Matthias Münnich ist Science Slammer der Vetmeduni Vienna 2016

Den Titel "bester Slammer" des 2. Science Slam @Vetmeduni Vienna sicherte sich Matthias Münnich (links) vor Poulad Pourazad (Mitte) und Giulia Cimarelli (rechts). (Foto: Thomas Suchanek/Vetmeduni Vienna)

Science Slam Sieger 1

Insgesamt neun Slammerinnen und Slammer nahmen am diesjährigen Event teil (von links): Benjamin Lamp, Giulia Cimarelli, Eva Ringler, Raoul Schwing, Melissa Dorn, Matthias Münnich, Roxana Merca, David Ebmer und Poulad Pourazad. (Foto: Thomas Suchanek)

Science Slammer 2

Beim 2. Science Slam @Vetmeduni Vienna wurde Matthias Münnich zum besten Slammer gewählt. Der Tiermediziner und –ernährungsforscher begeisterte mit seinem „Zuckerl für die Kühe“ das Publikum. Mit Poulad Pourazad vom Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe ging der zweite Platz an einen weiteren Tierernährungsexperten. Giulia Cimarelli vom Messerli Forschungsinstitut komplettierte als dritte das diesjährige GewinnerInnen-Podium des Science Slams.

Am gestrigen Abend, den 10. November 2016, fand zum zweiten Mal der Science Slam der Veterinärmedizinischen Universität Wien statt. Das Moderatorenduo von Vetophil, René Anour und Thorben Liening-Ewert, heizten mit ihren kabarettistischen Showeinlagen die Stimmung im vollen Hörsaal A am Campus der Vetmeduni Vienna an und präsentierten dem Publikum die diesjährigen neun Slammerinnen und Slammer. Das Publikum stimmte nach allen Slams mittels Klicker-Voting ab. Der Sieger und die Platzierten wurden vom Rektorat gekürt.

Zuckerl für die Kühe

Matthias Münnich vom Institut für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe sicherte sich die meisten Stimmen und damit den Sieg. Seine „Zuckerln für die Kühe“, die eigentlich Trockenschnitzel aus Zuckerrüben sind, schmeckten auch dem Publikum. Mit amüsanten Details zu seiner Forschung, Wortwitz und auch so manchem Seitenhieb auf das Schnitzelland Österreich sorgte er bei seiner Kurzpräsentation für besonders viele Lacher.

Das Dilemma von „schmackhaft oder gesund“

Den zweiten Platz sicherte sich ein weiterer Mitarbeiter des Instituts für Tierernährung und funktionelle Pflanzenstoffe. Ob als rasender Reporter beim Kuhinterview oder Experte für übersäuerte Kuhmägen und „kaputte“ Mikroben, Poulad Pourazad begeisterte das Publikum mit einem flotten Vortrag zum Thema, wieviel Trockenfutter eine Kuh wirklich verträgt.

Ist der Mensch der beste Freund des Hundes?

Mit „echten“ Wölfen und im „furchterregenden“ Monsterkostüm holte sich Giulia Cimarelli vom Messerli Forschungsinstitut den dritten Platz des diesjährigen Science Slams der Vetmeduni Vienna. Sie unterhielt das Publikum zur Frage, ob und wie der Mensch der beste Freund des Hundes sein kann. Dass ihre Forschungsarbeit über die Hund-Mensch-Beziehung mit so viel Mühsal verbunden ist, wie sie mit Augenzwinkern feststellte, glaubt ihr nach ihrem engagierten und lustigen Vortrag wohl ohnedies niemand mehr.

Biene, Pfeilgiftfrosch, Kea, Chirurgie, Hüftleiden und Wurm

Die übrigen sechs TeilnehmerInnen boten ebenfalls eine großartige Performance mit ihren Slams: Benjamin Lamp vom Institut für Virologie, Eva Ringler und Titelverteidiger Raoul Schwing vom Messerli Forschungsinstitut, Melissa Dorn und Roxana Merca von der Klinischen Abteilung für Kleintierchirurgie sowie David Ebmer vom Institut für Parasitologie sorgten für viel Stimmung.

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