Lahmheitsdiagnostik

 

Lahmheitsdiagnostik

Die meisten orthopädischen Patienten werden mit einer Lahmheit oder mit Schmerzäußerungen bei passiver oder aktiver Bewegung vorgestellt. Um die bestmögliche Behandlung auswählen zu können, muss das orthopädische Problem exakt identifiziert werden.

Da unsere Patienten nicht sagen können "wo der Schuh drückt", gehört es zu den Aufgaben der Tierärztin / des Tierarztes, den schmerzhaften Bereich zu lokalisieren. Eine sorgfältige Anamnese, eine gründliche allgemeine klinische Untersuchung und eine spezielle orthopädische Untersuchung sind notwendig, um die Lokalisation der Knochen- oder Weichteilveränderungen als Ursache der Lahmheit einzugrenzen.

Bei der orthopädischen Untersuchung soll durch Abtasten der Knochen- und Weichteilstrukturen und durch spezielle Provokationsproben die Ursache der Lahmheit bzw. der Schmerzen nach Möglichkeit auf einen Bereich (zum Beispiel ein Gelenk) eingegrenzt werden. In den meisten Fällen wird im Anschluss an die orthopädische Untersuchung eine weitere Abklärung mittels Röntgen, Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRI) angeschlossen. Durch diese bildgebenden Verfahren können die im Rahmen des orthopädischen Untersuchungsganges gestellten Verdachtsdiagnosen bestätigt und somit ein optimaler Behandlungsplan für Ihr Tier erstellt werden.

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