Phänomenologische Theorie der Mensch-Tier-Beziehung

Postdoc-Projekt von Martin Huth

Martin Huth arbeitet an einer phänomenologischen Theorie der Mensch-Tier-Beziehung, die sich an lebensweltlichen Bedeutungen orientiert. Es geht um die adäquate Beschreibung der Tatsache, dass wir immer schon mit Tieren leben und dies in gewisse historische und kulturelle Gegebenheiten eingebettet ist. Vor dem Hintergrund bestimmter Normen gehen uns Tiere etwas an, wir begegnen Tieren täglich, und dies erfordert eine angemessene Verantwortung ihnen gegenüber. Dabei reicht es aber keinesfalls, die schon bestehenden Umgangsformen und Normen bloß zu rekonstruieren oder anzuwenden. Es ist herauszustreichen, dass sich in der individuellen Begegnung ein Anspruch manifestiert, auf den wir nicht nicht antworten können. Damit sind wir unabhängig von konkreten Zuschreibungen zu Verantwortung aufgerufen, die wir aber nur innerhalb des jeweiligen veränderlichen soziokulturellen Kontextes übernehmen können.

  

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