Abdominale Chirurgie

Die Indikationen für die Eröffnung der Bauchhöhle sind zahlreich. Die Spanne reicht von elektiven Eingriffen (Kastration als typisches Beispiel) über diagnostische explorative Coeliotomie bis zur Notoperation im Falle einer Magendrehung, Milzruptur oder eines Fremdkörpers im Gastrointestinaltrakt.

Grundsätzlich bestehen je nach Indikation mehrere Möglichkeiten zur Bauchhöhle zuzugehen. Als eigentliche Laparotomie wird der paracostale Flankenschnitt bezeichnet. Wesentlich häufiger erfolgt der Zugang allerdings über die Linia alba in der Medianen der Bauchdecke. Diese, als Coeliotomie bezeichnete Operationstechnik bietet neben geringen Blutungen auch den besten Überblick über das gesamt Abdomen des Patienten. Abhängig davon, wo der Schnitt platziert wird, unterscheidet man zwischen der präumbilicalen, umbilicalen und der postumbilicalen Coeliotomie. Nach der Eröffnung der Bauchhöhle erfolgt eine routinemäßige Inspektion der Bauchorgane und ggfs. die Entnahme von Biopsieproben aus den einzelnen Organen.

 

 

Operationen

  • Adrenalektomie, Nephrektomie
  • Blasensteinoperationen
  • Cholecystektomie/Cholecystoduodenostomie
  • Subtotale Colektomie
  • Darmresektionen
  • Fremdkörperoperationen
  • Operationen diverser Hernien (Umbilical-, diaphragmatische-, Perinealhernien) 1
  • Magendrehung
  • Partielle/totale Mastektomie
  • Operationen am Pankreas
  • Perineale/Präpubische Urethrostomie bei chronisch obstruierten Katern
  • Shuntoperationen (Intra-/extrahepatische Shunts)
  • Splenektomie

 

allgemeiner Kontakt

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