Kongress "Animal Minds & Animal Ethics: Across Species, Across Disciplines"

Zsófia Virányi, Birte Wrage, Kristin Andrews, Judith Benz-Schwarzburg, Susana Monsó, Maria Botero, Jean-Loup Rault und Susanne Waiblinger. Foto © Stephanie Scholz/Vetmeduni Vienna

Zsófia Virányi, Birte Wrage, Kristin Andrews, Judith Benz-Schwarzburg, Susana Monsó, Maria Botero, Jean-Loup Rault und Susanne Waiblinger. Foto © Stephanie Scholz/Vetmeduni Vienna 1

Interdisziplinärer Kongress zu den Kernthemen Tierliche Kognition, Tierschutz und Tierethik an der Vetmeduni Vienna stieß auf reges Interesse.

Mehr als einhundert interessierte ZuhörerInnen fanden sich am 23. September im Hörsaal B der Vetmeduni Vienna ein, um an dem disziplinübergreifenden Kongress Animal Minds & Animal Ethics: Across Species, Across Disciplines 2 teilzunehmen. Die beiden Gastvortragenden Kristin Andrews von der York University (Toronto) und Maria Botero von der Sam Houston State University (Huntsville, Texas) – beide international bekannte und renommierte Philosophinnen aus dem Feld der Philosophy of Animal Minds – hielten die Keynotes.
Außerdem präsentierten die Forschenden der Vetmeduni Vienna Zsófia Virányi, Jean-Loup Rault, Susana Monsó, Judith Benz-Schwarzburg, Susanne Waiblinger und Birte Wrage ihre Erkenntnisse aus den Bereichen Tierschutz, Soziales Verhalten und Interaktionen bei Tieren, Kognition, Philosophie und Tierethik.

Fächerübergreifender Austausch

Mit dem Sozialleben von Tieren beschäftigen sich Forschende unterschiedlicher Disziplinen: einerseits werden in der Vergleichenden Psychologie oder Biologie kognitive und emotionale Mechanismen untersucht, die Teil sozialer Interaktionen sind. Forschende, die sich mit Tierschutz beschäftigen, legen andererseits ihren Fokus auf die Auswirkung sozialer Interaktion auf das Tierwohl. TierphilosophInnen wiederum blicken auf die konzeptionelle Ebene und stellen sich beispielsweise die Frage, wann Beziehungen für Tiere von Bedeutung sind. Darüber hinaus versuchen TierethikerInnen zu beleuchten, was der Mensch dem Tier als sozialem Wesen schuldig ist.

Jede der genannten Perspektiven kann Auswirkung auf die Forschung der anderen Fachgebiete haben, weshalb es von großer Bedeutung ist, sich bei Veranstaltungen wie dieser disziplinübergreifend auszutauschen. Das große Interesse der BesucherInnen bestätigte das InitiatorInnen-Team rund um Judith Benz-Schwarzburg in ihrer Intention. Benz-Schwarzburg ist Projektleiterin des vom FWF geförderten Projektes Moralfähigkeit bei Tieren 3 (Projektnummer P 31466 Einzelprojekte), das mit dem Kongress seine erste Tagung an der Vetmeduni Vienna ausrichtet.

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