Birte Wrage, MA

Birte Wrage studierte Rehabilitationspädagogik (BA) an der TU Dortmund und Angewandte Ethik (MA) mit dem Schwerpunkt Tierethik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit Oktober 2018 ist Wrage mit einem PhD-Projekt über die Rolle von Berührung und Tastsinn im Zusammenhang mit tierlicher Moralität Teil des FWF-Projekts Morality in Animals: What It Means and Why It Matters (PI: Judith Benz-Schwarzburg).

Das PhD-Projekt beschäftigt sich mit der Idee, dass Berührung als ontogenetische und phylogenetische Vorläuferin von Sprache Ausdruck von Moral sein kann. Berührung kann Machtverhältnisse reflektieren, Stress reduzieren, trösten, Vertrauen bilden und vieles mehr. Mütterliche Berührung hat außerdem sowohl kurz- als auch langfristig Einfluss auf die individuelle Entwicklung einschließlich sozialer Fähigkeiten. Welche ethischen Implikationen kann es also haben, wenn mütterliche Berührung als eine Grundvoraussetzung für soziale und damit auch moralische Entwicklung, und Berührung als Ausdruck von Moralfähigkeit verstanden wird? Dabei stellt sich auch die Frage, inwiefern unterschiedliche Körper und unterschiedlich priorisierte Sinne die Funktion von Berührung und die Rolle des Tastsinns beeinflussen.

Forschungsinteressen

  • Tierverhalten und Kognition
  • Angewandte Ethik
  • Philosophy of touch

Forschungsprojekte

 

 
 

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