Bundesminister Faßmann im Wolfsgehege

Bundesminister Heinz Faßmann mit Wolf Chitto. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna

Bundesminister Heinz Faßmann mit Wolf Chitto. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna 1

Kurt Kotrschal, Friederike Range, Petra Winter und Heinz Faßmann (v.l.n.r.) am Wolf Science Center. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna

Kurt Kotrschal, Friederike Range, Petra Winter und Heinz Faßmann (v.l.n.r.) am Wolf Science Center. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna 2

Bundesminister Heinz Faßmann beim Rundgang am Wolf Science Center. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna

Bundesminister Heinz Faßmann beim Rundgang am Wolf Science Center. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna 3

Heinz Faßmann, Petra Winter und Friederike Range bei der Übergabe der Urkunde für die Forschungspatenschaft. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna

Heinz Faßmann, Petra Winter und Friederike Range bei der Übergabe der Urkunde für die Forschungspatenschaft. Foto © Ernst Hammerschmid/Vetmeduni Vienna 4

22.7.2020: Aug in Aug mit Wolf Chitto: Ein nicht alltäglicher Besuch ereignete sich heute am Wolf Science Center (WSC) in Ernstbrunn/NÖ – sowohl für das Team des Wolfsforschungszentrums als auch für Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

„Ich bin tief beeindruckt von der direkten Begegnung mit den Wölfen. Am Wolf Science Center wird nicht nur erstklassige Forschung betrieben – man merkt auch, dass hier sehr respektvoll mit den Tieren gearbeitet wird“, resümiert Bundesminister (BM) Heinz Faßmann seinen Besuch im Wolfsforschungszentrum der Vetmeduni Vienna.

Der Bundesminister wurde herzlich von Petra Winter, Rektorin der Vetmeduni Vienna, Fürstin Johanna Reuss (Gattin von Fürst Heinrich XIV. Reuss, Eigentümer und Leiter des Wildparks Ernstbrunn), der niederösterreichischen Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, dem Nationalratsabgeordneten Andreas Minnich und Horst Gangl (Bürgermeister von Ernstbrunn) in Empfang genommen, um im Anschluss Einblicke in die Arbeit am Wolfsforschungscenter zu bekommen.

Wolf und Hund besser verstehen

Friederike Range, Leiterin und eine der GründerInnen der Forschungseinrichtung, erklärte beim Rundgang zwischen Wolfs- und Hundegehegen gemeinsam mit Mitgründer Kurt Kotrschal den Kern der Kognitionsforschung, die hier betrieben wird – und warum am Wolf Science Center 5 nicht nur Wölfe gehalten werden: „Wir gehen den entscheidenden Fragen nach dem Unterschied zwischen Wolf und Hund auf den Grund. Mit dem Ziel, die Domestikation des Wolfs und die kognitiven Fähigkeiten von Wölfen und Hunden vergleichen und somit besser verstehen zu können.“ Dies würde es auch erlauben, die Partnerschaft zwischen Hund und Mensch besser nachzuvollziehen.

Die Forschenden gewährten dem Bundesminister Einblicke in ihre Forschungsarbeit, indem vor Ort ein sogenannter "String-Pulling-Test" gezeigt wurde – einmal mit den Wölfen 6 Yukon und Geronimo und einmal mit den Hunden 7 Hiari und Imara. Bei diesem "kooperativen Seilziehen" müssen zwei Tiere gemeinsam an jeweils einem Seilende ziehen, um an einen Leckerbissen zu kommen.

„Pack Visit“ – Wölfe hautnah

Die außergewöhnlichen Kleidervorschriften, die beim „Pack Visit“ – also dem direkten Aufeinandertreffen mit den Wölfen im Gehege – einzuhalten sind, dienen der Sicherheit der BesucherInnen und der Tiere und wurden vom Team rund um den Bundesminister sowie von ihm selbst rigoros eingehalten. Textilien tierischer Herkunft wie Wolle, Leder oder Fell sind genauso wie Kleidung, in der Tierfutter war oder ist, ein No-Go beim Kontakt mit den Wölfen.

Bundesminister Faßmann lernte dabei Wölfin Tala 8, "die Chefin" und Chitto 9, "den Clown des Rudels" hautnah kennen, wobei sich besonders Chitto sehr interessiert an Heinz Faßmann zeigte.

Am Ende seines Besuchs wurde BM Heinz Faßmann von Vetmeduni Vienna-Rektorin Petra Winter eine Urkunde für eine Forschungspatenschaft überreicht: „Im Namen des gesamten Teams am Wolf Science Center und der Vetmeduni Vienna darf ich sagen, dass wir uns sehr über Ihren Besuch und die damit einhergehende Wertschätzung dieser wichtigen Forschungsarbeit freuen!“

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