Vetmeduni Vienna ist Partner der Plattform für die Entwicklung bildgebender Verfahren

Vizerektorin für Forschung & Innovation der MedUni Wien, Michaela Fritz, Vizerektor für Forschung der Vetmeduni Vienna, Otto Doblhoff-Dier, Vizerektor für Forschung der Technischen Universität Wien, Johannes Fröhlich, Geschäftsführer der Campus Science Support Facilities (CSF), Andreas Tiran Anton Plimon, Geschäftsführer des Austrian Institute of Technology, Georg Stonawski Geschäftsführer des VrVis, Centre for Virtual Reality and Visualisation, Gerhard Reisinger für die FH Oberösterreich. Bei der Unterzeichnung anwesend: Hemma Bauer vom BMWFW. (Foto: Prof. Weninger/MedUni Wien)

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Die neue Plattform mit dem Namen„Correlated Multimodal Imaging Node Austria (CMI)“ hat zum Ziel, in- und ausländischen ForscherInnen die Nutzung weltweit einzigartiger Bildgebungsmodalitäten wie zum Beispiel hochauflösende 3D Mikroskopie Photoacoustic Tomography oder Hochfeld-Magnetresonanz-Imaging zu ermöglichen. Dazu haben sich führende Forschungsinstitutionen in Österreich zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Am 22. Oktober 2015 wurde an der MedUni Wien der Konsortialvertrag unterzeichnet.

Folgende Institutionen sind an CMI beteiligt: MedUni Wien, Vetmeduni Wien, TU Wien, Campus Science Support Facilities (CSF), AIT Austrian Institute of Technology, VrVis, Centre for Virtual Reality and Visualisation, FH Oberösterreich, Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie.

Bildgebende Verfahren wie zum Beispiel hochauflösende 3D Mikroskopie, Photoacoustic Tomography oder Hochfeld-Magnetresonanz-Imaging werden für die Life Science-Forschung immer wichtiger. Diese sehr teuren und in der Durchführung anspruchsvollen Technologien erlauben Einblicke in die Funktion von Zellen, Geweben und Organen. Um den Zugang zu diesen Technologien für einen breiten Kreis von ForscherInnen und Forschern zu verbessern, haben sich nun führende Forschungsinstitutionen in Österreich zu einem Konsortium zusammengeschlossen.

Durch die Zusammenarbeit der Partnerinstitutionen wird es möglich sein, verschiedenste Bildgebungsverfahren in sogenannten Bildgebungs-Pipelines zu kombinieren und damit Forschungsfragen zu beantworten, die bisher einer Untersuchung nicht zugänglich waren. Für die Erarbeitung von Individuallösungen für Bildgebungen stehen SpitzenwissenschafterInnen zur Verfügung. Kontakte zu  ComputerwissenschafterInnen bestehen, um optimale Lösungen für die Integration und Interpretation gewonnener digitaler Daten zu optimieren. Längerfristig ist es das Ziel, CMI in das gerade entstehende, europaweite Netzwerk von Imaging-Plattformen zu integrieren.

Die Etablierung von CMI soll einen nachhaltigen Einfluss auf die Weiterentwicklung der österreichischen Forschungslandschaft haben. Damit wird die internationale Sichtbarkeit der exzellenten österreichischen Life-Science-Forschung erhöht und internationale Kooperationen verstärkt. Weiters wird CMI die translationale Forschung und die Zusammenarbeit mit der Industrie intensivieren Die Initiative zur Errichtung von CMI wird vom Wissenschaftsministerium unterstützt, weil dadurch der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Forschung verbessert wird.

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