jünger als 35 Jahre
Kumar Gokhlesh, Klinische Abteilung für Fischmedizin

Großprojekte

Martin Wagner, Leiter des Projekts ADDA (Advancement of Dairying in Austria)

am )

Kategorie: Veranstaltung,  3 Forschung, Startseite, Stipendien & Preise