Forschungspreis der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung für Diplomarbeit von Franziska Hajek

Franziska Hajek wurde für ihre Diplomarbeit mit einem Forschungspreis der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung ausgezeichnet. (Foto: Privat)

Franziska Hajek IGN Forschungspreis 1

Die Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung (IGN) hat zum 15. Mal ihre Forschungspreise vergeben. Am 23. November 2017 wurde Franziska Hajek für ihre Diplomarbeit am Institut für Tierhaltung und Tierschutz der Vetmeduni Vienna mit einem Preisgeld von 3.000 Euro geehrt. Hajek erforschte die Auswirkungen verschiedener Fixationsmethoden bei der Schur auf das Verhalten von Alpakas.

Im Rahmen der 49. Internationalen Tagung Angewandte Ethologie der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft in Freiburg im Breisgau verlieh die Internationale Gesellschaft für Nutztierhaltung einen Forschungspreis an Franziska Hajek. Die Jungforscherin schloss im Juli 2016 ihr Diplomstudium der Veterinärmedizin an der Vetmeduni Vienna ab und ist zurzeit Dissertantin an der Klinik für Wiederkäuer der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Fixationsmethoden bei der Schur von Alpakas

In ihrer Diplomarbeit „Auswirkungen verschiedener Fixationsmethoden bei der Schur auf das Verhalten von Alpakas“ verglich Hajek drei Fixationsmethoden, jeweils mit und ohne Schur: im Stehen, am Boden auf einer Matte liegend und auf einem Schertisch. Die Ergebnisse der experimentellen Studie weisen auf eine geringere Belastung der Tiere beim Stehen im Vergleich zu den beiden anderen Fixationen hin. Diese Methode wird daher abschließend von der Jungforscherin für die jährliche Schur von Alpakas empfohlen. Die ausgezeichnete Diplomarbeit entstand im Zuge einer Kooperation mit der Universitätsklinik für Wiederkäuer der Vetmeduni Vienna.

Über den Forschungspreis der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung

Die Forschungspreise der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung werden jährlich mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro ausgeschrieben, das auf mehrere Preisträger aufgeteilt wird. Sie sind die einzigen ihrer Art im deutschsprachigen Raum und richten sich an junge WissenschafterInnen, die herausragende und anwendungsorientierte Arbeiten zur Förderung der artgerechten Nutztierhaltung veröffentlicht haben. Die aktuelle Ausschreibung endet am 1. April 2018.

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