Die Einrichtungen

 

„Wissenschaft ebnet den Weg für Neues. Forschungsergebnisse besitzen die Kraft, eine Gesellschaft und deren Umgang mit Tieren zu verändern. Je mehr wir über Tiere, ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse wissen, desto besser können wir sie schützen.“ (Jane Goodall bei ihrem Besuch am Haidlhof am 01.10.2014)

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Multifunktionales Testgebäude

Unmittelbar neben der Kea-Voliere befindet sich ein multifunktionelles Labor in einfacher Holzbauweise. Dieses bietet Platz für eine Schallisolationskammer für Lautstudien an einzelnen Vögeln, ein kleines Labor für Kotprobenanalysen (Parasitenbelastung), eine Teeküche, ein WC und eine kleine Werkstatt. Die großzügig dimensionierte Schallisolationskammer wurde unter Anleitung (und tatkräftiger Mithilfe) von Raoul Schwing, PhD, Andras Peter und Markus Fitzka gebaut.

Mit dieser Einrichtung wird es möglich sein, die Lautäußerungen von Keas oder Raben einzeln und unhörbar von den anderen Tieren in den Volieren zu testen, besonders wenn man sie mit Lauten ihrer Artgenossen über Lautsprecher (sog. "Playback"-Versuche) stimuliert.

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Bioakustik-Labor

Prof. Tecumseh Fitch 3 (Universität Wien) betreibt am Haidlhof ein Bioakustiklabor zur Untersuchung der Lautbildung von Wirbeltieren (Säugern und Vögeln). Dieses ist mit einer Filmröntgen-Anlage, Computern und Analysegeräten ausgestattet.

 

Hühnerlabor

Im Bau begriffen.

 

Büros und weitere Einrichtungen

Im Vierkanthof stehen den ForscherInnen mehrere Büros und Aufenthaltsräume (Teeküche) zur Verfügung. Mit Hilfe eines Infrastrukturprojekts des Wissenschaftsministeriums wurden im Zeitraum 2014-2016 weitere Adaptierungen der Räumlichkeiten im Vierkanthof vorgenommen.

Nach Abschluss dieses Projekts wird es einen großen Seminarraum mit Konferenztisch und Besprechungsecke geben, neue Büros und Räume für das allgemeine Personal mit einer Teeküche, entsprechenden Garderoben, Nebenräumen und Sanitäranlagen.

Die Werkstatt, die Futterküche und der neue Server-Raum vervollständigen die räumlichen Notwendigkeiten einer funktionellen und herzeigbaren Forschungsstation.

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Schauvolieren

Im Jahr 2016 werden mit finanzieller Unterstützung des Landes Niederösterreich weitere Volieren im Vorbereich der großen Forschungsanlage gebaut. Sie werden vor allem als Schauvolieren bei Besichtigungen von Schulklassen, Vereinen und anderen Gruppen eingesetzt.

Petra Pesak, MSc, die administrative Leiterin der Forschungsstation, hat dieses Projekt für Wissenschaftskommunikation initiiert und wird die "Schulklasse im Freien" in einer ästhetisch ansprechenden Form umsetzen. Damit kann der Wert der Forschungsstation für die Bevölkerung und für die Tiere noch gezielter und anschaulicher vermittelt werden. 

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