Internationales Symposium für Geflügelparasitologie an der Vetmeduni Vienna

Vor internationalem Publikum wurde das Symposium für parasitäre Infektionskrankheiten von Geflügel eröffnet. Foto © Klinische Abteilung für Geflügelmedizin/Vetmeduni Vienna

Vor internationalem Publikum wurde das Symposium für parasitäre Infektionskrankheiten von Geflügel eröffnet. Foto © Klinische Abteilung für Geflügelmedizin/Vetmeduni Vienna 1

Ende Juni fand am Campus der Vetmeduni Vienna das „4th International Symposium on Parasite Infections in Poultry“ statt. 140 WissenschafterInnen aus 23 Ländern tauschten sich an zwei Tagen über unterschiedliche Bereiche der Geflügelparasitologie aus. Ein gemeinsamer Nenner der wissenschaftlichen Beiträge über Infektionen mit Einzellern, Würmern oder Ektoparasiten waren die eingeschränkten Möglichkeiten bei der vorbeugenden und therapeutischen Behandlung der Erreger.

Das Internationale Symposium für parasitäre Infektionskrankheiten von Geflügel 2 wurde 2007 von der Abteilung für Geflügelmedizin und dem Department für Pathogenbiology and Population Science des Royal Veterinary Colleges in London ins Leben gerufen. Damer Blake vom Royal Veterinary College eröffnete das Symposium gemeinsam mit Otto Doblhoff-Dier, Vizerektor für Forschung der Vetmeduni Vienna sowie Michael Hess, Leiter der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin der Vetmeduni Vienna.

Internationaler Diskurs über Geflügelparasitologie

Insgesamt folgten 140 WissenschafterInnen, TierärztInnen und RepräsentantInnen der veterinärpharmazeutischen Industrie aus 23 Ländern der Einladung der Klinischen Abteilung für Geflügelmedizin der Vetmeduni Vienna. Über zwei Tage wurden in den wissenschaftlichen Vorträgen unterschiedliche Bereiche der Geflügelparasitologie diskutiert. Das inhaltliche Spektrum reichte von Infektionen mit Würmern und Einzellern, wie Eimerien und Histomonaden, den Erregern der Kokzidiose und Schwarzkopfkrankheit, bis hin zur roten Vogelmilbe, dem wichtigsten Ektoparasiten beim Geflügel. Besonders im Fokus der Beiträge stand die erhebliche Begrenztheit der vorbeugenden und therapeutischen Möglichkeiten gegenüber diesen Erregern. „Das Format der Veranstaltung, mit Keynote- und kurzen Posterpräsentationen, die durch zahlreiche Vorträge und Poster abgerundet wurden, erregte besondere Aufmerksamkeit und reflektierte das international hohe Niveau“, so Michael Hess. Gelegenheit zum weiteren fachlichen sowie persönlichen Austausch bot auch das festliche Abendessen im Haus der Musik samt exklusivem Klavierkonzert.

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