Mélissa Sébilleau

 1

Curriculum Vitae

Melissa Sébilleau hat ihren Bachelor in Life Science (Pferdewissenschaft) an der Universität Limerick (Irland) abgeschlossen. Im Rahmen dieses Studiums nahm sie auch an zwei Forschungsprojekten Teil: Eines untersuchte die Aufmerksamkeitscharakteristiken bei Pferden (Equus caballus) mit ethologischen und neurologischen Methoden (Drs. Hausberger, Henry and Cousillas; UMR 6552 – EthoS, Universität Rennes 1, Frankreich), und ein weiteres, welches Teil ihrer Bachelorthesis war, das den Einfluss von der Schmackhaftigkeit von Futterbelohnungen in der operanten Konditionierung von Pferden untersuchte (Dr. Younge; Department of Biological Sciences, Universität Limerick, Irland).

Nach dem Abschluss ihres BSc im Jahr 2015, spezialisierte sie sich auf Verhaltenswissenschaften mit einem zwei-jährigen Masterstudium des Verhaltens von Tier und Mensch an der Universität Rennes 1 (Frankreich), welches ihr auch ermöglichte an zwei weiteren Forschungsprojekten teilzunehmen.

Sie arbeitete zuerst an der Geräuschwahrnehmung von grossen Tümmlern (Tursiops truncatus) mit Drs. Lemasson und Hausberger (UMR6552 – EthoS, Universität Rennes 1, Frankreich) und anschliessend führte sie eine Studie über die akustische Kodierung von individuellen Charakteristiken in den Distanzkontaktrufen von Hengsten (Equus caballus), auch unter der Betreuung von Drs. Lemasson und Hausberger.

Sie began ihren PhD am Messerli Forschungsinstitut im Oktober 2017, wobei sie sich der Erforschung der Vokal- und Bewegungsimitation bei Keas und Wellensittichen widmet. Dieses aktuelle Projekt, Teil des DK Programmes „Cognition and Communication“, wird betreut durch Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Huber, Univ.-Prof. Fitch (Department of Cognitive Biology, University of Vienna) and Dr. Stöger-Horwath (Department of Cognitive Biology, University of Vienna).

Ziel ist die Untersuchung der Fähigkeit und Funktion von Imitation bei Keas, einer bedrohten und phylogenetisch alten Papageien Spezies, und den Vergleich dieser mit denen einer „echten" Papageienart, dem Wellensittich, um eine Einsicht in die Evolution von Imitation bei Papageien zu bekommen.

 

Forschungsschwerpunkte

Evolution von Kognition

Imitationslernen

Vokale Kommunikation

Soziale Kognition

 

Forschungsprojekte

  • Mélissas PhD Projekt ist Teil des DK Programmes “Cognition and Communication”, und wird betreut von Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Huber, Univ.-Prof. Fitch (Department of Cognitive Biology, University of Vienna) und Dr. Stöger-Horwath (Department of Cognitive Biology, University of Vienna). Ziel ist die Erforschung der Fähigkeit zur Imitation und der Funktion dieser beim Kea, einer bedrohten und stammesgeschichtlich sehr alten Papageienart, und der Vergleich mit den Fähigkeiten zur Imitation bei "echten" Papageien, wie dem Wellensittich. So kann Einsicht in den Verlauf der Evolution von Imitation gewonnen werden.  

 

Publikationen

Rochais, C., Sébilleau, M., Menoret, M., Oger, M., Henry, S., Hausberger, M., Cousillas, H., 2018. Attentional state and brain processes: State-dependent lateralization of EEG profiles in horses. Scientific Reports 8, 1–7. doi:10.1038/s41598-018-28334-9

Lima, A., Sébilleau, M., Boye, M., Durand, C., Hausberger, M., Lemasson, A., 2018. Captive bottlenose dolphins do discriminate human-made sounds both underwater and in the air. Frontiers in Psychology 9, 1–8. doi:10.3389/fpsyg.2018.00055

Rochais, C., Sébilleau, M., Houdebine, M., Bec, P., Hausberger, M., Henry, S., 2017. A novel test for evaluating horses’ spontaneous visual attention is predictive of attention in operant learning tasks. Die Naturwissenschaften 104, 61. doi:10.1007/s00114-017-1480-6