Iwan Burgener neuer Professor für Interne Medizin Kleintiere der Vetmeduni Vienna

Der Schweizer Iwan Burgener trat mit 1. August 2016 die Nachfolge von Johann Thalhammer als Professor der Klinischen Abteilung für Interne Medizin Kleintiere an. (Foto: University of Utrecht)

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Der Schweizer Iwan Burgener ist seit 1. August 2016 neu berufener Professor der Internen Medizin Kleintiere. Die Leitung der gleichlautenden Klinischen Abteilung der Vetmeduni Vienna wird er ab 1. Oktober 2016 übernehmen. Nach Leipzig in Deutschland und Utrecht in den Niederlanden ist Wien die dritte Professur für den Kleintierinternisten. Burgener ist Diplomate sowohl des amerikanischen als auch des europäischen Colleges sowie deutscher Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere. Sein klinisches Interesse gilt besonders dem Stoffwechsel von Hunden. In seiner Forschung widmet er sich den Magen-Darm- und Lebererkrankungen.

Die Ausbildung zum Veterinärmediziner im Bereich Kleintiere startete der aus dem Kanton Wallis stammende Schweizer Burgener in seiner Heimat an der Universität Bern. Nach der Promotion im Fach Neuroimmunologie absolvierte er dort ein rotierendes Internship und ließ eine vierjährige Residency, eine internationale Fachtierarztausbildung für Innere Medizin von Kleintieren, an der Universität Bern und an der Louisiana State University in Baton Rouge, USA, folgen. Burgener ist seitdem als Diplomate des American und European College of Veterinary Internal Medicine ein doppelt international geprüfter Fachtierarzt.

Von Bern über Leipzig und Utrecht nach Wien

Anschließend arbeitete der Schweizer gleichzeitig für die Universität Bern als Oberarzt der Klinik für Kleintiere und an seinem PhD-Abschluss in der Gruppe für Gastroenterologie der Vetsuisse Fakultät Bern. 2011 habilitierte Burgener im Fach Interne Medizin Kleintiere zum Thema „Chronische Enteropathien von Hunden und Katzen“. Im selben Jahr wurde er als Professor für seinen Fachbereich nach Leipzig, Deutschland, berufen. Der Schweizer übernahm damit die Leitung der damals neu geschaffenen Abteilung für Interne Medizin von Kleintieren. 2014 bot sich Burgener schließlich die Chance auf eine Professur an der renommierten Universität Utrecht, in Holland. Wie schon in Leipzig und nun auch in Wien wurde er als geeignetster Kandidat angesehen und als Professor und Leiter der Internen Medizin Kleintiere berufen.

Spezifische Biomarker für Lebererkrankungen

Für den Schweizer war es stets wichtig, die wissenschaftlichen Hintergründe seiner klinischen Tätigkeit kennenzulernen und zu verstehen. Burgener arbeitete beispielsweise mit Antikörpern, Proteinnachweisen und Zellkulturen. Ein für ihn wichtiges Forschungsprojekt war die Identifizierung von Biomarkern, also speziellen biologischen Parametern, die einen sensitiven Nachweis von Schädigungen der Leberzellen beim Hund ermöglichen. „Wir fanden sogenannte microRNAs in Serumproben, also hoch-konservierte, kurze RNA-Sequenzen, die bei der Regulation von Genen eine Rolle spielen“, erklärt Burgener. „Diese sind ein spezifischer Hinweis auf eine Erkrankung der Leber. Sie helfen also auch bei der Unterscheidung von Lebererkrankungen.“

Mehr dazu in der Presseinformation „Iwan Burgener neuer Professor für Interne Medizin Kleintiere der Vetmeduni Vienna“. 2

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