Novartis Preis an Postdoc der Labortierpathologie der Vetmeduni Vienna

Porträt Jan Pencik ©MedUni Wien

Porträt Jan Pencik ©MedUni Wien 1

Jan Pencik, Krebsforscher und Postdoc bei Lukas Kenner, Leiter der Abteilung für Labortierpathologie der Vetmeduni Vienna, erhält die internationale renommierte Auszeichnung.

Jan Pencik, Biochemiker Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien, wird für seine Forschungsarbeit über Prostatakrebs mit dem renommierten Novartis Preis der deutschen Gesellschaft für Pathologie am 19. Mai 2016 ausgezeichnet. Seit dem Abschluss seines PhD-Studiums arbeitet er als Postdoc bei Lukas Kenner, Leiter der Abteilung für Labortierpathologie der Vetmeduni Vienna.

Pencik teilt sich den Preis mit Georg Gydnia vom Pathologischen Institut des Uniklinikums in Heidelberg. Beide Wissenschafter werden für ihre exzellente Forschung über Tumorerkrankungen ausgezeichnet.

Jan Pencik überzeugte die Jury mit seinem Forschungsprojekt über Prostatakrebs. In der Publikation „STAT3 regulated ARF expression suppresses prostate cancer metastasis“ identifizieren Pencik und sein Team die Gene STAT3 und p14ARF, die nun als neue prognostische Marker helfen, den Verlauf der Erkrankung wesentlich besser beurteilen zu können. Die Studie entstand in der Arbeitsgruppe rund um Lukas Kenner, Leiter der Abteilung für Labortierpathologie an der Vetmeduni Vienna sowie stellvertretender Leiter des Klinischen Institutes für Pathologie der MedUni Wien und Vize-Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung (LBI-CR).

Zur Person

Jan Pencik studierte in Olomouc und Brno (Tschechische Republik) Biochemie in den Jahren von 2005 bis 2009. Er absolvierte einen Forschungsaufenthalt an der Universität Stuttgart (Deutschland), bevor er 2010 am Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung in Wien bei Lukas Kenner seine Doktorarbeit begann. Seither widmete er sich am Ludwig Boltzmann-Institut und am Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien der Analyse eines Mausmodells zur Entstehung von Prostasta-Krebs durch die Inaktivierung von IL-6/STAT3 oder/und PTEN, was zur Veröffentlichung dieser Studie führte. Jan Pencik hat mit seiner Forschung schon einige nationale und internationale Preise gewonnen.

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