Ursächliche Mechanismen von Kooperation bei hundeartigen Tieren: prosoziale Haltungen und Widerstand gegen Ungleichbehandlung (FWF P24840)

Das Projekt verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll untersucht werden, ob bzw. in welchem Ausmaß Hunde prosoziale Haltungen wie Fürsorge, Schlichten oder Trösten zeigen. Zum anderen sollen der kognitive Hintergrund und die Motivation hinter dem Widerstand gegen Ungleichbehandlung bei Kaniden erforscht werden. Prosoziales Verhalten wird mit dem aktiven Angebot von Futter an andere Tiere festgelegt und als Teil von Altruismus angesehen. Auch wenn prosoziale Tendenzen traditionellerweise immer innerhalb einer Art getestet wurden, soll in diesem Projekt untersucht werden, ob Hunde  aufgrund der speziellen Bindung zwischen Hunden und Menschen prosoziale Tendenzen gegenüber Menschen zeigen. Obwohl bekannt ist, dass Hunde aufhören zu kooperieren, wenn sie ungleich behandelt werden, ist noch nicht erforscht, ob dieses Verhalten – wie beim Menschen – auf derselben Kosten-Nutzen-Abwägung im Vergleich mit dem Partner basiert oder ob einfachere Mechanismen ausschlaggebend sind.

Projektleiterin: Friederike Range
Projektmitarbeiterinnen: Mylène Chaumette (PhD-Studentin), Désirée Brucks (PhD-Studentin)
Laufzeit: März 2013–Februar 2016
Finanzierung: FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung