Ornithologie Lab

Forschung

Wir untersuchen verschiedene Aspekte der Vogelbiologie, von der Migrationsphysiologie bis zur sexuellen Selektion, sowohl im Labor als auch im Feld. Ein verbindendes Merkmal unserer Forschung ist der breite Ansatz, der sowohl unmittelbare als auch endgültige Fragen umfasst. Neben langfristigen Projekten zur Ökophysiologie eurasisch-afrikanischer Zugvögel und zum Werbeverhalten neotropischer Manakine führen wir mehrere andere Projekte durch. Eine Stärke unserer Gruppe ist das große Netzwerk von Mitarbeitern weltweit. Aufgrund der Brückenprofessur von Fusani an der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Universität Wien arbeiten für das Labor Personen aus beiden Institutionen.

Themen

Unmittelbare und ultimative Ursachen der aufwendigen Balz

In einer Reihe von Taxa geht der Reproduktion die Aufführung extravaganter Darstellungen voraus, bei denen der potenziellen Partnerin morphologische oder vokale Ornamente gezeigt werden. Trotz jahrzehntelanger Studien zu den Mechanismen, die zur Entwicklung einer solch ausgeklügelten Balz führen, wissen wir noch wenig über die Herkunft solcher Verhalten, die Funktion mehrerer Merkmale und darüber, wie die umworbenen Individuen ihre Wahl treffen.

Verwandte Projekte

Migrationsphysiologie

Zweimal im Jahr wandern Milliarden von Tieren über Kontinente, um saisonale Ressourcen zu nutzen und das raue Winterwetter zu überstehen. Unsere Forschung konzentriert sich auf die physiologischen Anpassungen, die den Zug von Vögeln durch Wüste und Meer begleiten. Ein Aspekt, den wir im Detail untersuchen, ist die Entscheidungsfindung an Zwischenstopps. Viele Arten machen Zwischenstopps, um sich auszuruhen und zu "tanken". Wir untersuchen, wie sie ihr Verhalten an diesen Standorten regulieren, um das Auftanken mit Energie zu verbessern, und wir versuchen herauszufinden wie sie entscheiden, wann sie bereit zum Weiterziehen sind.

Verwandte Projekte

Unser Team

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Department of Behavioural and Cognitive Biology 28

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung 29